Sarabaiten

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Als Sarabaiten (koptisch sar "zerstreut" und abet "Kloster") wurde eine frühe Gruppierung christlicher Mönche bezeichnet, die vor allem im 4. und 5. Jahrhundert in ganz kleinen Gruppen, insbesondere in Ägypten ohne Regel und ohne Hierarchie lebte.

Die Sarabaiten schoren sich die Haare wie Sklaven und trugen dazu Bärte wie die antiken Philosophen. Die Beschneidung soll bei ihnen obligatorisch gewesen sein. Sie lebten in oder am Rand von Städten oder zogen umher. Ihre Lebensform erhielt sich bis ins 9. Jahrhundert.

Ihr Ruf bezüglich ihrer Lebensführung war sehr zweifelhaft. So wurden sie von Johannes Cassianus über Hieronymus bis zu Benedikt kritisiert. Letzterer schildert sie „nicht in den Hürden des Herrn, sondern in ihren eigenen eingeschlossen: Gesetz ist ihnen, was ihnen behagt und wonach sie verlangen. Was sie meinen und wünschen, das nennen sie heilig, was sie nicht wollen, das halten sie für unerlaubt“.

Ihr negativer Ruf wurde allein von dem der Gyrovagen übertroffen.