Búri (Höhle)

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Die Búri-Höhle liegt in der Gemeinde Ölfus im südwestlichen Island. Sie wurde am 7. Mai 2005 von dem Vulkanologen Björn Hróarsson entdeckt und erforscht. Die Höhle gilt als eine der bemerkenswertesten Funde der isländischen Höhlenforschung in den letzten 1000 Jahren.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Höhle liegt nordwestlich des Orts Þorlákshöfn und etwa 45 km südöstlich von Reykjavík auf der Halbinsel Reykjanesskagi.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Höhle liegt inmitten des Leitahraun-Lavafeld und ist vermutlich dadurch entstanden, als ein flüssiger Lavastrom unterirdisch erstarrte. Dabei kühlten die Wände schneller aus, die restliche Lava floss ab und Hohlräume entstanden. Diese sind zum Teil bis zu 10 m hoch und 10 m breit. Am Ende des über 1 Kilometer langen Höhlensystems befindet sich ein 17 m langer Schacht, der durch einen Lavafall entstanden ist. [1]

Betreten der Höhle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Eingang der Höhle befindet sich in einer Senke am südlichen Hang und liegt versteckt hinter größeren Felsbrocken, verläuft vertikal und hat einen Durchmesser von lediglich ≈ 80 cm. Das Tragen eines Helms wird dringend empfohlen, zum Teil müssen enge Stellen durchkrochen werden, daher werden geführte Touren von örtlichen Touristenorganisationen angeboten.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Björn Hróarsson: Hraunhellar á íslandi, Reykjavík 1990, 2. Auflage 1991

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Buri-Höhle im Leitahraun-Lavafeld. Abgerufen am 28. Oktober 2013.
  2. Extreme Iceland. Abgerufen am 28. Oktober 2013.

Koordinaten: 63° 55′ N, 21° 29′ W