Sicherungsring

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Dieser Artikel behandelt den Sicherungsring als Teil im Maschinenbau; zu Sicherungsringen im Bergsport siehe Felshaken.
Maschinenteil mit vier Außen-Sicherungsringen. Die drei messingfarbenen, aufklipsbaren Ringe führen die Handelsbezeichnung E-Ring; der vierte Ring kann mit einer speziellen Zange geöffnet werden.
Innen-Sicherungsring

Ein Sicherungsring oder Nutenring, oft noch mit der Benennung eines Herstellers als Seegerring bekannt, ist ein Maschinenelement zur axialen Lagesicherung von Bolzen in Bohrungen, oder von Bauteilen, beispielsweise Wälzlagern auf einer Welle oder Achse.

Dementsprechend gibt es Innen-Sicherungsringe für eine Bohrungsmontage (mit nach innen weisenden Enden) und Außen-Sicherungsringe für eine Wellenmontage (mit nach außen weisenden Enden).

Die Löcher im Sicherungsring sind konisch, d.h. leicht kegelförmig. Dieses ist höchstwahrscheinlich eine Folge des Stanzens der Bohrungen bei der Fertigung des Ringes. Diese Besonderheit gibt dem Ring aber eine, manchmal sehr hilfreiche, Montagerichtung, da er, zur Montage oder späteren Demontage, an der Lochseite mit geringerem Durchmesser aufgenommen, kaum unbeabsichtigt von der Zange zu entfernen ist (sprich: abrutscht, abspringt).

Diese Ringe gehören zu den Normteilen. Die im Maschinenbau anzutreffenden Ringe sind nach DIN 471 für Wellennuten und DIN 472 für Bohrungsnuten genormt.

Im einfachsten Fall wird ein Sicherungsring aus Runddraht gebogen und am Ringstoß zweimal eingewinkelt zum Zusammendrücken des Ringspaltes bei der Montage per Sicherungsringzange. Die nach DIN 471 und DIN 472 genormte Ausführung ist als flacher Ring gestanzt sowie geschliffen und weist zwei Lochungen zur Demontage und Montage mittels einer speziellen Sicherungsringzange auf.

Ein Sicherungsring benötigt zu seiner Positionierung eine Nut. Diese wird zuvor in eine Welle von außen eingestochen (Stechdrehen, Drehen), oder in eine Bohrung von innen einstech-gedreht, oder aber gefräst.

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