Bani Suwaif

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arabisch بني سويف
Bani Suwaif
Bani Suwaif (Ägypten)
Bani Suwaif
Bani Suwaif
Koordinaten 29° 4′ N, 31° 6′ OKoordinaten: 29° 4′ N, 31° 6′ O
Basisdaten
Staat Ägypten

Gouvernement

Bani Suwaif
Einwohner 218.472 (2008)
Moschee des Omar ibn 'Abd el-'Aziz
Moschee des Omar ibn 'Abd el-'Aziz

Bani Suwaif oder Beni Suef (koptisch Ⲡⲁⲛⲓⲥⲱϥ panisuf; arabisch بني سويف Bani Suwaif, DMG Banī Suwaif, auch Beni Sueif, Beni Swaif, Beni Sweif und Beni Suaif) ist die am linken Ufer des Nil und ca. 115 km südlich von Kairo gelegene Hauptstadt des Gouvernements Bani Suwaif, Ägypten.

Bani Suwaif ist ein wichtiges Agrarzentrum, das sich von einem kleinen Dorf am Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte und jetzt 218.472 Einwohner zählt (Berechnung 2008); 211.173 Einwohner (Volkszählung 2006). Ursprünglich berühmt für seine Leinen-Manufakturen im Mittelalter, dominieren hier heute insbesondere die Baumwollspinnerei und die Teppichherstellung. Auch der Alabaster, der in den nahen Hügeln der Umgebung abgebaut wird, ist bekannt.

In der Nähe von Bani Suwaif liegen die Meidum-Pyramide und die Oase Fayum. 15 Kilometer westlich von Bani Suwaif befindet sich außerdem der Schutthügel einer altägyptischen Stadt, die von den Griechen als Herakleopolis Magna bezeichnet wurde.

Seit der Ägyptischen Revolution im Jahr 2011 und aufgrund der damit einhergehenden wirtschaftlichen Not sind die jahrtausende alten Relikte in einem extremen Ausmaß Gegenstand von Grabräuberei und damit einhergehender Zerstörung.[1]

Die Stadt ist einer von drei Standorten in Ägypten an denen Siemens derzeit die mit je 4,8 GW installierter Leistung weltweit größten GuD-Kraftwerke errichtet.[2][3]

Kultur und Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Beni-Suef-Museum[4] beherbergt Artefakte aus der Geschichte der Region, in der ersten Etage aus pharaonischer Zeit, vor allem aus Abusir und Herakleopolis Magna, in der zweiten Etage Objekte aus koptischer und islamischer Zeit.[5]
  • Die Stadt ist Standort der Beni-Suef University.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Beni Suef – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Beni Suef – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. TV-Doku Phoenix (Memento des Originals vom 2. April 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.phoenix.de
  2. Siemens erhält Rekordauftrag von Al-Sissi, Artikel bei Zeit Online vom 3. Juni 2015
  3. Egypt Megaproject: Energizing Egypt, Projektseite von Siemens
  4. Beni Suef Museum
  5. The Beni Suef Museum. www.sca-egypt.org, abgerufen am 24. Oktober 2014 (englisch).
  6. Beni-Suef University. www.bsu.edu.eg, archiviert vom Original am 26. April 2015; abgerufen am 24. Oktober 2014 (englisch). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bsu.edu.eg