Weinschlauch

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Silen mit einem Weinschlauch, um 340-320 v. Chr.
Ziegenhaut als Weinbehälter nach historischem Vorbild

Als Weinschlauch werden elastische Gebinde bezeichnet, in denen Wein gehandelt und aus denen Wein abgezapft wird. In der Antike und im Mittelalter waren Weinschläuche neben Amphoren und Fässern ein gängiges Transportmittel.

Heute bestehen Weinschläuche meist aus Kunststoff oder Alufolie. Meist sind sie von einem mehr oder weniger dekorativen Karton umhüllt und weisen eine Zapfeinrichtung auf. Gängige Größen sind 3 und 5 Liter und werden im französischen Sprachgebrauch auch Cubitainer genannt. Internationaler / technologischer Sprachgebrauch ist Bag-In-Box.

Die Zapfeinrichtung ist so beschaffen, dass zwar der Wein den Schlauch verlässt, dabei aber keine Luft eindringt. Der Schlauch wird ähnlich einer Zahnpastatube, die man ausdrückt, immer leerer, ohne dass der restliche Wein oxidieren kann. Deshalb ist es möglich, den angebrochenen Schlauch bis zu zwei Monate lang allmählich leer zu trinken, ohne dass der Wein an Qualität einbüßt.

Mittlerweile werden auch in Deutschland zunehmend nicht nur einfachste, sondern auch mittlere Qualitäten im Weinschlauch verkauft.

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