Benutzer:Heiko/Baustelle
Die Familie Pinthus war eine jüdisch-deutsche Familie von Kaufleuten im 19. und 20. Jahrhundert.
Alle Angaben ohne Gewähr.
Kaufmann Samuel Pinthus und seine Söhnen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1862 wurde im Regierungsbezirk Frankfurt (Frankfurt (Oder)) das Firmenregister, das Gesellschaftsregister und das Prokurenregister eingeführt. Viele Firmen sind nach dem Eigner benannt, oft Vorname + Nachname oder erster Buchstabe des Vornamen plus Nachname. Da es Firmen/Firmennamen auch ohne Register schon vorher gab, ist manchmal in den Quellen nicht klar, ob die Person oder die Firma gemeint ist; oft ist das auch identisch.
Da verschiedene Quellen Firma oder Person „H. Pinthus“ angeben, muss man den Zusammenhang (Ort/Zeit) sehen, ob es sich hier um Heimann, Hermann, Henschel oder Hugo der Familie Pinthus handelt.
| Ort | Eröffnung | Schließung | Besitzer / Gesellschafter | Firmenname | Register-Nr. | Anmerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Müllrose | <1844 | 09.1885 | Samuel Pinthus (bis ≤1862)[1], Henschel Pinthus (≤1862[1] bis 03.1865) Heimann Pinthus aus Müllrose (03.1865 bis 07.1873), Emil Pinthus aus Müllrose (ab 07.1873) |
S. Pinthus? H. Pinthus? S. Pinthus & Sohn (ab ≤1862) Pinthus & Sohn? H. Pinthus & Sohn? E. Pinthus? |
Frankfurt a. O.: FR: 107 (1862[2] bis 03.1865) FR: 383 (bis 07.1873) FR: 723 (ab 07.1873) |
Der jüdische Kaufmann Samuel Pinthus (* 1789/90 in Grätz in Posen) zog nach Friedland (Niederlausitz/Brandenburg),[3] wo 1819 sein Sohn Eduard geboren wurde. Später zog er nach Müllrose,[4], wo er 10.1844 als Agent der Feuer-Versicherungs-Anstalt „Borussia“ aus Königsberg für die Städte Müllrose und Lieberose bestätigt wurde, 01.1852, im Alter von ca. 62 Jahren, gibt er diese Agentur auf.[5] Sein Sohn Henschel Pinthus (* 1825) aus Müllrose wird hingegen 01.1852 als Agent bestätigt.[5] H. Pinthus aus Müllrose wurde 1855 als Agent für Hagel-Versicherungs-Gesellschaft „Germania“ in Berlin bestätigt.[6] wurde 1855 Agent der Magdeburger Feuer-Versicherungs-Gesellschaft,[7] wurde als Agent der Magdeburger Hagel-Versicherungs-Gesellschaft bestätigt.[8], hat die Agentur der Hagel-Versicherungsgesellschaft „Germania“ in Berlin niedergelegt.[8] Magdeburger Hagelversicherungs-Gesellschaft 1856,[9][10][11] 1857,[12] 1868.[13] Magdeburger Feuerversicherungs-Gesellschaft 1856[14][15] Magdeburger Feuerversicherung 1858[16][17][18] Bei der Eintragung in das Firmenregister 1862 wird der Name der Firma mit „S. Pinthus & Sohn“ und dem alleinigen Besitzer Henschel Pinthus eingetragen, was vermuten lässt, dass das Geschäft schon länger nach dem damals über 70jährigen Samuel Pinthus benannt ist. 03.1865 übernimmt Heimann Pinthus (* 1820), zuvor Kaufmann in Briesen, das Geschäft von seinem Bruder Henschel. Henschel zieht nach Landsberg a. W. und ist dort von 06.1875 bis 05.1886 Prokurist bei „Pincus Reich“. Samuel Pinthus stirbt am 7. Oktober 1865 im 76. Lebensjahr. Emil Pinthus (* 1845), Sohn von Heimann, trägt 08.1872 „E. Pinthus“ in Müllrose im Firmenregister ein. 07.1873 übernimmt er „S. Pinthus & Sohn“ und führt „E. Pinthus“ im Firmenregister nicht weiter. „S. Pinthus & Sohn“ führt er bis 09.1885 führt; anschließend ist er in Halberstadt tätig. „S. Pinthus & Sohn“ 1866: Colonialw. u. Schnittw. „E. Pinthus“ 1877: Manufakturw., Colonialw. u. Schnittw. |
| Lebus | <1850 | 10.1888 | Eduard Pinthus aus Lebus (bis 07.1878), Albert Pinthus aus Lebus (ab 07.1878) |
Eduard Pinthus | Frankfurt a. O.: FR: 218 (1862[19] bis 07.1878) FR: 907 (ab 07.1878) |
Eduard Pinthus (* 1819), ältester Sohn von Samuel Pinthus, heiratet 1841 in Lebus Der Kaufmann wird 09.1850 als Agent der Magdeburger Feuer-Versicherungs-Gesellschaft bestätigt.[20] und 06.1854[21] Bestätigung 1854 Agent Versicherungsgesellschaft „Azienda Assicuratrice“ aus Triest[22] sowie für Hagel-Versicherungs-Gesellschaft zu Magdeburg[23][21] für Lebus und Umgebung. Im selben Jahr hat er die Agentur der Hagel-Versicherungs-Gesellschaft für Feldfrüchte „Germania“ in Berlin niedergelegt.[23] Magdeburger Hagelversicherungs-Gesellschaft 1855,[24][25] 1856[9][10][11] Magdeburger Feuerversicherungs-Gesellschaft 1856[14][11] Magdeburger Feuerversicherung 1858[16][17][18] Magdeburger Hagel 1858,[26] 1868[13] Colonialwaren, Kalkbrennerei, Manufakturw. 1877 Sohn Albert Pinthus (* 1848) übernimmt 07.1878 das Geschäft. 10.1888 eröffnet er „Albert Pinthus & Cie.“ in Darmstadt. |
| Briesen | ≤1861 | 03.1865 | Heimann Pinthus aus Briesen[19] | H. Pinthus[19] | Franfurt a. O.: FR: 217 (ab 1862)[19] |
Heimann Pinthus (* 1820), zweitältester Sohn von Samuel Pinthus, heiratet Lina geb. Itzig. Henriette (* 1843) und Emil (* 1845) werden in Fünfeichen geboren, Gustav (* 1850) in Müllrose. Er wird Kaufmann in Briesen, wo er 1861 Agent der Deutschen Feuer-Versicherungs-Aktien-Gesellschaft aus Berlin wird.[27][Anmerkung: „Kaufmann Heymann zu Driesen im Lebuser Kreise“ ist wohl Schreibfehler, da Driesen im Gegensatz zu Briesen nicht zum Kreis Lebus sondern zum Kreis Friedeberg Nm. gehörte.]
