Banker-Lampe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Klassische Bankierlampe aus Messing mit grünem Glasschirm
Bankierlampe aus Messing mit alternativem Schirm

Eine Banker-Lampe, auch Bankierlampe genannt, ist eine Leuchte, deren Design aus der Zeit des Art déco nach Vorläufern aus der Belle Epoque in den zwanziger und dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts stammt.[1]

Die Leuchte („Lampe“ bedeutet eigentlich nur Leuchtmittel) wurde in den USA gestaltet und fand zunächst weite Verbreitung in Bibliotheken, Gerichten, Anwaltskanzleien, Banken und Geschäftsbüros. Daher ist sie bis heute häufig in Filmen aus US-amerikanischer Produktion zu sehen.[2]

Typischerweise besteht die Bankerlampe aus einem Messingfuß mit stoffumketteltem Stromkabel und einem grünen schwenkbaren Schirm. Das Glas des Schirms besteht meist aus mindestens zwei Schichten: farbig außen, weiß innen. Damit gibt die Leuchte nach außen ein gedämpftes, unaufdringliches Licht ab, während die Lesevorlage ausreichend mit weißem Licht ausgeleuchtet wird. Die Vorläufer der modernen Bankerlampe aus der Zeit des Jugendstils sind ein Ergebnis der Elektrifizierung der großen Städte an der Ostküste der USA durch Pioniere wie Nicola Tesla und Thomas Edison nach 1870.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erfahrungsbericht zur Bankers Lamp (Banker Lampe). auf: der-gute-erfahrungsbericht.de
  2. Original Bankerslamp von Berliner Messing. auf: original-bankerslamp.de