Sonnenuntergangsphänomen

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Als Sonnenuntergangsphänomen wird bei Säuglingen das Verdrehen des Augapfels nach unten bezeichnet. Dabei verschwinden Teile der Hornhaut unter dem Unterlid. Die Pupille wirkt dabei wie eine untergehende Sonne vor dem Lid. Das Sonnenuntergangsphänomen ist in der Neugeborenenperiode etwas Normales, da die Okulomotorik (Augenbewegung) noch nicht richtig funktioniert, nach dieser Periode jedoch kann es z. B. auf einen erhöhten Hirndruck hindeuten, da dadurch unter anderem Druck auf die Hirnnerven 3, 4 und 6 ausgeübt wird, die für die Innervation der Augenmuskulatur zuständig sind.

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