Heimann Pinthus zieht nach Müllrose, wo er 1865 das Geschäft „S. Pinthus & Sohn“ übernimmt. |
| Lübben | 08.1848[28] | 10.1867 | Herrmann Pinthus aus Lübben[29] | H. Pinthus | Lübben: FR: 21 (ab 1862)[29] |
Hermann Pinthus (* 1822), dritter Sohn von Samuel Pinthus, übernimmt 08.1848 das 26 Jahre bestehende Geschäft vom Schwiegervater Loeser Simon Isaac in Lübben. Vorstand der Synagogengemeinde Lübben. Manufaktur- und Material-Waaren-Handlung. 1848[28] Auflösung 10.1867 wegen Umzug Herrmann Pinthus von Lübben nach Berlin. |
| Göritz | ≤1857 | 11.1904 | Jacob Pinthus aus Goeritz. a. O. (bis 07.1890), Clara Rosenthal geb. Pinthus aus Göritz a. O. (07.1890 bis 10.1904), Max Pinthus aus Dortmund (ab 10.1904) |
J. Pinthus | Zielenzig: FR: 60 (ab 1862)[30] Küstrin: FR: 479 (bis 07.1890) FR: 560 (ab 07.1890) HRA: 54 (1904) |
Jacob Pinthus (* 1831), fünfter Sohn von Samuel Pinthus, wird Kaufmann in Göritz a. O.. 1857 wurde er Agent sowohl der Magdeburger Hagelversicherungs-Gesellschaft als auch der Magdeburger Feuerversicherungs-Gesellschaft.[31] Magdeburger Feuerversicherung 1858[16][18][17] Magdeburger Hagel 1858[26] , 1868[13] Colonialwaren 1866 |
Bei der Deutschen Industrieausstellung in Leipzig 1850 wird der Tuchmacher Pinthus aus Brandenburg erwähnt.[32]
Zweite Generation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Ort | Adresse | Eröffnung | Schließung | Besitzer / Gesellschafter | Firmenname | Register-Nr. | Anmerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Luckau | 07.1869 | 11.1870 | Auguste Hartmann aus Luckau, Julius Pinthus aus Luckau (ab 07.1869) | M. Hartmann Hartmann & Pinthus | FR: 23 GR: 17 (ab 07.1869) | Auguste Hartmann (* 1842), Tochter von Eduard Pinthus, übernimmt 07.1869 nach Tod von Ehemann Marcus die Firma „M. Hartmann“ in Luckau; Julius Pinthus aus Luckau steigt in die Gesellschaft ein. Julius Pinthus 06.11.1870 steckbrieflich gesucht. Konkurs eingeleitet 11.1870. Julius Pinthus 11.1870 ausgeschieden, Auguste Hartmann Liquidatorin.. Konkurs abgewendet, Julius Pinthus nicht mehr gesucht am 15.11.1870. | |
| Müllrose | 08.1872 | 07.1873 | Emil Pinthus aus Müllrose | Pinthus E. Pinthus | Frankfurt a. O.: FR: 645 | Emil Pinthus (* 1845), Sohn von Heimann Pinthus, übernimmt 07.1873 „S. Pinthus & Sohn“ in Müllrose und führt „E. Pinthus“ im Handelsregister nicht weiter. | |
| Bautzen | Hauptmarkt | 10.1875 | 12.1878 | Gustav Pinthus aus Bautzen | Gustav Pinthus | Bautzen: FR: 154 | Gustav Pinthus (* 1850), Sohn von Heimann Pinthus, eröffnet Geschäft in Bautzen. |
| Zittau | 03.1879 | 01.1882 | Gustav Pinthus | A. K. Weißmann's Nachf. (bis 09.1879) Gustav Pinthus (ab 09.1879) | Zittau: FR: 363 (bis 09.1879) FR: 379 (ab 09.1879) | Gustav Pinthus übernahm „A. K. Weißmann's Nachf.“ in 03.1879. Konkursverfahren eingeleitet 01.1882, 07.1882 aufgehoben. „Gustav Pinthus“ 01.1887 gelöscht. Gustav Pinthus zieht 1882 nach Nordhausen, wird dort Geschäftsführer von „B. Pinthus“. |
Hermann Pinthus, Gebrüder Pinthus, E. Pinthus, Max Pinthus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ersten Jahre in Berlin
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als die Ehefrau von Hermann Pinthus, Jeanette Pinthus geb. Isaac, 1867 in Lübben stirbt, zieht er mit seinen Söhnen Emil (* 1849), Berthold (* 1850), Louis (* 1852) und Max (* 1855) nach Berlin, wo er ebenfalls als Kaufmann tätig ist. 1868 heiratet er in Berlin Johanna geb. Hamburger. 1870 wird der Sohn Siegfried geboren; im selben Jahr gründet er mit Salomon Gutherz ein „Producten-Geschäft en gros“. Emil und Berthold Pinthus gründen 1873 „Gebr. Pinthus“ ein Großhandelsgeschäft („en gros“) für Posamentier- und Kurzwaren. Louis und Max Pinthus werden Besitzer einer Buchdruckerei, gründen im April 1877 im benachbarten Charlottenburg das Unternehmen „Gebr. Pinthus jr.“ und geben ab 1879/1880 die Tageszeitung „Charlottenburger Zeitung“ heraus. Max Pinthus war Redakteur der Zeitung bis Juni 1880,[33] ab Juli 1880 übernahm dieses Hugo Pinthus (* 1853), jüngster Sohn von Eduard Pinthus.[34]
| Ort | Adresse | Eröffnung | Schließung | Besitzer / Gesellschafter | Firmenname | Register-Nr. | Anmerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Berlin | Neue Königsstraße 13 | 01.1870 | 12.1873 | Hermann Pinthus Salomon Gutherz (bis 10.1873) | Pinthus & Gutherz (bis 10.1873) H. Pinthus (ab 10.1873) | Berlin: GR: 2873 (bis 10.1873) FR: 7640 (ab 10.1873) | Salomon = Sally Gutherz Producten-Geschäft en gros (Adressbuch 1871/1872), später Lumpen- und Knochen-Engros-Handlung (Adressbuch 1873) |
| Berlin | Spandauerstrasse 5 | 07.1873 | <01.1878 | Emil Pinthus aus Berlin, Berthold Pinthus aus Berlin | Gebr. Pinthus | Berlin: GR: 4543 | |
| Bischofstraße 5 | <01.1878 | <01.1879 | |||||
| Papenstraße 12 | <01.1879 | ||||||
| Charlottenburg | Berlinerstraße 59 | 04.1877 | 04.1881 | Louis Pinthus, Max Pinthus (bis 08.1880) |
Gebr. Pinthus jr. | Charlottenburg: GR: 59 |
Druck „Deutsche Gemeinde-Zeitung“ (05.1877-12.1877, 1878, 1879 Druck und Verlag „Charlottenburger Zeitung“ (ab ca. 1879, 1880,, 1881?) Druck „Allgemeine Deutsche Musik-Zeitung“ (01.1881-09.1881) 12.1878 wurde Redakteur Rud. Isaac (Rudolf Isaac? ?) wegen öffentlicher Beleidigung verurteilt; die wegen Beihilfe angeklagten Dr. jur. Lewy (Redakteur), Louis Pinthus und Max Pinthus hingegen freigesprochen. 10.1881 ging die Druckerei an „C. J. Neubelt“ und „Gebr. Pinthus jr.“ wurde aufgelöst. Die „Allgemeine Deutsche Musik-Zeitung“ und die „Deutsche Gemeinde-Zeitung“ wurden dann von „C. J. Neubelt“ gedruckt. Adressbuch 1878-1882: Buchdruckerei; Adressbuch 1880-1882 zusätzlich: Herausgeber und Verleger der „Charlottenburger Zeitung“. Bis 06.1880 war Max Pinthus Redakteur der „Charlottenburger Zeitung“,[35] ab 07.1880 Cousin Hugo Pinthus. Im Adressbuch 1876-1880 ist unter Berlinerstraße 59 „H. Pinthus“ eingetragen als „Kaufmann u. Tuchfabrikant“, „Kaufmann“ bzw. „Cigarren en gros Händler.“, Hermann Pinthus. Im Adressbuch 1883-1885 ist unter „Berlinerstr. 59“ bzw „58“ bei „H. Pinthus“ der Redakteur und Buchdruckereibesitzer, Verlag „Charlottenburger Tagespost“ Hugo Pinthus eingetragen. Hugo Pinthus heiratet 1883 Hedwig, Tochter des Buchdruckereibesitzers Alexander Meyer in Bernburg, zieht nach Bernburg, wo er 08.1886 bis 07.1895 Prokurist bei „A. Meyer in Bernburg“ war. Er starb am 17.09.1895 in Berlin. |
| Grünstraße 13 | 04.1881 | 09.1881 |
„E. Pinthus“ in Halle
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Max Pinthus steigt aus dem Buchdruckunternehmen in Charlottenburg aus und zieht nach Halle. Am 27. August 1880 eröffnen Emil und Max Pinthus in Halle „E. Pinthus“, ein Groß- und Einzelhandelsgeschäft („en gros“/„en detail“) für Posamentier-, Kurz-, Weißwaren, Strickgarn und Trikotage. Anfangs ist Emil Pinthus Alleininhaber, ab Januar 1882 wird Max Miteigentümer des Geschäfts in Halle. Im März heiratet er Hulda Pincus aus Saalfeld.
