Stipendienwerk Guatemala

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Das Stipendienwerk Guatemala (auch Projekt Samenkorn) ist ein Stipendienwerk, das junge Maya für ihr Studium unterstützt.

Das Projekt will begabten, armen Jugendlichen in Guatemala, besonders aus der Mayabevölkerung, eine Schul- und Berufsausbildung – einschließlich universitärer Qualifikationen – ermöglichen. Stipendiaten durch ergänzende Bildungsveranstaltungen mit einem qualifizierten Bildungsprogramm Bewusstsein schaffen, sie dadurch in ihrer Maya-Identität stärken und zu gesellschaftspolitischer Verantwortung zu befähigen. Bevorzugt werden Maya, die Opfer des Bürgerkriegs sind. Für die Auswahl der Bewerber werden neben schulischen Lernkriterien besonders christliches und soziales Engagement und Verantwortungsbreitschaft berücksichtigt.

Das Projekt will Persönlichkeiten mit christlichem und sozialem Engagement heranbilden, die für einen friedlichen Wandel in Guatemala eintreten und als Fachleute bei der Entwicklung ihres Landes mitwirken können. Stipendiaten, die ein Studium abgeschlossen haben, sollen ihre Kenntnisse als „Agentes de cambio“ (etwa „Träger des Wandels“) im Land selbst einsetzen.

1994 initiiert, wird das Projekt bis heute vor Ort von der deutschen Journalistin Maria-Christine Zauzich geleitet.

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