Benutzer Diskussion:Rainer Lewalter

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Lobpreis[Bearbeiten]

mir war im übrigen gar nicht klar, dass du mein Mahl bereits bezahlt hattest. Werde ich dir dann bei der nächsten Gelegenheit heimzahlen. Schnitzel um Schnitzel, Zahn um Zahn. --Edith Wahr (Diskussion) 20:31, 12. Jul. 2014 (CEST)

Minus der Sargnägel, wohlverstanden! --Rainer Lewalter (Diskussion) 20:34, 12. Jul. 2014 (CEST)
jawohl!. --Edith Wahr (Diskussion) 20:56, 12. Jul. 2014 (CEST)

übrigens: neulich in der Alboinstraße (o.s.ä.). --Edith Wahr (Diskussion) 17:35, 27. Aug. 2014 (CEST)

sehr gefreut habe ich mich auch über diese zweifelsohne zutreffende Erkenntnis der wikipedistischen Musikologie: "Perhaps the beat was too continental." --Sad panda.svg 04:35, 30. Aug. 2014 (CEST)
Da laufen mir derzeit einige schöne Lakonien über den Weg! Ein Gitarrist, mit dem ich unlängst das Vergnügen hatte, kommentierte einen superlativ falschen Akkord in seinem ansonsten schönen Beitrag (den mit schnödestem Hohnlachen zu kommentieren wir anderen uns nicht verbeißen konnten) souverän trocken mit der lehrreichen Einlassung: "Tja –– so spielen das die Wenigsten." Schönen Gruß und bis, wie versprochen, demnächst. Dann erklärst Du mir bitte auch mal den Schmäh mit dem Panda, den habe ich nämlich schon wieder nicht begriffen... --Rainer Lewalter (Diskussion) 22:09, 30. Aug. 2014 (CEST)
was hab ich sie satt, die bitteren Schleimköpfe mit ihren leuchtendgelben Klumpfüßen und ihren gallertfleischigen Stummelfüßchen, all diese vollgestopften Nestlinge mit ihren purpurnen Zystidenkeulchen, erst recht die grubigen Wurzelrüblinge und die braungrünen Zärtlinge. Dann schon lieber ein behangener Düngerling oder ein beschleierter Zwitterling. Vielleicht finde ich ja doch noch einen schönen Zonen-Milchling, aber bei meinem Glück ist das dann am Ende doch nur ein ungezonter Schwefel-Milchling, der einem nix als Sackbrut bringt. Mittwoch oder Donnerstag ein kühles Blondes? --Sad panda.svg 04:06, 2. Sep. 2014 (CEST)
Donnerstag ist gut! --Rainer Lewalter (Diskussion) 19:50, 2. Sep. 2014 (CEST)
mittlerweile weiß ich übrigens, wie wir das hätten verzehren sollen: ssam. --Sad panda.svg 17:23, 5. Sep. 2014 (CEST)
Warum benutzen wir das Schlaue Buch eigentlich nie, wenn wir's mal wirklich brauchen können? --Rainer Lewalter (Diskussion) 23:09, 6. Sep. 2014 (CEST)

Magst noch...?[Bearbeiten]

Moin lieber Rainer, magst noch mal sehen (bitte nicht erschrecken...)? [1] Herzlich, --Felistoria (Diskussion) 23:29, 3. Sep. 2014 (CEST)

Liebe Felistoria, ja, ich hab's schon gesehen. Scheint so, als ob da irgendein Mietenthusiast das Hohelied des jungen Herrn Schachtner zu singen durch die Lande zieht. Persönlich finde ich die Gleichsetzung von Intervall- und Vokalaustausch zwar reichlich krude, aber mit akzeptabler Rechtschreibung aufgehübscht schmerzt's ja schon gar nimmer so. Ich dachte mir, paar Tage Geduld und dann wieder raus mit dem Schmarrn. --Rainer Lewalter (Diskussion) 23:55, 3. Sep. 2014 (CEST)
Naja, lieber Rainer Lewalter, müsste nicht der ganze, en-wp-mäßig aufgerüschte Abschnitt gründlich zurückgefeudelt werden? Herzlich, --Felistoria (Diskussion) 00:12, 4. Sep. 2014 (CEST)
Hm, reden wir jetzt über den ganzen Abschnitt? Bis auf den Lüttschiet mit dem Schachtner stand nämlich alles andere schon immer drin... Damals hat's auch dich nicht gestört, hat sich das geändert? --Rainer Lewalter (Diskussion) 00:20, 4. Sep. 2014 (CEST)
Huch? Kann man mal sehen, bin also auch schon belegefixiertwikipedianisiert... (Auweia) Herzlichst, --Felistoria (Diskussion) 00:39, 4. Sep. 2014 (CEST)
Ich sach Dir das, Wikipedia verdirbt den Charakter! --Rainer Lewalter (Diskussion) 01:16, 4. Sep. 2014 (CEST)
Stümmt, unten pfui und oben (im Editkommentar) hui...:-p --Felistoria (Diskussion) 01:22, 4. Sep. 2014 (CEST)