Erste Expansion
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Von April bis September 1882 gründen die vier Brüder Emil, Berthold, Louis und Max Pinthus jeweils ein Geschäft: Emil gründet „Emil Pinthus“ in Nordhausen, Berthold „B. Pinthus“ in Hannover, Louis „L. Pinthus“ in Erfurt und Max „Max Pinthus & Co.“ in Kassel. „Gebr. Pinthus jr.“ in Charlottenburg wird aufgelöst, die Buchdruckerei geht 10.1881 an C. J. Neubelt über und Louis Pinthus zieht nach Erfurt. Während Emil, Berthold und Louis jeweils alleiniger Eigentümer des neuen Geschäfts ist, werden beim Kasseler Geschäft Max Pinthus und der Kaufmann Wilhelm Berent aus Saalfeld gemeinsam Inhaber. Cousin Gustav Pinthus (* 1850), vorher Kaufmann in Bautzen und Zittau, vertritt „B. Pinthus“ in Nordhausen.
Weitere Expansion
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Auf der Marmorplatte im ersten Stock sind die Niederlassungen aufgeführt.

Im September 1883 wird bei „Max Pinthus & Co.“ in Kassel Berent durch Isidor Pincus ersetzt., im selben Monat gründen Max Pinthus und Isidor Pincus in Magdeburg eine Zweigstelle der Kasseler Firma. 1884 wird in Halle ein zweites Geschäft eröffnet.
Im März 1885 wird in Leipzig „Max Pinthus & Co.“ von Max Pinthus und Adolf Pincus gegründet, im April 1885 gründet Emil Pinthus in Bielefeld „Emil Pinthus“, dieses Geschäft wird Anfang Juli 1886 bereits wieder geschlossen. Emil Pinthus gründet im Oktober 1885 zusammen mit seinem Cousin Emil Pinthus (* 1845) in Halberstadt „Emil Pinthus & Co.“.
Simon Pincus übernimmt im März 1885 die Niederlassung „Max Pinthus & Co.“ in Magdeburg, eröffnet dort im selben Jahr ein zweites Geschäft und im September 1886 in Frankfurt am Main eine Zweigniederlassung „Max Pinthus & Co.“. Im selben Jahr gründet Max Pinthus in Braunschweig und Eisleben „Max Pinthus“.
Im Mai 1887 wird „Max Pinthus“ in Aschersleben von Max Pinthus und „Emil Pinthus“ in Mainz von Emil Pinthus eröffnet.
Nachdem Adolf Pincus im März 1888 aus dem Leipziger Geschäft ausgestiegen ist, wird im September des Jahres in Düsseldorf „Max Pinthus & Co.“ als Zweigniederlassung des Leipziger Geschäfts von Max Pinthus eröffnet.
Zusammen mit Cousin Albert Pinthus eröffnet Emil Pinthus im Oktober 1888 in Darmstadt „Albert Pinthus & Cie.“, im selben Monat wird in Aachen „Max Pinthus & Co.“ durch Simon Pincus eröffnet.

Zusammen mit Moritz Pincus eröffnet Max Pinthus im Oktober 1889 in Köln „Max Pinthus & Co.“.
Das Berliner Geschäft galt 1890 als Zentraleinkaufshaus, die anderen als Detailgeschäft. Im September 1890 wurde in Halle die Einweihung eines fünfstöckigen Neubaus gefeiert; für Oktober 1890 war eine Geschäftseröffnung in Dresden geplant, im November gab es eine Eintragung im Handelsregister für eine Zweigstelle in Wernigerode.

Ende 1890 gibt es Niederlassungen in 19 deutschen Städten, die von den einzelnen Brüdern Pinthus, von der nahen Verwandtschaft oder von anderen in ihrem Namen geführt werden. Emil Pinthus war zu diesem Zeitpunkt Eigentümer oder Teilhaber der Geschäfte in Berlin, Halle, Kassel, Halberstedt, Mainz, Darmstadt und Wernigerode; Max Pinthus war Eigentümer oder Teilhaber der Geschäfte in Halle, Leipzig, Braunschweig, Eisleben, Aschersleben, Düsseldorf und Köln; Simon Pincus von Magdeburg, Frankfurt a. M. und Aachen.
Die ab 1883 gegründeten Firmen heißen jeweils „Emil Pinthus“, „Max Pinthus“, „Emil Pinthus & Co.“ oder „Max Pinthus & Co.“. Lediglich das im Oktober 1888 Geschäft in Darmstadt von Emil und Albert Pinthus heißt „Albert Pinthus & Cie.“
Rückzug Emil und Berthold Pinthus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Emil und Berthold Pinthus ziehen sich Anfang 1892 aus den Geschäften in Halle, Kassel, Halberstadt, Mainz, Darmstadt, Wernigerode und Nordhausen zurück. Im Januar 1894 wird die Berliner Handelsgesellschaft „Gebr. Pinthus“ aufgelöst und Emil und Berthold Pinthus werden zu Liquidatoren ernannt. Im Adressbuch Berlin werden die beiden nun jeweils als Rentier bezeichnet; die Firma „Gebr. Pinthus“ ist aber erst Ende 1910 erloschen. Ab Februar 1898 sowie ab November 1901 wird Emil Pinthus Stadtverordneten-Beisitzer., Berthold Pinthus war 1901 Mitglied der Armen-Kommission der Jüdischen Gemeinde.
