Yachad (Deutschland)

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Yachad (hebr. "gemeinsam") ist eine 1995 in Köln gegründete Gruppe schwuler, lesbischer oder bisexueller Juden in mehreren deutschen Großstädten (Köln, Hamburg, München u. a.). Die Gruppen engagieren sich, da die meisten jüdischen Gemeinden in Deutschland konservativ-orthodox geprägt und wenig tolerant gegenüber Homosexuellen sind, für eine stärkere Toleranz und eine Veränderung der diskriminierenden Situation.

Yachad will einen Rahmen schaffen, in dem es möglich ist, Jüdischsein und Schwul-/Lesbischsein gemeinsam leben zu können. Yachad versteht sich dabei nicht als Alternative zu anderen Institutionen der jüdischen Gemeinden, sondern als spezifische Ergänzung und ein Teil des vielfältigen jüdischen Lebens. Yachad hat auch eigene jüdische Gebete entwickelt.

Zu den Höhepunkten von Yachad gehören die jährlichen CSD-Paraden, an denen Yachad in mehreren Städten teilnimmt. Der Verein ist das einzige deutsche Mitglied des World Congress of Gay and Lesbian Jewish Organizations und Mitglied des Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD).

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