Tearing
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Tearing (von engl. "tear" = zerreißen), deutsch etwa Einzelbild-Zerreißen, ist ein unerwünschter Effekt (ein sogenanntes „Artefakt“) beim Anzeigen von bewegten Bildern, z.B. auf einem Computermonitor. Der Effekt kann sowohl beim Abspielen von Filmen als auch bei Computerspielen auftreten.
Zu dem Effekt kann es kommen, wenn der Aufbau und das Anzeigen der Einzelbilder nicht mit der Monitorwiedergabe synchronisiert ist. Der Betrachter sieht dann möglicherweise mehrere Teile aufeinander folgender Einzelbilder zur selben Zeit, d.h. die Bilder wirken „zerrissen“. Dem kann man beispielsweise abhelfen, indem die Einzelbilder alternierend in zwei Speicherbereiche geschrieben werden, von denen immer einer sichtbar ist. Diese Speicherbereiche werden dann synchron mit der Bildwiederholfrequenz des Monitors, etwa 60 mal pro Sekunde, während der vertikalen Synchronisation (VSync) umgeschaltet, wodurch der Bildwechsel „unsichtbar“ wird. Dabei wird davon ausgegangen, daß der Rechner schnell genug ist, 60 Bilder pro Sekunde zu berechnen, sonst werden womöglich halbfertige Bilder angezeigt, wodurch es wieder zum „tearing“ kommt. Dieses Prinzip funktioniert in gleicher Art natürlich auch mit 30 Hz oder 15 Hz, wobei dann eben der Monitor jedes Bild etwas länger anzeigt.