Belastungssteuerung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Belastungssteuerung im sportlichen Training beinhaltet Maßnahmen zur Kontrolle der Trainingsbelastung mit sportmethodischen und sportmedizinischen Verfahren.

Belastungssteuerung im Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Belastungssteuerung dient der Sicherung der Reizwirksamkeit der Trainingsbelastung im Sinne einer geplanten Leistungsentwicklung. Bei der Belastungssteuerung wird auf die Übereinstimmung von methodisch vorgegebener Belastung und möglicher Belastbarkeit geachtet. Die Belastungssteuerung ist ein wesentlicher Bestandteil der Trainingssteuerung. Einflussfaktoren sind Alter, Geschlecht, Konstitution, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Psyche und Motivation.

Methoden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wesentliche methodische Kontrollgrößen bei der Belastungssteuerung sind Umfang, Intensität und Technik der Bewegungsausführung.

Sportmedizinisch erfolgt die Belastungssteuerung durch Einsatz von Herzfrequenz-, Laktat-, Harnstoff-, Kreatinkinase- und anderen Bestimmungen. Stützendes Element in der Belastungssteuerung ist die Funktions- und Leistungsdiagnostik im Labor.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • W. Hollmann (Hrsg.): Lexikon der Sportmedizin. J. A. Barth, Heidelberg/ Leipzig 1998, ISBN 3-335-00411-6.
  • R. Rost (Hrsg.): Lehrbuch der Sportmedizin. Dt. Ärzteverlag, Köln 2001, ISBN 3-7691-7073-3.