das nächste Mal, gerne diese Woche, musst mir mal als Zeitzeuge berichten, was das für Menschen waren, die in den 1980er Jahren The Police gehört haben. Post-Punk? Wirklich? Höre mir gerade das Frühwerk an und sollte eigentlich angetan sein, aber irgendwie kann ich diesem Sting all die Wetten-dass-Auftritte und die Brian-Adams-Terzette so gar nicht nachsehen. --Edith Wahr (Diskussion) 21:41, 1. Nov. 2014 (CET)

Und außerdem muss ich Dir erzählen, wie ich für zwei bis fünf Tage ein antideutsches Ressentiment bei der LRB vermutet habe, weil die mir online kein Abo vakoofn wollten – dabei war nur irgendwas auf der Website kaputt. Die Dame, die ich schließlich in London telefonisch erreichte, sprach ein ganz außergewöhnliches, wenn auch nicht primär auf Hörverständnis abzielendes Englisch. Ich wiederum war ganz begeistert von mir selbst, da ich den zwar nur kontextbedingt sinnhaften, aber womöglich unnötig poetischen, zumindest jedenfalls sehr schön groovenden Satz „I'm a trifle wary of submitting credit card details on the phone“ improvisierte... Wie wäre es beispielsweise Donnerstag auf d'Nacht? --Rainer Lewalter (Diskussion) 22:36, 1. Nov. 2014 (CET)
mein Abo ist gerade abgelaufen, müsstickma erneuern, damit ich mitreden kann, unlängst war aber übrigens was hübsches über Elvis darinnen (dürfte auch für Benutzer:Krächz was dabei sein): The traditional view is that the alchemy in Elvis’s crucible was black carnality sieved through white restraint. But what if it was the other way round, or no simple way round at all, and far odder? Alles sehr erbaulich jedenfalls. Donnerstag machbar, gerne auch zuvor schon, weil das Wochenende wird absehbar ohnehin schon sehr anstrengend. Ich versuchs irntwann mal auf dem Handtelefon. --Edith Wahr (Diskussion) 22:45, 1. Nov. 2014 (CET) Auch wieder schön die Leserbriefe: Unlike Ian Penman, I remember exactly where I was when Elvis died (LRB, 25 September). I was the (quite young) administrative officer at the Canadian Embassy in Islamabad. I was, luckily, aware that we had in stock special black-rimmed stationery, so when the news came in, I immediately issued a memorandum to all staff: ‘le roi est mort.’ - Mark Collins, Ottawa. --Edith Wahr (Diskussion) 22:49, 1. Nov. 2014 (CET)
Would to heaven! my dear Edyth, thou hadst passed by, and beheld me sitting in my black coat, and in my lack-a-day-sical manner! --Rainer Lewalter (Diskussion) 22:54, 1. Nov. 2014 (CET)
Guten Morgen, die Herren, und merci für den Elvis-Hinweis, den ich gleich mal an Benutzer:Gutenberg66 weiterleiten will, der aber - so wie ich ihn kenne - die besprochenen Titel bereits kennt. Ich muss schon sagen, die LRB-Autorenschaft kokettiert schon etwas mit ihrem feinsinnigen (gestelzten?) Englisch, dem ich nur mit großer Mühe überhaupt folgen kann.
Wo ich schon mal da bin, @Rainer: Kannst du mal kucken, ob das, was unter Blues#Das_Blues-Schema zum fett formatierten "Turnaround" steht, so haltbar ist. Ich meine, du hättest mir das mal anders erklärt und der Artikel Turnaround besagt auch etwas anderes. Oder täusche ich mich? Vielen Danke. --Krächz (Diskussion) 11:01, 3. Nov. 2014 (CET)
