Straw-Detektor

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Straw-Detektoren sind Teilchendetektoren, mit denen bewegte Teilchen (Moleküle, Atome oder Elementarteilchen) erfasst und nachgewiesen werden können. Ein Straw-Detektor besteht normalerweise aus einer zylindrischen Driftkammer, in der die Elektronen vom Ort der Ionisation in der Teilchenbahn zur Anode wandern.

Eine Driftkammer hat beispielsweise ca. 1 Meter Länge und 1 cm Durchmesser und besteht aus mehreren Tausend Driftröhrchen („Straws“).

Straw-Detektoren dienen der genauen Erfassung der Spuren geladener Teilchen in Targetnähe, also im Wechselwirkungsbereich. Mittels hochintegrierter elektronischer Chips werden die Straw-Signale verstärkt und voneinander unterschieden. Die erreichbare Zeitauflösung liegt bei ca. 0,1 ns. [1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Kai Nünighoff: Entwicklung und erste Tests eines Straw-Detektor Prototyps für das TOF Experiment an COSY. Diplomarbeit, Bergische Universität Wuppertal, 1997

Quellen[Bearbeiten]

  1. Forschungszentrum Jülich