Weiche Materie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Unter weicher Materie (englisch soft condensed matter) versteht man in den Naturwissenschaften kondensierte Phasen, die sich nur bedingt einem der Aggregatzuständefest“ oder „flüssig“ zuordnen lassen. Dazu zählen unter anderem

In dieser Materialklasse finden sich zahlreiche Modellsysteme zur Untersuchung grundlegender physikalischer Phänomene, insbesondere aus dem Bereich der Thermodynamik (z. B. Selbstorganisation, nichtlineare Materialeigenschaften, Phasenübergänge, der Glasübergang, kritische Phänomene). Zudem bestehen Berührungspunkte zur Biophysik.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Gerhard Gompper, Jan K. G. Dhont, Dieter Richter: Komplexe Materialien auf mesoskopischer Skala: Was ist Weiche Materie? In: Physik in unserer Zeit. 34, Nr. 1, 2003, ISSN 0031-9252, S. 12–18, doi:10.1002/piuz.200390002.
  •  Gerhard Gompper, Jan K. G. Dhont, Dieter Richter: Eine Welt zwischen Fest und Flüssig: Aktuelle Forschung an Weicher Materie. In: Physik in unserer Zeit. 34, Nr. 1, 2003, ISSN 0031-9252, S. 19–25, doi:10.1002/piuz.200390003.