Antoniterkloster Akkon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Antoniterkloster war eine Niederlassung des Antoniter-Ordens in Akkon im heutigen Israel zur Zeit des Königreichs Jerusalem.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das genaue Gründungsdatum das Antoniterkonvents mit zugehörigem Hospital ist nicht bekannt. Laut der Pelgrinages et Pardouns de Acre (1258–64) führte ein Besuch der Niederlassung durch Pilger zu drei Jahren und 40 Tagen Ablass. Das Kloster erscheint mehrfach in den Quellen im Zusammenhang mit dem Konvent vermachten Nachlässen und Besitz in der Stadt. Ab etwa 1300 hatte der Orden auch eine Niederlassung in Famagusta. Mit dem Fall Akkons 1291 dürften Kloster und Hospital von St. Antonius ihr Ende gefunden haben.

Bau und Anlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Antonius befand sich in unmittelbarer Nähe des Akkoner Antoniustores im Vorort Montmusard. Nach dem Durchbruch der muslimischen Truppen fanden hier die schwersten Kämpfe statt. Die Gebäude des Klosters lassen sich wegen der Zerstörungen nach Eroberung der Stadt nicht mehr rekonstruieren.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Adalbert Mischlewski: Grundzüge der Geschichte des Antoniterordens bis zum Ausgang des 15. Jahrhunderts, Köln, 1976, S. 32.
  • Denys Pringle: The Churches of the Crusader Kingdom of Jerusalem, Band 4: The Cities of Acre and Tyre, Cambridge University Press 2009, S. 16 u. 71f.

Koordinaten: 32° 55′ 31″ N, 35° 4′ 18″ O