Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs

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Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs
(ARBÖ)
ARBÖ.jpg
Zweck:
Vorsitz: Heinz Hofer, Präsident
Gründungsdatum: 30. April 1899
Mitgliederzahl: ca. 500.000
Sitz: Wien, OsterreichÖsterreich Österreich
Website: www.arboe.at

Der Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs (kurz ARBÖ nach der frühen Bezeichnung Arbeiter-Radfahrer-Bund Österreichs)[1] ist ein österreichischer Verkehrsclub, der Kraftfahrerbelange als NGO vertritt. Er ist mit ca. 500.000 Mitgliedern der zweitgrößte Verein dieser Art in Österreich (nach dem ÖAMTC). Er wurde am 30. April 1899 als Verband der Arbeiter-Radfahrer-Vereine Österreichs in Wien gegründet und hat sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer Serviceorganisation für Mitglieder weiterentwickelt. Der ARBÖ ist Gründungsmitglied des Verbundes Europäischer Automobilclubs (EAC) mit Sitz in Brüssel.[2] Der ARBÖ ist ein zentraler Verband innerhalb der sozialdemokratischen Vorfeldorganisation ASKÖ.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem 1893 der erste Wiener Radfahrverein („Die Biene“) gegründet wurde, folgten weitere Vereinsgründungen, welche sich schließlich am 30. April 1899 zum „Verband der Radfahrvereine Österreichs“ zusammenschlossen. Nach mehreren Namensänderungen (1926: „Arbeiter-Radfahrer-Bund Österreichs“, 1932: „Arbeiter-Rad- und Kraftfahrer-Bund Österreichs“) und Schaffung einer Motorfahrsektion, wurde der Name schließlich 1962, aufgrund der zunehmenden Motorisierung der Vereinsmitglieder, auf den heutigen Namen „Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs“ geändert. 1934 wurde der Verein verboten und 1945 neu gegründet.[3]

Pannenhilfe und Technischer Dienst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ARBÖ Klagenfurt Prüfzentrum

Unter der Kurzrufnummer 123 ist der ARBÖ-Pannendienst in ganz Österreich erreichbar. Mit 450 eigenen Technikern wird das österreichische Straßennetz betreut. Ziel der ARBÖ-Pannenhelfer ist, die Weiterfahrt mit dem eigenen Kfz zu erreichen.

Weiters führt der ARBÖ österreichweit Dienstleistungen in fahrzeugtechnischen Belangen wie z. B. §-57a-Begutachtungen (Pickerlüberprüfungen), Ankaufstest, Saisontest etc. in seinen derzeit 93 Prüfzentren durch.

Zusatzprodukt Sicherheits-Pass[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Zusatzprodukt ARBÖ-Sicherheits-Pass können Mitglieder den ARBÖ-Schutz auf Europa im geografischen Sinn sowie die Kanarischen Inseln, Island und Madeira ausweiten. Der ARBÖ-Sicherheitspass enthält 28 Leistungen- unter anderem Pannendienst im Ausland, Abschleppdienst im Ausland, Krankenversicherung mit Krankenrückholung im In- und Ausland.

Informationsdienst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ARBÖ betreibt einen eigenen Informationsdienst für Verkehr und Touristik, der unter anderem den ORF-Teletext mit Verkehrsmeldungen und Schneewerten beziehungsweise Badeseetemperaturen versorgt (Seite 431 und 432, 614, 615).

Fahrsicherheitszentren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ARBÖ FSZ-Salzburg

Der ARBÖ hat folgende Fahrsicherheitszentren:

Das Zentrum in Kärnten bei Arnoldstein wurde 2008 geschlossen.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitglieder erhalten die regelmäßig erscheinende Zeitschrift Freie Fahrt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: ARBÖ – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag über Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs im Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie abgerufen am 8. März 2009
  2. Verbund Europäischer Automobilclubs (EAC)
  3. ARBÖ-Eintrag im Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie.