Alice von Gaudy

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Alice von Gaudy

Alice von Gaudy (* 10. März 1863 in Berlin; † 4. Juli 1929 in Gnadenfrei, Schlesien) war eine deutsche Schriftstellerin und Lyrikerin.

Wappen derer von Gaudi (Gaudy)

Sie wurde als Tochter des preußischen Oberstleutnants Friedrich von Gaudy geboren. Ein Bruder ihres Vaters war der Dichter und Novellist Franz von Gaudy.

Alice von Gaudy erhielt ihre schulische Ausbildung an der Töchterschule in Posen und in der Königin-Luise-Stiftung in Berlin. 1880–1884 machte sie ausgedehnte Reisen in Süddeutschland, der Schweiz und Italien. Ab 1885 lebte sie in Dresden, dann ab 1920 in Gnadenfrei. Sie verfasste vor allem Novellen, Balladen und Lyrik.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mein Sonnenschein (Dichtungen, 1888)
  • Seelen (Psychodramen und Novellen, 1897)
  • Balladen und Lieder (1900)
  • Franz Freiherr von Gaudy: Ausgewählte Werke (Hg. und Einführung, 1901)
  • Aus Kinderreich und Elfenland: Ein Bilderbuch für die Kleinen (1910)
  • Lebenshöhen: Neue Balladen und Lieder (1912)
  • Das eiserne Halsband und andere Novellen (1913)
  • Kriegsdichtungen aus dem Sachsenlande (1916 & 1918)
  • Aus heiligem Land (Dichtungen, 1925)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm Kosch, Carl Ludwig Lang, Konrad Feilchenfeldt: Deutsches Literatur-Lexikon: das 20. Jahrhundert. Band X. K. G. Saur, Zürich und München, 2007, ISBN 978-3-908255-10-9 (S. 473)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]