Anstrengung

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Anstrengung ist eine willentliche Abweichung von der normalen Aktivität zur Erreichung eines definierten Ziels. Eine Anstrengung bewirkt zeitweilig Dis-Stress. Anstrengung besteht aus motorischen und psychischen Anteilen. Das Ziel der Anstrengung überlagert andere Appetenz. Beständige Anstrengung verändert Psyche und Motorik, die sich entsprechend den Anforderungen im Idealfall positiv anpassen.

Der Ansporn ist das Motiv für eine Anstrengung.

[Bearbeiten] Abgrenzung

Ein klassische Unterscheidung in Wirtschaft und (Arbeits-)Psychologie wird oft vorgenommen in Beanspruchung und Belastung. Wobei man unter Belastung eher objektive, von außen auf den Menschen einwirkende Faktoren wie z. B. Lärm, Zeitdruck oder widersprüchliche Erwartungen an Mitarbeiter versteht. Unter Beanspruchung versteht man die subjektiven Folgen dieser Belastungen, die sich physische (z. B. Beanspruchung des Herz-Kreislaufsystems, der Muskulatur etc.) oder psychische (z. B. Beanspruchung der Aufmerksamkeit, des Gedächtnisses etc.) manifestieren können.[1]

Die Psychologie untersucht den Ausprägungsgrad der Anstrengung als Indikator für die Stärke der Motivation, mit der ein Mensch seine Handlungen ausführt.[2] Ergebnisse, etwa wie das Yerkes-Dodson-Gesetz können dann wieder wirtschaftspsychologisch relevant sein (Aktivationsmodell). Die Operationalisierung ist aber kompliziert, das fraglich ist, wie genau Motivation von physiologische Aktivierung und Leistungsfähigkeit von Anstrenung abzugrenzen sind.

Eine Messung physiologischer Aktiviertheit ist etwa über die Herzfrequenzvariabilität möglich.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Beanspruchung und Belastung – Definition im Gabler Wirtschaftslexikon
  2. Anstrengung – Lexikon der Psychologie bei wissenschaft-online.de

[Bearbeiten] Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Anstrengung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  • Anstrengung – Lexikon der Psychologie bei wissenschaft-online.de
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