Max Pinthus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Auch Max Pinthus trennt sich von den meisten Niederlassungen. Im Oktober 1891 übernimmt Gustav Pinthus von Max Pinthus das Geschäft in Eisleben. Das Kölner Geschäft wird im Januar, das in Aschersleben im März 1892 aufgelöst. Nathan Bluhm übernimmt Düsseldorf im März 1893, die Niederlassung Leipzig wird durch Adolf Pincus im August desselben Jahres übernommen, ab ca. 1895 ist Bertha Friedländer Inhaberin des Geschäfts in Braunschweig. Das Geschäft in seiner Heimatstadt Halle wird von Max Pinthus weitergeführt.
Im Februar 1894 übernahm Max Pinthus zusammen mit dem Kaufmann Adolf Sernau und dem Baumeister Ernst Giese von Karl Thomann die „Hallesche Cement-Dachplattenfabrik Karl Thomann“. Er wird Besitzer des „Hotel Goldener Ring.“
Weitere Entwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einige dieser zwischen 1880 und 1890 gegründeten Unternehmen führten den Namen „Pinthus“ noch einige Zeit weiter.
Übersicht der Niederlassungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Ort | Adresse | Eröffnung | Schließung | Besitzer / Gesellschafter | Firmenname | Register-Nr. Register | Anmerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Berlin | Spandauerstrasse 5 | 07.1873 | <01.1878 | Emil Pinthus aus Berlin, Berthold Pinthus aus Berlin | Gebr. Pinthus | Berlin:
GR: 4543 |
|
| Bischofstraße 5 | <01.1878 | <01.1879 | |||||
| Papenstraße 12 | <01.1879 | <01.1885 | |||||
| Breitestraße 9 | <01.1885 | <01.1890 | |||||
| Klosterstraße 84 | <01.1890 | 01.1894? | |||||
| Halle | Große Ulrichsstraße 62 | 27.08.1880 | 09.1890 | Emil Pinthus aus Berlin (bis 01.1892), Max Pinthus aus Halle (ab 01.1882) |
E. Pinthus | Halle:
FR: 1205 (10.1880 bis 01.1892) |
Von ≤10.1884 bis 09.1890 gab es zwei Geschäfte in Halle. 09.1890 wurde ein fünfstöckiger Neubau Ecke Kleinschmieden/Markt (Kleinschmieden 1, später Marktplatz 18), gebaut von den Architektenbrüdern A. & E. Giese aus Halle, eröffnet. Erloschen 06.1906. |
| Leipzigerstraße 4 | ≤10.1884 | 09.1890 | |||||
| Kleinschmieden 1 / Markplatz 18 | 16.09.1890 | ≤06.1906 | |||||
| Erfurt | Kettenstraße 4 | 04.1882 | ≤05.1884 | Louis Pinthus aus Erfurt (bis 02.1906) Siegfried Pinthus aus Erfurt (ab 04.1900) |
L. Pinthus | Erfurt: FR: 772 |
HRA 40 gelöscht am 02.05.1912. |
| Wilhelmsplatz 26 | ≤05.1884 | ≤05.1912 | |||||
| Nordhausen | Rautenstraße 16 | 05.1882 | 09.1938 | Berthold Pinthus aus Berlin (bis 01.1892), Gustav Pinthus aus Nordhausen (01.1892 bis 01.1914), Richard Ahlfeld aus Nordhausen (09.1905-01.1933) Heinrich Pinthus aus Nordhausen (02.1911-07.1931) |
B. Pinthus (bis 09.1905) Pinthus & Ahlfeld (ab 09.1905) |
Nordhausen: FR: 811 (bis 01.1892) |
Gustav Pinthus zog 1882 von Zittau nach Nordhausen, war Geschäftsführer in Nordhausen. Sein Schwiegersohn Richard Ahlfeld führte ab 03.1899 „Richard Ahlfeld vorm. Theodor Hey’s Ww. & Co.“.. Zusammenlegung der beiden Firmen zu „Pinthus & Ahlfeld“ in 09.1905. Zwangsverkauf September 1938, danach „Reinhold & Böttcher“; Löschung Handelsregister 01.1939 |
| Hannover | Große Packhofstraße 13 | 07.1882 | 11.1895 | Emil Pinthus aus Berlin | Emil Pinthus | Hannover:
HR: 3340 |
11.1895 ist das Geschäft auf „Emil Pinthus Nachfolger“ (HR: 5348) von Max Klemm übergegangen; Konkursverfahren Max Klemm (Gr. Packhofstraße 34) 03.1900 eingeleitet,, Schlusstermin 20.09.1901,, nach Abhaltung Schlusstermin 10.1901 aufgehoben, „Emil Pinthus Nachfolger“ 01.1902 erlöschen. |
| Kassel | St. Martinsplatz 9 | 09.1882 | 11.1899 | Max Pinthus aus Halle (bis 02.1884), Emil Pinthus aus Berlin (02.1884 bis 12.1891), Wilhelm Berent aus Saalfeld (bis 09.1883), Isidor Pincus aus Kassel (ab 09.1883), Eduard Rothschild aus Kassel (08.1897 bis 02.1899) |
Max Pinthus & Co. | Kassel: HR: 1371 |
Ab 01.01.1892 allein von Isidor Pincus geführt. Am 17.11.1899 erloschen, am selben Tag wurde „Max Pincus & Co.“ von Isidor Pincus und Max Pincus eingetragen. |
| Magdeburg | Kaiserstraße 20 | 09.1883 | ≤03.1894 | „Max Pinthus & Co.“ in Kassel (bis 03.1885), Simon Pincus aus Magdeburg (ab 03.1885), Simon Gottfeld (05.1890 bis 07.1890) |
Max Pinthus & Co. | Magdeburg:
GR: 1209 (bis 03.1885) |
Gegründet von Max Pinthus und Isidor Pincus als Zweigniederlassung von „Max Pinthus & Co.“ in Kassel (bis 03.1885) Ab ≤12.1885 gab es zwei Geschäfte in Magdeburg. Konkursverfahren über das Vermögen von Simon Pincus (Kaiserstr. 20, Jacobstr. 7) eröffnet 03.1894., als Folge Konkursverfahren Bernhard Rennecke in Weserlingen 04.1894 eröffnet. „Max Pinthus & Co.“ im Firmenregister 06.1894 gelöscht. Konkursverfahren Simon Pincus am 29.11.1894 aufgehoben. In der Kaiserstraße 20 in 01.1895 „S. Pincus vorm. Max Pinthus & Co.“. |
| Jacobistraße 42/43 | ≤12.1885 | ≤03.1894 | |||||
| Leipzig | Hainstraße 3 | 03.1885 | 04.1893 | Max Pinthus aus Halle (bis 04.1893), Adolf Pincus aus Leipzig (bis 03.1888) | Max Pinthus & Co. | Leipzig:
FR: 6210 |
