Atlantikwall auf Terschelling

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Bunkerteil des Atlantikwalls auf Terschelling 53° 22′ 8″ N, 5° 13′ 45″ O

Als Teil des Atlantikwalls wurden auf der niederländischen Insel Terschelling im Laufe des Zweiten Weltkrieges mehrere Bunker, die Radaranlagen „Tiger“ und andere militärische Anlagen errichtet. Einige Anlagen sind bis heute erhalten geblieben und können besichtigt werden.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Lage im Wattenmeer wurde die Insel Terschelling Teil des Atlantikwalls, um einer eventuellen Invasion der Alliierten über die Westfriesischen Inseln vorzubeugen.

In diesem Zusammenhang ließen die deutschen Besatzer viele Bunker sowie die Radaranlage „Tiger“ zur Überwachung des von England kommenden Flugverkehrs errichten.

Bis zu 600 Arbeiter wurden dazu vom Festland nach Terschelling gebracht. Ab 1942 wurden die Einheimischen zur Mitarbeit gezwungen.[1]

In der Zeit der Besatzung waren auf Terschelling zeitweise bis zu 2200 deutsche Soldaten stationiert.

Heutiger Zustand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Krieg wurden große Teile der militärischen Anlagen gesprengt. Viele Bunkerreste sind jedoch bis heute in den Dünen und Wäldern zu finden. Teilweise sind ganze begehbare Räume unter- und überirdisch vorhanden. Große Teile der Radarstation sind bis heute komplett erhalten und dienen als Garage und Funkstation.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Informationen zur Geschichte von Terschelling (PDF; 55 kB)