Bandbreitenlängenprodukt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bandbreitenlimitierung durch Medienlänge

Das Bandbreitenlängenprodukt ist das Produkt aus maximaler Bandbreite und Länge eines Lichtwellenleiters. Es ist neben der Dämpfung eine weitere wichtige Kenngröße für die Qualität der Faser. Aufgrund der hohen Güte der Monomodefaser verzichtet man hier in der Regel auf die Angabe dieser Größe und beschränkt sich auf die Dämpfungswerte.

Eine Faser mit einem Bandbreitenlängenprodukt von 1200 MHz·km und einer Faserlänge von 1000 m verkraftet also eine Bandbreite von 1200 MHz. Bei einer Faserlänge von 500 m kann sogar mit einer Bandbreite von 2400 MHz übertragen werden. Umgekehrt muss bei einer Faserlänge von 2000 m die Bandbreite jedoch auf 600 MHz gedrosselt werden.