Alpaka (Textilie)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Alpaka ist die Bezeichnung für die Wolle des ursprünglich nur in den Anden beheimateten, domestizierten Alpaka. Das Haar ist sehr fein, weich und seidenartig glänzend. Es ist nur wenig gelockt, ergibt aber trotzdem eine recht haltbare Wolle.[1]

Es gibt zwei Alpakatypen, das Huacaya und das Suri. Sie unterscheiden sich in der Struktur ihrer Faser (Wolle): Das Huacaya-Alpaka hat eine feine, gleichmäßig gekräuselte Faser und einige Grannenhaare (Deckhaare). Das Suri-Alpaka hingegen hat keine Kräuselung in der Faser, das Haar bildet gelockte, gerade Strähnen. Die Wolle muss nach über 20 natürlichen Farben sortiert werden.[1]

Alpakka[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alpakka oder Alpakkastoff, alte Schreibweise auch Alpaka, war noch um 1930 eine Bezeichnung für einen halbwollenen, leichten Kleider- oder Schürzenstoff aus feiner Baumwollkette und Wollglanzschuss. Andere Namen sind oder waren Panama, Lüster, Orleans, Mohair und Angora.[1][2]

Alpakkagarne sind seidenartige, weiche, schön glänzendes Garne, neben anderen aus dem Haar der Angoraziege gesponnen.[2]

Das Textillexikon von 1997 nennt Alpakka einschränkend nur noch als eine, inzwischen selten gebrauchte, Bezeichnung für Extraktwolle aus Wollmischgeweben mit einer Faserlänge von über 20 Millimetern.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Alpaca fibers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Alfons Hofer: Textil- und Modelexikon. 7. Auflage. Band 1, Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-87150-518-8, S. 20, Stichworte „Alpaka“, „Alpakka“.
  2. a b Benno Marcus (Hrsg.): Großes Textilhandbuch. Heinrich Killinger Verlagsgesellschaft, Nordhausen, 1927, S. 182, 348, 407, 428, 486.