Gedächtnisstörungen in der Schwangerschaft

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Die Beobachtung von kognitiven Einschränkungen und Gedächtnisstörungen in der Schwangerschaft (maternal amnesia, mütterliche Amnesie) und der Phase nach der Geburt aufgrund von Hormonveränderungen ist beschrieben [1][2], die Existenz eines solchen spezifischen Syndroms wird aber auch in Frage gestellt und als alternative Erklärung mütterliche Übermüdung und soziale Erwartungshaltungen vorgeschlagen.[3]

Für den deutschen umgangssprachlichen Begriff der „Stilldemenz“ gibt es keine wissenschaftliche Grundlage, da weder ein Zusammenhang mit Stillen noch das Auftreten eines dementiellen Syndroms besteht.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Henry JD, Rendell PG: A review of the impact of pregnancy on memory function. J Clin Exp Neuropsychol. 2007 Nov;29(8):793-803. Review. PMID 18030631
  2. Brett M, Baxendale S: Motherhood and memory: a review. Psychoneuroendocrinology. 2001 May;26(4):339-62. Review. PMID 11259856 (PDF)
  3. D. Campbell: Pregnancy 'does cause memory loss'. The Observer, Sunday February 3 2008
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