Guten Morgen, Krächz! Also, ich bin der Ansicht, dass einer, wenn er für Geld und eine Zeitschrift, die sich obendrein der Literatur verschrieben hat, Texte verfasst, durchaus durchblicken lassen darf und vielleicht sogar sollte, dass er mit dem Rohstoff seines Handwerks auch umgehen kann. Das aber nur am Rande… Zu Deiner Frage nach dem Turnaround: Ich persönlich finde das, was im Artikel steht, im Großen und Ganzen o.k. Oder, um es feinsinnig zu sagen: Sapienti sat. Das Blöde bei solchen Begriffen ist, dass sie gleichermaßen Mode- wie auch Allerweltsgeschwätz sind, d.h. jeder gebraucht sie nach eigenem Gutdünken, aber auch auf eigene Gefahr. Ich finde jedenfalls, dass nichts direkt Falsches im Artikel steht, und man sehr ausschweifend werden müsste, um den Absatz zu präzisieren. Ich befürchte in diesem Fall aber eher detailverliebtes Geschwafel, keine wirkliche Verbesserung. --Rainer Lewalter (Diskussion) 12:47, 3. Nov. 2014 (CET)
Zur LRB: Freilich, aus meinem Gemosere spricht weniger die Anklage an die englischsprachigen Feingeister, sondern eher die zerknirschte Erkenntnis, dass es mit meinem Englisch-Leseverständnis offenbar weniger weit her ist, als ich mir wünschen würde. Ich mag es auch, wenn deutschsprachiges Föjetong sprachlich flottiert. Ob das wiederum dem britischen Germanisten zupass kommt?
Zum Turnaround: Also, meinst du, dass wenn ein Blues am Ende auf die Dominante switcht statt auf der Tonika zu verlweilen, kann ich das einen "Tournaround" nennen? Ist dann die Verlinkung auf Turnaround überhaupt sinnvoll, wenn hier zeitgeistgemäß unterschiedlich-unklare Turnaround-Konzepte parallel laufen? --Krächz (Diskussion) 13:00, 3. Nov. 2014 (CET)
Wovon Du sprichst, ist doch im Prinzip „eine Schlusswendung, die das Ende einer Bluesform markiert, aber gleichzeitig darauf hinweist, dass es noch weitergehen wird (nächster Chorus)“, nicht wahr? Diese Funktion erfüllt in sehr vielen Songs, darunter auch nicht wenigen Blues, ein Turnaround. Bei den Stücken, über die Du in letzter Zeit geschrieben hast, geht es aber meistens nicht um interessante Akkorde, sondern, wie sich's gehört, um Rhythmus und eingängige Melodien. Wenn Du jetzt also in diesem Zusammenhang den Begriff Turnaround verwendest, dann ist das zwar nicht falsch, suggeriert dem normalen Leser aber, dass etwas harmonisch Interessantes passiere (was aber überhaupt nicht beabsichtigt und daher normaler- und konsequenterweise auch nicht zu hören ist). Da es nicht unbedingt nötig ist, würde ich auf den im gegebenen Zusammenhang etwas hochtrabenden Begriff verzichten. Aber, wie gesagt: so richtig falsch ist das alles nicht. --Rainer Lewalter (Diskussion) 22:29, 3. Nov. 2014 (CET)
Apropos Ramsey Lewis und überhaupt talking of which: Sachma Edith, meine alte Kryptocalvinistin, wie ist'n das mit dem guten alten Wade in the Water? Der Text des eigentlichen Spirituals ist ja sparsam genug, aber gibt die Nummer kontextmäßig was her, so mit Rotem Meer, See Genezareth und Underground Railroad, ist da irgendwo pay dirt erschnüffelbar? --Rainer Lewalter (Diskussion) 23:30, 3. Nov. 2014 (CET)

Sting trat in den '80ern im Hamburger Schauspielhaus auf mit einer Show. War ich. (Programm hatt' ich unterdessen aber glatt vergessen...;-) --Felistoria (Diskussion) 22:08, 1. Nov. 2014 (CET)

mit pastellfarbenem Schackett mit Schulterpolstern? --Edith Wahr (Diskussion) 22:14, 1. Nov. 2014 (CET)
Dieser Steckbrief passt eigentlich mehr auf den damaligen, von mir nach wie vor halbwegs geschätzen David Byrne. --Rainer Lewalter (Diskussion) 22:36, 1. Nov. 2014 (CET)
Nee, in Schwarz mit Gianna Nannini (hab' ich in dem Video gesehen; Himmel, die Gianna Nannini ist ja auch schon 60...). --Felistoria (Diskussion) 22:25, 1. Nov. 2014 (CET) P.S: Hab' ich in Firänzää seinerzeit, tempi passati, pausenlos gedudelt[2]:-)

