Wekaralle

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Wekaralle
Wekaralle (Gallirallus australis)

Wekaralle (Gallirallus australis)

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Kranichvögel (Gruiformes)
Familie: Rallen (Rallidae)
Gattung: Gallirallus
Art: Wekaralle
Wissenschaftlicher Name
Gallirallus australis
(Sparrman, 1786)
Weka (bird).jpg

Die Wekaralle (Gallirallus australis) ist eine neuseeländische Vogelart aus der Familie der Rallenvögel (Rallidae).

Merkmale[Bearbeiten]

Die 50 cm lange und 1 kg schwere Wekaralle ist ein flugunfähiger Vogel mit sehr kleinen Flügeln und kurzen, stämmigen Beinen. Das oberseits braune und unterseits gräuliche Gefieder ist dunkel gestreift.

Vorkommen[Bearbeiten]

Die Wekaralle lebt im Busch, an Waldrändern und im Grasland in Neuseeland.

Lebensweise[Bearbeiten]

Der Vogel ist ein Allesfresser, zu dessen Nahrung Samen, Früchte, Vogeleier, Aas, Wirbellose sowie kleine Wirbeltiere gehören. So zählt die Wekaralle auf der Südinsel Neuseelands beispielsweise zu den wesentlichen Prädatoren des Dickschnabelpinguins. Gefressen werden von ihr vor allem die Jungvögel und Eier.[1] Wenn es die Situation erfordert, kann er schnell laufen und ebenso gut schwimmen. Während die Unterart, welche auf der Nordinsel lebt, als scheu gilt, wird diejenige auf der Südinsel als neugierig beschrieben.

Die Wekaralle kann das ganze Jahr über brüten, sodass manchmal bis zu vier Gelege produziert werden. Die Hauptbrutzeit jedoch ist zwischen August und Februar. In einem flachen Schalennest aus Seggen und Gras zwischen krautigen Pflanzen und toten Ästen bebrüten beide Elternvögel bis zu sechs Eier.

Belege[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Colin Harrison, Alan Greensmith: Vögel : mit mehr als 800 Arten. Dorling Kindersly Limited, Starnberg 2005, ISBN 978-3-8310-0785-1
  • Bryan Richard: Vögel : über 400 Arten aus aller Welt. Parragon, Bath 2006, ISBN 978-1-4054-5506-0

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gallirallus australis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelbelege[Bearbeiten]

  1. Tony D. Williams: The Penguins. Oxford University Press, Oxford 1995, ISBN 0-19854-667-X, S. 196