Adolf Bock

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Adolf Bock (* 5. August 1890 in Berlin; † 13. Januar 1968 in Helsingborg, Schweden) war ein deutscher Marinemaler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adolf Bock war wie andere bekannte deutsche Marinemaler, z. B. Hans Bohrdt, Willy Stöwer oder Robert Schmidt-Hamburg, ein Autodidakt.

Sein Großvater war ein Landschaftsmaler, sein Vater von Beruf Landwirt und ein Hobbymaler. Von dem Vater gefördert, fertigte er schon früh Zeichnungen an. Drei Ausbildungen zum Maler brach er immer wieder schnell ab. 1910 meldete er sich freiwillig für 4 Jahre bei der kaiserlichen Marine. 1912 begleitete er Kaiser Wilhelm II. als Matrose auf einer Mittelmeerreise und wurde von diesem entdeckt und gefördert.

Er lebte und malte in Deutschland, Finnland und Schweden. Im Jahre 1919 zog er nach Finnland, um hier die noch zahlreich vorhandenen Windjammer besser studieren und malen zu können. Zwischen den beiden Weltkriegen arbeitete er auch öfters für Reedereien, Verlage und Zeitschriften. So arbeitete er insgesamt 17 Jahre als Maler, Illustrator und Texter für die dänisch-schwedische Wochenzeitschrift Familie Journal, für die er sogar eine Weltreise unternahm.

Am 30. Januar 1944 verlieh ihm Adolf Hitler den Professortitel, die einzige Ernennung überhaupt während des gesamten Zweiten Weltkriegs. Außerdem wird er in den Tischgesprächen namentlich von Adolf Hitler erwähnt und gelobt.

Am 30. Januar 1945 überlebte er als Passagier den Untergang des Passagierdampfers Wilhelm Gustloff. Über seine Rettung wird ausführlich in dem Buch Die Versenkung der Wilhelm Gustloff berichtet. Im Jahre 1950 fertigte Adolf Bock drei Federzeichnungen zu dem Unglück an, setzte sich später mit dieser Thematik aber nicht mehr auseinander.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Warschau, Paris, London: Eine Bildmappe vom Einsatz unserer Luftwaffe Berlin 1940.
  • Kampf unter der Kriegsflagge: Eine Bildmappe von Einsatz unserer Kriegsmarine Berlin 1943.
  • Berömda segelfartyg = Famous Sailing Ships Malmö 1964.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]