Alfred Vierkandt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Vierkandt)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Alfred Vierkandt

Alfred Vierkandt (* 4. Juni 1867 in Hamburg; † 24. April 1953 in Berlin) war ein deutscher Soziologe, Ethnologe, Sozialpsychologe, Sozial- und Geschichtsphilosoph.

Vierkandt studierte an der Universität Leipzig Mathematik, Physik, Geographie und Psychologie und habilitierte sich 1894 in Braunschweig. 1909 gehörte er zu den Gründern der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Von 1913 bis 1934 war er Professor für Soziologie an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin.

Werke[Bearbeiten]

  • Naturvölker und Kulturvölker. Ein Beitrag zur Socialpsychologie (1896)
  • Die Stetigkeit im Kulturwandel. Eine soziologische Studie (1908)
  • (mit Leopold Wenger u. a.) Allgemeine Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte (1911)
  • Machtverhältnis und Machtmoral (1916)
  • Staat und Gesellschaft in der Gegenwart: Eine Einführung in das staatsbürgerliche Denken und in die politische Bewegung unserer Zeit (1916)
  • Gesellschaftslehre: Hauptprobleme der philosophischen Soziologie (1923) – 2. umgearb. Aufl. (1928)
  • Der Dualismus im modernen Weltbild (1923)
  • Der geistig-sittliche Gehalt des neueren Naturrechtes (1927)
  • Allgemeine Verfassungs und Verwaltungsgeschichte (1928)
  • (Hg.) Handwörterbuch der Soziologie (1931)
  • Familie, Volk und Staat in ihren gesellschaftlichen Lebensvorgängen: Eine Einführung in die Gesellschaftslehre (1936)
  • Kleine Gesellschaftslehre (1949)

Weblinks[Bearbeiten]