Volatile Corrosion Inhibitor

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ein Volatile Corrosion Inhibitor (VCI) (flüchtiger Korrosions-Verhinderer) ist eine Substanz, die aus der Dampfphase heraus metallische Werkstoffe vor Korrosion schützt.

VCI-Materialien entfalten ihre Wirkung an der Metalloberfläche, an der sie adsorbiert werden und eine Schutzschicht gegen die Einwirkungen von Sauerstoff und/oder Wasser ausbilden. Sie zeichnen sich durch einen hohen Dampfdruck bei relativ niedrigen Temperaturen aus. Es handelt sich dabei z. B. um Salze (Amine, Nitride), die in Papier oder Trägerfolien eingebracht werden, aus denen sie dann allmählich ausgasen. Wird das zu schützende Werkstück von dieser Verpackung umschlossen, stellt sich eine mit dem Inhibitor gesättigte Atmosphäre ein. Nach dem Entpacken des Werkstückes verflüchtigt sich der Inhibitor ohne Rückstände. Darin liegt auch der wesentliche Vorteil gegenüber Schutzschichten aus Ölen oder Wachsen, die aufwändig entfernt werden müssen.

Weblinks[Bearbeiten]