Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken

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Die VGF Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH (VGF) ist eine deutsche Verwertungsgesellschaft mit Sitz in München und einer Geschäftsstelle in Berlin. Die VGF nimmt die Rechte von deutschen und ausländischen Kinofilmproduzenten, Produzenten anderer Filmwerke sowie Regisseuren von Spielfilmen wahr.

Die Gesellschafter der VGF sind mit je 50 % der Verband der Filmverleiher e.V.[1] in Berlin sowie der Verband Deutscher Filmproduzenten e.V.[2] in München.

Tätigkeitsbereiche[Bearbeiten]

Von der VGF wird insbesondere der Anspruch auf die Leerkassetten- und Geräteabgabe gemäß § 54, § 54a, § 54d Urheberrechtsgesetz (UrhG) wahrgenommen, sowie die Vergütungen für Kabelweitersendungen und für das Vermieten und Verleihen von Videokassetten gemäß § 27 UrhG.

Die Tätigkeit der VGF unterliegt der staatlichen Kontrolle nach dem Urheberrechtswahrnehmungsgesetz (UrhWG). Die Aufsichtsbehörde der Verwertungsgesellschaft ist das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) in München.

Jährlich wird der mit 60.000 Euro dotierte VGF-Preis für Nachwuchsproduktionen im Rahmen des Bayerischen Filmpreises verliehen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Die VGF ist eine von zwölf Verwertungsgesellschaften in Deutschland. Weitere bekannte Verwertungsgesellschaften in Deutschland sind beispielsweise die GEMA, VG Wort und VG Bild-Kunst.[3]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Verband der Filmverleiher e.V. http://www.vdfkino.de/
  2. Verband Deutscher Filmproduzenten e.V. http://www.filmproduzenten.com/
  3. Liste der Verwertungsgesellschaften

Weblinks[Bearbeiten]

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