Bauamt

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Ein Bauamt ist ein lokales, subnationales- oder nationales Amt, das sich mit Bauangelegenheiten beschäftigt. Die Aufgaben und Bezeichnungen dieser Ämter variieren zwischen den einzelnen Staaten und deren Verwaltungsebenen ganz erheblich. Die Bezeichnung Bauamt ist deshalb oft ungenau.

Situation in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Das Bauamt kann Teil einer staatlichen, kommunalen, kirchlichen oder einer sonstigen öffentlich-rechtlichen Verwaltung sein. Umgangssprachlich wird jedoch oft von "Bauamt" gesprochen, wenn in Wirklichkeit die Bauaufsichtsbehörde gemeint ist. Diese ist vom Bauamt im Sinne des genauen Begriffs klar zu unterscheiden.

Die Bauaufsichtsbehörde, auch Bauordnungsamt, Baugenehmigungsbehörde, Baurechtsamt, Bauaufsichtsamt oder veraltet Baupolizei genannt, befasst sich mit hoheitlichen Aufgaben des Baurechts, beispielsweise mit der Erteilung von Baugenehmigungen. Die organisatorische Trennung von Bauamt und Bauaufsicht dient der Vermeidung von Interessenkonflikten.

Das eigentliche Bauamt übernimmt die eigene Bautätigkeit der jeweiligen Körperschaft als fiskalische Tätigkeit in unterschiedlicher Differenzierung, also z. B. den Hochbau (Schulen, Verwaltungsgebäude) oder den Tiefbau (Straßenbau, Kanalbau) einer Gemeinde.

Überdies werden dort mit der Berechnung und Festsetzung von Erschließungs- oder Kanalanschlußbeiträgen oftmals auch die Kosten solcher Maßnahmen auf die Beteiligten verteilt (Bauverwaltungsamt).

Bauämter in Gemeinden, die selbst nicht Genehmigungsbehörde sind, sind in der Regel für die gemeindliche Bauleitplanung zuständig (Bauplanungsamt).

Von Bauämtern und Bauaufsichtsbehörden zu unterscheiden sind andere öffentliche Baubehörden wie Wasserwirtschaftsämter, Staatliche Bauämter, Straßenbauämter usw. die im Wesentlichen staatliche Baumaßnahmen in ihrem Bereich durchführen. Ihnen obliegt als Fachbehörden aber auch die Beratung anderer Behörden in fachlichen Angelegenheiten sowie vielfach die Erteilung spezieller Genehmigungen wie z.B. Sondernutzungserlaubnisse, Ausnahmen von Anbauverboten oder wasserrechtliche Erlaubnisse.

Namentlich auf staatlicher Ebene sind die Bauaufgaben einzelner Fachrichtungen in die Form von Landesbetrieben überführt worden, wie etwa das Hessische Baumanagement oder der Landesbetrieb Straßenbau NRW.

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