Der Mitinhaber Adolf Pincus verzichtet 02.1888 auf Vertretung der Firma. Ab 04.1893 „Adolf Pincus vorm. Max Pinthus & Co.“ |
| Bielefeld | Obernstraße 2 | 04.1885 | 01.07.1886 | Emil Pinthus aus Berlin | Emil Pinthus | Bielefeld: FR: 1062 |
Zweigniederlassung von „Emil Pinthus“ in Hannover. Gelöscht im Firmenregister 11.1886 |
| Halberstadt | Hoheweg 30 | 10.1885 | 11.1901 | Emil Pinthus aus Halberstadt, Emil Pinthus aus Berlin (bis 01.1892) | Emil Pinthus & Co. | Halberstadt:
GR: 261 (bis 01.1892) |
Emil Pinthus aus Berlin ist zwar Gesellschafter, darf diese aber nicht vertreten. Konkursverfahren 05.1898 eingeleitet, nach angenommenen Zwangsvergleich 08.1898 aufgehoben., 11.1901 gelöscht. Eintragung „Emil Pinthus“ in Roßlau 01.1902. |
| Braunschweig | Poststraße 5 | ≤09.1886 | 1897 | Max Pinthus (bis 1895), Bertha Friedländer (1895-1896), Moritz Heymann (1896-1897) | Max Pinthus | In Annonce vom 22.12.1885 nicht angegeben, in Annonce vom 09.09.1886 angegeben. Adressbuch 1895: Inhaber: Max Pinthus. Adressbuch 1896: Inhaber: Frl. Bertha Friedländer. Adressbuch 1897: Inhaber: Kaufm. Moritz Heymann. Adressbuch 1898: Max Pinthus nicht mehr vorhanden. | |
| Eisleben | Halleschestraße 5 | ≤09.1886 | 06.1906 | Max Pinthus aus Halle (bis 10.1891), Gustav Pinthus aus Nordhausen (10.1891−10.1895) Henriette Moses geb. Pinthus (ab 10.1895) | Max Pinthus | Eisleben:
FR: 589 (03.1887 bis 10.1891) |
Bereits in Annonce vom 09.09.1886 erwähnt. Im Handels-Register erst am 21.03.1887 eingetragen. |
| Frankfurt a. M. | Töngesgasse 34 | 09.1886 | 10.1895 | Simon Pincus aus Magdeburg, Max Pincus (10.1886 bis 06.1890) Wilhelm Berent (ab 06.1890) | Max Pinthus & Co. | Eintragung als Zweigniederlassung von „Max Pinthus & Co.“ in Magdeburg am 30.09.1886, bereits am 18.10.1886 in Hauptniederlassung umgewandelt mit Max Pincus als zweiter Gesellschafter, Wilhelm Berent ist am 15.06.1890 eingetreten; am 16.06.1890 wurde Firma „Wilhelm Berent“ gelöscht. 10.1895 geändert in „Wilh. Berent“. Konkursverfahren eröffnet 05.1898. | |
| Aschersleben | 05.1887 | 03.1892 | Max Pinthus aus Halle | Max Pinthus | Aschersleben: FR: 315 |
||
| Mainz | Gutenbergsplatz 6 | 05.1887 | 12.1897 | Emil Pinthus (bis 02.1892), Louis Pinthus (ab 02.1892) | Emil Pinthus | „Emil Pinthus“ 12.1897 erloschen. | |
| Düsseldorf | Karlsplatz 11 | 09.1888 | 09.1899 | Max Pinthus aus Halle (bis 03.1893), Nathan Bluhm aus Düsseldorf (ab 11.1890) | Max Pinthus & Co. | Düsseldorf:
FR: 2727 |
Zweigniederlassung von „Max Pinthus & Co.“ in Leipzig (bis 11.1890), ab 09.1899: Firma 3243 wurde geändert in 4020 „N. Bluhm vormals Max Pinthus & Cie.“,. Firma 1619 „N. Bluhm vormals Max Pinthus & Cie.“ 12.1903 gelöscht . Grabenstraße 5 (ab 01.10.1899) |
| Darmstadt | Ludwigsplatz 1 | 10.1888 | 10.1898 | Emil Pinthus aus Berlin (bis 02.1892), Albert Pinthus aus Darmstadt (bis 09.1896), Bianka Pinthus (ab 09.1896) | Albert Pinthus & Cie. | Nach Tod von Albert Pinthus auf seine Witwe Bianka geb. Lewy 09.1896 übergegangen, 10.1898 erloschen. Danach „Siegmund Lewy & Co.“ mit Gesellschafter Siegfried Lewy aus Bremerhaven und Prokura Bianka Pinthus, gegründet 09.1898 | |
| Aachen | Großkölnstraße 86/88 | 14.10.1888 | 03.1892 | Simon Pincus aus Magdeburg Simon Gottfeld aus Aachen (ab 05.1890) | Max Pinthus & Co. | Aachen:
FR: 4469 (10.1888 bis 07.11.1888) |
Zweigniederlassung von „Max Pinthus & Co.“ in Magdeburg (bis 03.1892), danach ist „S. Gottfeld“ (Firmenregister Nr. 4473, am 11.03.1892 von Simon Gottfeld eingetragen) Betreiber des Geschäfts in der Großkölnstraße 86/88, zu 01.1893 in anderes Unternehmen umgeändert. |
| Köln | Altermarkt 16 | 08.10.1889 | 01.1892 | Max Pinthus aus Halle, Moritz Pincus aus Köln | Max Pinthus & Co. | Köln: | |
| Wernigerode? | 11.1890 | 10.1895 | Emil Pinthus aus Halberstadt, Emil Pinthus aus Berlin (bis 01.1892) | Emil Pinthus & Co. | Wernigerode:
GR: 70 (bis 01.1892) |
Zweigniederlassung von „Emil Pinthus & Co.“ in Halberstedt. Es gibt Handelsregistereinträge von 1890, 1892, 1895, wird aber in Annonce 04.1891 nicht erwähnt; wurde im Adressbuch 1893-94 nicht gefunden. |
Nach 1890 eröffnete Geschäfte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Anmerkung: „& Co.“, „& Cie.“, „& Comp.“ wird teilweise synonym, auch beim Reichsanzeiger, bei den Firmennamen verwendet.
Weitere Unternehmen der Familie Pinthus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]T. & M. Pinthus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kaufhaus Römischer Kaiser
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Berlin. Im Handelsregister B des unterzeichneten Gerichts ist am 5. November 1908 folgendes eingetragen worden: Bei Nr. 3543 „Römischer Kaiser, Immobilien-Erwerbsgesellschaft mit beschränkter Haftung“: Isidor Dzialoszynski? ist nicht mehr Geschäftsführer. Der Kaufmann Siegfried Pinthus in Erfurt und der Kaufmann Arthur Arndtheim in Erfurt sind zu Geschäftsführern bestellt.
