zsh

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Z shell
Zsh-demo.png
Beispiel einer Z-Shell-Sitzung
Basisdaten
Entwickler Peter Stephenson und andere
Aktuelle Version 5.0.5
(6. Januar 2014[1])
Betriebssystem verschiedene
Programmier­sprache C
Kategorie Unix-Shell
Lizenz BSD-artige Lizenz
zsh.org

Die Z-Shell (zsh) ist eine Unix-Shell, die sowohl als interaktive Login-Shell als auch als ein mächtiger Kommandozeileninterpreter für Shellskripte verwendet werden kann. Die zsh wird oft als erweiterte Bourne-Shell angesehen, welche viele Verbesserungen und Eigenschaften von bash, ksh und tcsh vereint.

Ursprung[Bearbeiten]

Die erste Version wurde 1990 von Paul Falstad, zu der Zeit Student der Princeton University, geschrieben.

Namensherkunft[Bearbeiten]

Der Name zsh leitet sich von Zhong Shao, Professor an der Yale University, ab, der damals Assistent an der Princeton University war. Paul Falstad dachte, dass Shaos Login-Name „zsh“ ein guter Name für eine Shell sei.

Eigenschaften[Bearbeiten]

  • Programmierbare Befehlszeilenergänzung für sowohl Optionen als auch Argumente der meistgenutzten Programme inklusive einer nativen Unterstützung von mehreren hundert Programmen
  • Benutzung derselben Befehlshistorie aller laufenden Shells
  • Erweitertes Dateiglobbing ermöglicht es, ohne externen Programmaufruf Dateien näher zu spezifizieren
  • Erweiterte Variablen-/Array-Handhabung
  • Editierbarkeit von Befehlen mit mehreren Zeilen
  • Rechtschreibprüfung
  • Emulierung bspw. der Bourne-Shell bei Aufruf durch /bin/sh
  • Individualisierbarer Prompt mit der Möglichkeit, Informationen am rechten Bildschirmrand anzuzeigen und diese zu entfernen, falls der Befehl zu lang wird
  • Nachträglich ladbare Module, unter anderem vollständige TCP- und IPC-Socket-Bedienbarkeit, ein FTP-Client und erweiterte mathematische Funktionen
  • Flexible Konfigurierbarkeit

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dateiübersicht auf der Projektseite bei Sourceforge