Amerikastudien (Zeitschrift)

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Amerikastudien

Beschreibung deutsche Wissenschaftszeitschrift
Fachgebiet Amerikanistik
Sprache Deutsch, Englisch
Verlag Universitätsverlag Winter
Erstausgabe 1956
Erscheinungsweise vierteljährlich
Herausgeber Oliver Scheiding
Weblink amerikastudien.de
ISSN (Print)

Die Amerikastudien / American Studies sind eine wissenschaftliche Fachzeitschrift, die von der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien herausgegeben wird.

Erscheinungsverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In ihrer inzwischen über 50-jährigen Geschichte hat die Zeitschrift mehrmals den Verlag, ihre Erscheinensweise und ihren Titel gewechselt. Sie wurde erstmals 1956 als Jahrbuch für Amerikastudien im Universitätsverlag Winter in Heidelberg veröffentlicht.

Mit dem Band 19 (1974) wechselte sie zum Verlag Metzler nach Stuttgart und erschien nun als Halbjahresschrift unter dem Titel Amerikastudien mit dem englischen Paralleltitel American Studies.

Mit dem Band 25 (1980) wurde auf das bis heute gültige vierteljährliche Erscheinen umgestellt. 1982 wechselte die Zeitschrift zum Wilhelm Fink Verlag in München. Seit dem Band 42 (1997) erscheint sie wieder bei Winter in Heidelberg.

Herausgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im ersten Band wurde noch Walther Fischer als einziger Herausgeber genannt. Seit dem zweiten Band wird die Zeitschrift jedoch von einem mehrköpfigen Herausgeberkreis verantwortet, in dem es naturgemäß zu zahlreichen Veränderungen gekommen ist. Es gibt jedoch immer einen Haupt-Herausgeber, an dessen Hochschule jeweils auch das Editorial Office angesiedelt ist.

  • Band 1–4 (1956–1959): Walther Fischer (Marburg)
  • Band 5–9 (1960–1964): Hans-Joachim Lang (Tübingen)
  • Band 10–17 (1965–1972): Ursula Brumm (Berlin)
  • Band 18–26 (1973–1981): Martin Christadler (Frankfurt am Main)
  • Band 27–35 (1982–1990): Gerhard Hoffmann (Würzburg)
  • Band 36–47 (1991–2002): Alfred Hornung (Mainz)
  • Band 48.1–56.1 (2003–2011): Udo J. Hebel (Regensburg)
  • seit Band 56.2 (seit 2011): Oliver Scheiding (Mainz)

Inhalt und Zielsetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Amerikastudien verstehen sich als amerikanistisches Fachorgan. Inhaltlich überwiegen die literatur- und kulturwissenschaftlichen Beiträge, jedoch ist zunehmend auch eine Einbeziehung historischer, sozial- und politikwissenschaftlicher sowie pädagogischer Beiträge angestrebt, was insbesondere durch Themenhefte gewährleistet wird, die sich inzwischen mit den normalen Heften abwechseln.

Neben Fachaufsätzen veröffentlicht die Zeitschrift in erster Linie Buchbesprechungen; längere Arbeiten werden in einer seit 1957 erscheinenden Schriftenreihe veröffentlicht – anfangs als Beihefte zum Jahrbuch für Amerikastudien, inzwischen unter dem Titel American Studies / Monograph Series.

Die Beiträge erscheinen in deutscher oder englischer Sprache, wobei sich im Laufe der Jahre im Zuge einer zunehmend internationalen Ausrichtung der englischsprachige Anteil deutlich erhöht hat.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alfred Hornung: From the „Jahrbuch für Amerikastudien“ to the Quarterly „Amerikastudien / American Studies“ – 1956-2005. In: Amerikastudien 50 (2005), H. 1/2, S. 11–52.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]