Philipp Gliesing: „Das Kaufhaus Römischer Kaiser (KRK), Erfurt – eine außergewöhnliche Einkaufsgelegenheit“ in Schicksale 1933–1945, Seite 29 bis 37, Monika Gibas (Hrsg.), Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, 2008, ISBN: 978-3-937967-39-4
Rechtsanwalt Heinrich Pinthus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Name: Jacob Heinrich Pinthus
- Sohn von Berthold Pinthus und Silvia, geb. Flatow
- Dr. jur. 1909
- Entlassung Gerichtsassessor 06.1911
- Rechtsanwaltszulassung 11.1911
- Wohnhaft in Charlottenburg.
- Gründung „Meuselwitzer Braunkohlen- und Brikettwerke, Aktiengesellschaft“ 06.1912 in Meuselwitz, S. A., Grundkapital 5000 M., Inhaberaktien zu je 1000 M. zerlegt. Mitgründer: a) Hans Stein, Rechtsanwalt in Berlin, b) Dr. jur. Helmuth Friedemann, Rechtsanwalt in Berlin, c) Dr.-Ing. Franz Herzberg, Diplomingenieur in Berlin-Charlottenburg, d) Dr. Ernst Valentin, Ingenieur in Berlin
- Prozessbevollmächtigter (ungeprüft; Fritz Pinthus (ohne Dr.) war Rechtsanwalt in Halle) 1912, 1913, 1915, 1919, 1920, 1921, 1922, 1923, 1924 1930, 1932,
- In 04.1921 auf seinen Antrag hin in den Listen der bei den Landgerichten Berlin zugelassenen Rechtsanwälte gelöscht worden.
Frau Bernhard Rothschild
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Tilly Rothschild geb. Pinthus führt ab 06.1912 ein Agentur und Kommissionsgeschäft in Mönchengladbach.
Walter Pinthus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Tietz & Pinthus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Hermann Bursch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach dem Tod von Max Feist 02.1924 übernimmt seine Witwe Kauffrau Margarethe Feist, geborene Pinthus das Aachener Unternehmen „Hermann Bursch“.
Ertex
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Siegfried Pinthus wird 10.1929 Geschäftsführer von „Ertex, Erfurter Textilgesellschaft mbH“.
Stammbaum Pinthus (unvollständig)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemäß http://www.luckauer-juden.de/nvz2.html
Anmerkung: Die Namen wurden teilweise mit verschiedenen Schreibungen verwendet. Insbesondere wurden oft „c“ = „k“, „y“ = „i“, „ph“ = „f“ sowie „th“ = „t“ jeweils austauschbar verwendet.
Samuel Pinthus (* 1789/90 in Grätz; † 1865 in Müllrose), Kaufmann in Friedland, Müllrose
- Eduard Pinthus (* 1819 in Friedland; † 1901 in Darmstadt),, Kaufmann in Lebus ⚭ Bertha Pinthus geb. Stein (* 1819 in Bütow; † 1896 in Darmstadt)
- Irmtraud Auguste Hartmann (* 1842 in Lebus; 1914 in Berlin) ⚭ Marcus Hartmann (* ca. 1830; † 1869 in Luckau), Kaufmann in Luckau
- Mathilde Rosenstein (* 1844 in Lebus; † 1926 in Stettin) ⚭ Albert Rosenstein (* 1837 in Posen; 1921 in Stettin), Verlobung 1866
- Julius Pinthus (* 1846 in Lebus; † 1875 in Berlin), Kaufmann, Tuchmanufaktur in Luckau ⚭ Helene Louise Pinthus geb. Seligmann (* 1847 in Koblenz; † 1910 in Freiburg im Breisgau), Kauffrau in Berlin (Prokura bei „Jacob A. Seligmann & Co.“
- Albert Pinthus (* 1848 in Lebus; † 1896 in Darmstadt), Kaufmann in Lebus, Darmstadt ⚭ Bianca/Bianka Pinthus geb. Lewy (* 1855 in Seelow; † 1922 in Berlin)
- Elfriede Pick (* 1879 in Lebus; † 1917 in Berlin) ⚭ Salo Pick (* 1871 in Rybnik; † 1940 in Berlin), Kaufmann in Halle
- Else Lilienfeld (* 1880 in Lebus; † 1943 in Auschwitz) ⚭ Simon Siegmund Lilienfeld (* 1873; † 1943 in Auschwitz), Kaufmann in Halle
- Walter Pinthus (* 1882 in Lebus), Kaufmann in Charlottenburg/Berlin ⚭ Luise Pinthus geb. Becker (* 1898): Emigration USA 1937? / Ecuador 1939?
- Elfriede Pinthus (* 1921 in Charlottenburg; † 1927 in Charlottenburg)
- Gerhard/Gerald Pinthus (* 1926 in Berlin; † 2006 in Lawrenceville (Georgia))
- Anne Liesel Pinthus (* 1929)
- Georg Pinthus (* 1884 in Lebus; † 1914, gefallen in Russland), Kaufmann
- Hugo Pinthus (* 1853 in Lebus; † 1895 in Berlin), Abitur 1872 in Landsberg a. W., Studium der Medizin? Redakteur in Charlottenburg, Bernburg, ⚭ Hedwig Pinthus geb. Meyer (* 1854 in Bernburg; † 1928 in Bernburg)
- Hedwig Herzberg (* 1853; † 1941 in Berlin) ⚭ Hermann Herzberg
- Heimann/Heymann Pinthus (* 1820 in Friedland; † 1888 in Müllrose), Kaufmann in Briesen, Müllrose ⚭ Lina Pinthus geb. Itzig (* 1812 in Friedland; † 1890 in Nordhausen)
- Henriette Moses (* 1843 in Fünfeichen; † 1911 in Berlin), Kauffrau gesch. Hermann Moses, Kaufmann in Küstrin; Verlobung 1868
- Emil Pinthus (* 1845 in Fünfeichen; † 1921 in Berlin), Kaufmann in Müllrose, Halberstadt, Roßlau, Berlin ⚭ Bianka/Bianca Pinthus geb. Sussmann (* 1849 in Neu-Lübbenau, † 1923 in Berlin)
- Georg Pinthus (* 1874 in Müllrose; † 1916, gefallen in Wilna)
- Recha Pinthus (* 1875 in Müllrose; † 1942 in Theresienstadt), Einkäuferin gesch. Martin Schnog, Schäftemacher in Köln
- Siegfried Pinthus (* 1877 in Müllrose; † 1943 in Theresienstadt), Handelsvertreter ⚭ Betty Pinthus geb. Jacoby (* 1879 in Freystadt; † 1944 in Theresienstadt), Buchhalterin
- Richard Pinthus (* 1880 in Müllrose; † 1942 in Lodz), Kaufmann ⚭ Albine Pinthus geb. Korngrün (* 1883 in Wien; † 1942 in Lodz)
- Gustav Pinthus (* 1850 in Müllrose; † 1931 in Nordhausen), Kaufmann in Bautzen, Zittau und Nordhausen ⚭ Amalie Pinthus geb. Jacobi (* 1852 in Pfaffendorf; † 1918 in Nordhausen)
- Flora Ahlfeld (* 1877 in Bautzen; † 1959 in Netanya, Israel), Kauffrau in Nordhausen ⚭ Richard Ahlfeld (* 1874 in Harzgerode; † 1931 in Nordhausen), Kaufmann in Nordhausen
- Heinrich Pinthus (* 1878 in Bautzen; † 1927 in Nordhausen), Kaufmann in Nordhausen ⚭ Stefanie/Stephanie Pinthus geb. Jacobi (* 1884 in Lissa; † 1942 in Belzyce), Kauffrau in Nordhausen
- Gerhard Pinthus (* 1907 in Nordhausen ; † 1955 in Givʿat Brenner), Dr. phil. 1932, Musikschriftsteller , Emigration Palästina 1939
- Edith Esther Goldschmidt (* 1908 in Nordhausen; † 1985 in Israel), Emigration Palästina 1939 , Sängerin, Gesangspädagogin
- Samuel Peter Pinthus (* 1912 in Nordhausen), Emigration Palästina 1939
- Dora Blumenthal (* 1879 in Zittau; † 1943 in Theresienstadt), Prokuristin in Nordhausen, ⚭ Oskar Michael Blumenthal (* 1873 in Egeln; † 1943 in Theresienstadt), „Martin Blumenthal“ in Nordhausen, Wäschefabrikant. Emigration der Kinder Margot und Else.
