Zeche Bochum

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Dieser Artikel behandelt eine Veranstaltungsstätte. 'Zeche Bochum' kann auch das heutige Deutsche Bergbau-Museum Bochum meinen.

Zu ehemaligen Zechen in Bochum siehe Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Bochum.

Außenansicht der Zeche Bochum mit Logo

Die Zeche Bochum ist ein Veranstaltungsmultiplex mit Diskothek in Bochum. Sie wurde im November 1981 eröffnet und war mit Vorreiter für Konzepte der Sozio-Kulturellen Zentren. Ihre Räumlichkeiten mit Veranstaltungs-, Verzehr- und Tanzbereichen befinden sich in der ehemaligen Schlosserei der Zeche Prinz Regent in Bochum-Weitmar.

Anfänglich wurden Veranstaltungen in der Zeche Bochum teilweise bei kultureller Anerkennung öffentlich mitgefördert, jedoch musste sie sich kommerziell selbst von Beginn an von allein tragen und war ein Vorreiter für weitere Musikklubs in Deutschland. Die Musikrichtung war zunächst dem Underground verpflichtet, später verlegte man sich auf Pop und Mainstream. Die Zeche Bochum war von Anfang an regelmäßiger Veranstaltungsort für Konzerte. Zum Interieur zählt neben der Veranstaltungshalle mit Empore, eine Kneipe, ein Restaurant, ein Biergarten und ein kleiner Veranstaltungsraum.

Des Weiteren handelt es sich bei der Zeche um eine der wenigen regelmäßig besuchten Anlaufstellen für Künstler des Musikgenres Visual Kei in Deutschland. Szenebekannte Künstler wie D'espairsRay, Girugamesh und Dir en grey treten regelmäßig in der Halle auf.

Literatur[Bearbeiten]

  • Claus Dürscheidt, Bernd Kowalzik (Hrsg.): Zeche Bochum. 25 Jahre Kulturgeschichte. 2006, Essen: Klartext Verlag, ISBN 3-89861-624-X
  • Holger Schmenk, Christian Krumm: Kumpels in Kutten. Heavy Metal im Ruhrgebiet, Verlag Henselowsky Boschmann, Bottrop 2010

Weblinks[Bearbeiten]

51.4509722222227.21825Koordinaten: 51° 27′ 3″ N, 7° 13′ 6″ O