Wiener Auster

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Moderne Illustration
Illustration einer „Wiener Auster“ von Paul Avril
Aquarell von Johann Nepomuk Geiger (1840). Um die letzte Jahrhundertwende war das eine gesuchte Bordellpraktik.

Als Wiener Auster wird eine Stellung beim Geschlechtsverkehr bezeichnet.

Die Frau liegt auf dem Rücken und verschränkt ihre Beine hinter dem Kopf des Mannes. [1] Der Mann dringt ein und legt sich mit seinem ganzen Gewicht auf die Frau. Beim Eindringen verspürt er einen verstärkten Druck auf seinen Penis. Bei Variationen der Wiener Auster kann die Frau auch die Füße hinter dem Nacken des Mannes kreuzen.

Bei dieser Stellung kann der Mann leichter und tiefer in die Frau eindringen. Einige Frauen erleben in dieser Stellung aufgrund der erhöhten G-Punkt-Stimulation starke Orgasmen, begleitet von weiblicher Ejakulation. Außerdem spürt der Mann dabei mehr, da in dieser Stellung ein etwas größerer Druck auf den Penis ausgeübt wird als in anderen.

Da der Mann nicht direkt auf der Frau aufliegt, hat diese ein größeres Maß an Kontrolle.

Quellen[Bearbeiten]

  1.  Lykke Aresin/ Kurt Starke: Lexikon der Erotik. Droemer-Knaur, 1996, ISBN 3-426-77174-8, S. 597.