- Margarete/Margarethe Feist (* 1882 in Zittau; † 1942 in Theresienstadt), Kauffrau in Aachen, Leiterin des Jüdischen Altersheim in Bielefeld ⚭ Max Feist (* 1871 in Minden?; † 1924 in Aachen), Kaufmann in Aachen
- Clothilde Tilly Rothschild (* 1886 in Nordhausen; † 1972 in Israel), Geschäft in Mönchengladbach, ⚭ Bernhard Rothschild
- Kurt Pinthus (* 1887 in Nordhausen; † 1913 in Nordhausen)
- Lucie Feist (* 1891 in Nordhausen; † 1978 in St. Louis) ⚭ Julius Feist (* 1882 in Minden; † 1953 in St. Louis)
- Alexander Hellmuth/Itzchak Pinthus (* 1893 in Nordhausen; † 1981 in Haifa), Architekt, Dr.-Ing. 1929, Emigration Palästina 1933, ⚭ Gertrud Feilchenfeld
- Hermann/Herrmann Pinthus (* 1822 in Friedland; † 1896 in Halle), Kaufmann in Lübben, Berlin, Charlottenburg
- ⚭ a) Jeanette Pinthus geb. Isaac (* ca. 1822 in Lübben; † 1867 in Lübben)
- Emil Pinthus (* 1849 in Lübben; † 1907 in Berlin), Kaufmann in Berlin ⚭ Anna/Antonette/Antoinette Pinthus geb. Seligmann (* 1848/1849 in Koblenz; † 1918 in Berlin); Verlobung 1874
- Franz Siegfried Pinthus (* 1876 in Berlin; † 1928 in Annaberg), Kaufmann in Annaberg, Fabrikant in Charlottenburg ⚭ Frieda Pinthus gesch. Ranspach geb. Eyck (* 1889 in Berlin; † 1942 in Kulmhof), Redakteurin
- Robert Richard Pinthus (* 1877 in Berlin; † 1921 in Berlin), Kaufmann in Annaberg, Fabrikant in Charlottenburg ⚭ Anna Rosa Pinthus geb. Wolf (* 1879 in Halle)
- Willy Walter Pinthus (* 1881 in Berlin; † 1881 in Berlin)
- Benjamin Berthold Pinthus (* 1850 in Lübben; † 1921 in Berlin), Kaufmann in Berlin ⚭ Silvia Pinthus geb. Flatow (* 1860 in Rastenburg; † 1933 in Berlin)
- Jacob Heinrich Pinthus (* 1884 in Berlin; † 1938 in Berlin), Dr. jur. 1909, Rechtsanwalt ⚭ Margarethe Pinthus geb. Katschke (* 1895 in Berlin; † 1943 in Auschwitz), Sekretärin
- Jeanette Margarethe Feig (* 1885 in Berlin; † 1944 in Theresienstadt) ⚭ Paul Rudolf Feig (* 1873 in Berlin; † 1942 in Theresienstadt), Kaufmann in Berlin
- Louis Leib Pinthus (* 1852 in Lübben; † 1912 in Magdeburg), Druckereibesitzer in Charlottenburg, Kaufmann in Erfurt ⚭ Bertha Pinthus geb. Rosenthal (* 1864 in Magdeburg; † 1934 in Magdeburg)
- Kurt Pinthus (* 1886 in Erfurt; † 1975 in Marbach), Dr. phil. 1911, Schriftsteller, Emigration USA 1938, ab 1967 in Deutschland
- Wilhelm/Willy/Willi Pinthus (* 1889 in Erfurt; † 1956 in Zürich), Verleger von Spielen und Bilderbüchern in Magdeburg, Nürnberg, Zürich, Emigration Schweiz 1938/39
- ⚭ a) Lotte Pinthus geb. Schultze (* 1893 in Magdeburg; † 1925 in Nürnberg)
- ⚭ b) Käthe/Käte Eichhorn geb. Meyer gesch. Pinthus (* 1902 in Aachen),, Heirat 1926, 09.1945 in Nürnberg.
- Herbert Wolfgang Pinthus (* 1928 in Nürnberg), Emigration Schweiz, Verleger von Spielen in Zürich, Rupperswil
- ⚭ c) Herta Pinthus geb. Vogt (* 1906 in Nürnberg; † 1993 in Küsnacht), Emigration Schweiz
- Max Isidor Pinthus (* 1855 in Lübben; † 1932 in Berlin), Druckereibesitzer, Redakteur in Charlottenburg, Kaufmann in Halle ⚭ Hulda Pinthus geb. Pincus (* 1858 in Bruss; † 1911 in Halle)
- Jeanette Schocken (* 1883 in Halle; † ca. 1942 in Minsk) ⚭ Joseph Schocken (* 1872 in Margonin; † 1934 in Berlin), Kaufmann in Bremerhaven
- Ella Gattel (* 1884 in Halle; † 1944 in Theresienstadt) ⚭ Richard Gattel (* 1870 in Berlin; † 1943 in Theresienstadt), Fabrikant in Berlin
- Fritz Pinthus (* 1887 in Halle; † 1939 in Meran), Rechtsanwalt und Notar, Berufsverbot 1933, Emigration Italien 1938
- Sohn (* 1889 in Halle; † 1889 in Halle)
- Käthe Pinthus (* 1890 in Halle; † 1891 in Halle)
- Martha Höxter (* 1891 in Halle; † 1916 in Jena) ⚭ Martin Höxter, Bankvorsteher in Berlin
- Erich Otto Pinthus (* 1894 in Halle; † ca. 1941 in Minsk), Angestellter in Bremerhaven ⚭ Thekla Pinthus geb. Wertheim (* 1904 in Bentheim; † ≤1945), Emigration Niederlande
- ⚭ b) Johanna Pinthus geb. Hamburger (* 1832 in Ellich; † 1920 in Erfurt)
- Siegfried Arthur Pinthus (* 1870 in Berlin; † 1937 in Erfurt), Kaufmann in Erfurt ⚭ Hedwig Pinthus geb. Arndtheim (* 1882 in Brieskow; † 1942 in Baarn), Dr. phil. 1937, Emigration Niederlande 1939
- Lotte Johanna Lamm (* 1903 in Erfurt; † 1974 in Los Angeles), Emigration USA 1939, ⚭ a) Louis Herzberg (* 1894 in Berlin; † ≤1945 in Auschwitz), ⚭ b) Bruno Jacob Lamm (* 1899 in Erfurt; † 1968 in Los Angeles)
- Elly/Ella/Ellen Kass (* 1904 in Erfurt; † 1983 in Los Angeles), Emigration Chile; Emigration USA ⚭ Ernst Kass (* 1896 in Paderborn; † 1950)
- Siegfried Arthur Pinthus (* 1870 in Berlin; † 1937 in Erfurt), Kaufmann in Erfurt ⚭ Hedwig Pinthus geb. Arndtheim (* 1882 in Brieskow; † 1942 in Baarn), Dr. phil. 1937, Emigration Niederlande 1939
- Henschel Pinthus (* 1825 in Friedland; † 1901 in Landsberg), Kaufmann in Müllrose, Landsberg a. W. ⚭ Rosalie Pinthus geb. Philippsohn (* 1830 in Vietz; † 1915 in Landsberg)
- Therese Herrmann geb. Philippsohn (* 1857 in Zielenzig; † 1901 in Schweidnitz) ⚭ Gustav Herrmann, Fabrikant in Schweidnitz
- Jacob Pinthus (* 1831 in Friedland; † 1895 in Frankfurt a. O.), Kaufmann in Göritz, ⚭ Auguste geb. Schüler (* 1833 in Friedland; † 1918 in Berlin)
- Theodor Pinthus (* 1858 in Göritz; † 1934 in Berlin), Kaufmann in Dortmund und Krefeld ⚭ Clara Pinthus geb. Reichenbach (* 1869 in Rorschach; † 1931 in Berlin) , Gymnasium zu Landsberg a. W.
- Clara/Klara Rosenthal geb. Pinthus (* 1860; † 1939), Kauffrau in Göritz ⚭ Adolph Rosenthal († 1920 in Berlin), Kaufmann in Treptow, Tochter am 30.01.1885 in Treptow, Tochter am 05.06.1904 in Göritz
- Max Pinthus (* 1863 in Göritz; † 1939 in Berlin), Gymnasium Landsberg a. W., Kaufmann in Dortmund gesch. Else Bloch, Kauffrau in Dortmund, Bochum
- Ester Amalie Messing (* 1838 in Friedland; † 1920 in Berlin) ⚭ Jacob Messing (* 1829 in Pr.Kalisch; † 1899 in Frankfurt a. O.), Kantor, vier Kinder, geb. 1857 bis 1871 in Bärwalde in der Neumark bzw. Frankfurt a. O.
Quellen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wikipedia-Artikel mit Bezug auf Mitglieder der Familie Pinthus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Alexander Pinthus
- Gerhard Pinthus: Liste bekannter Personen mit Bezug zur Schule am Meer, Collection d’études musicologiques, Heinrich Schalit, Jüdische Musik
- Herbert Pinthus: Edition Carlit, Essener Feder, Malefiz (Spiel)
- Jeanette Schocken, Joseph Schocken
- Kurt Pinthus
- Max Pinthus: Jeanette Schocken
- Siegfried Pinthus: Anger 1
- Walter Pinthus: Schmale Häuser in Berlin
- Willi Pinthus: Noris-Spiele, Edition Carlit
Stolpersteine
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ella Gattel, Richard Gattel: Liste der Stolpersteine in Berlin-Gesundbrunnen
- Else Lilienfeld, Simon Siegmund Lilienfeld: Liste der Stolpersteine in Berlin-Niederschönhausen
- Frieda Pinthus: Liste der Stolpersteine in Berlin-Wilmersdorf
- Hedwig Pinthus: Liste der Stolpersteine in Crimmitschau
- Margarete Pinthus (1895-1943): Liste der Stolpersteine in Berlin-Charlottenburg
- Stephanie Pinthus: Liste der Stolpersteine in Nordhausen
- Thekla Pinthus: Liste der Stolpersteine in Bad Bentheim
Unternehmen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gebäude
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Kaufhaus Max Pinthus in Halle (Saale), Marktplatz 18: Albert Giese (Architekt)
- Geschäfts- und Wohnhaus Pinthus in Hannover, Große Packhofstraße 3: Otto Bollweg, Ernst Grelle (Architekt)
- Charlottenburger Spitzenhaus Walter Pinthus GmbH: Schmale Häuser in Berlin
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 ARFO 1862
- ↑ ARFO 1862, Seite 478: Frankfurt a. O., den 13. Juni 1862. Königliches Kreisgericht. I. Abtheilung: (2777) Bekanntmachung.
- ↑ ARFO 1827
- ↑ ARFO 1844
- 1 2 ARFO 1852
- ↑ ARFO 1855, Seite 192
- ↑ ARFO 1855, Seite 270
- 1 2 ARFO 1855, Seite 364
- 1 2 ARFO 1856, Seite 359
- 1 2 ARFO 1856, Seite 388
- 1 2 3 ARFO 1856, Seite 408
- ↑ ARFO 1857, Seite 426
- 1 2 3 ARFO 1868, Seite 349: Frankfurt a. O., im April 1868: (2460) Die Magdeburger Hagelversicherungs-Gesellschaft
- 1 2 ARFO 1856, Seite 360
- ↑ ARFO 1856, Seite 409
- 1 2 3 ARFO 1858, Seite 266
- 1 2 3 ARFO 1858, Seite 312
- 1 2 3 ARFO 1858, Seite 806
- 1 2 3 4 ARFO 1862, Seite 584: Frankfurt a. O., den 15. Juli 1862. Königliches Kreisgericht. I. Abtheilung: (3244) Bekanntmachung.
- ↑ ARFO 1850
- 1 2 ARFO 1854, Seite 463
- ↑ ARFO 1854, Seite 153
- 1 2 ARFO 1854, Seite 184
- ↑ ARFO 1855, Seite 371
- ↑ ARFO 1855, Seite 465
- 1 2 ARFO 1858, Seite 404
- ↑ ARFO 1861, Seite 85
- 1 2 Königlich privilegirte Berlinische Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen. 1848,7/9 ## 27.08.1848
- 1 2 ARFO 1862, Seite 496: Lübben, den 19. Juni 1862. Königliches Kreis-Gericht: (2788) Bekanntmachung.
- ↑ ARFO 1862, Seite 610: Zielenzig, den 24. Juli 1862. Königliches Kreis-Gericht. I. Abtheilung: (3348) Handels-Register.
- ↑ ARFO 1857, Seite 505
- ↑ Bayreuther Zeitung. 1850,1/6 = Jg. 103
- ↑ Charlottenburger Zeitung vom 30. Juni 1880
- ↑ Charlottenburger Zeitung vom 1. Juli 1880
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Kategorie:Judentum in Deutschland Kategorie:Deutsche Unternehmerfamilie