Neuer Lieblingssatz, gefunden in Sissinghurst Castle: „Traditionell war der Posten des Obergärtners mit einer lesbischen Frau besetzt.“ Das arme Knabenkraut. Hopfenkaltschale dieser Tage? --Edith Wahr (Diskussion) 16:49, 16. Dez. 2014 (CET)

frohes neues auch. Sagmal, spielt der Jermaine hier eigentlich selbst Bass oder tut der nur so? Weil der Basslauf ist ja durchaus sublim. Bei mir jedenfalls seit vorgestern wieder auf heavy rotation, nur gelegentlich unterbrochen von diesem Livejuwel, bei dem mir der Gedanke kam, dass man dem Michael vielleicht auch einen mittelschweren Völkermord nachgesehen hätte, wenn er nur nie in den Stimmbruch gekommen wäre. Umtrunk wäre auch wieder fein, das da wollte ich mal ausprobieren zum Bleistift. --Edith Wahr (Diskussion) 01:08, 5. Jan. 2015 (CET)

Meine Beste, nun wird also doch 2015 (in welchselbigem Jahre ich Dich meinerseits herzlich willkommen heiße), bis wir zum längst fälligen Schulterschaben kommen werden. An dem vorgeschlagenen Etablissement gefällt mir – Du ahnst's – das Naheliegende, denn dorthin sollte ich mich auch an einem etwas lahmeren Tage wuchten können. Allein, ist nicht der Indonesier für gewöhnlich muss Muselmensch und als solcher dem Alkohole abhold? Da sei Lucifuge Rofocale vor! Leiderleider musste ich von Dir daran erinnert werden, dass Jermaine tatsächlich Bassspieler war oder gar noch ist, und tatsächlich überhaupt kein schlechter! Da das Video ziemlich gut geschnitten ist und keinen längeren Blick auf des Knaben Pfoterln gestattet, wage ich es nicht, mich 100%-ig festzulegen, aber ich bin mir schon relativ sicher, dass der Gute wirklich&wahrhaftig höchstpersönlich zupft. Der Sound passt jedenfalls recht gut zu dem Gibson-Bass, den man sehen kann – und der deutlich anders tönt als der Motown-typische Precision Bass. Tja, man mag zu den Jacksons stehen, wie man will (was für eine beschämende Floskel, aber jetzt lass' ich's schon stehen), aber die haben einfach mal alle zweimal „Hier“ geschrieen, als die Heilige Cäcilia das Talent verteilt hat, verdammte Axt! Und Michael war mal so cute, man muss dran erinnert werden. Wie dem auch sei, da ich aktuell ein Kompendium wirklich feiner Basslines für meine Schülerchen zusammenstelle, hast Du mir da einen properen Kandidaten vorgestellt. Talking of which: ist dies hier nicht ein ganz zauberhaftes Beispiel für Intertextualität in der Musik? --Rainer Lewalter (Diskussion) 00:46, 6. Jan. 2015 (CET)
Da ich's ja ganz gerne mag, persönlich Lieblingsthesen zu demolieren, teile ich noch diese Erkenntnis mit Dir und großem Vergnügen: Kruzi, man kann doch mit dem Plektrum großartigen Bass hinlegen. Ist, wie ich glaub', dieser herzhaft unsympathische, aber leider Baphomets nichtsdestoweniger großartige Fettsack... --Rainer Lewalter (Diskussion) 02:16, 6. Jan. 2015 (CET)
Muselmensch ist, wie ich dem Artikel entnehme, jedenfalls Jermaine aka "Muhammad Abdul-Aziz". Wenn die Islamisierung des Abendlandes so wohlklingend ist, warum auch nicht? Und ausweislich der Tuk-Tuk-Website wird "indonesisches Bier" kredenzt, einen Versuchs wärs also wert. Andernfalls schwebte mir noch der Äthiopier am Landwehrkanal vor, da wird wie in der restlichen Christenheit sicher so manches vergoren, und sei es Hirse oder Sorghum. Musikdidaktisch geben die Jacksons ja schon so einiges her, A B C, easy as one, two, three, Are simple as do re mi, hätte man mir das ist der Grundschule zugemutet, wär vielleicht auch ein Musikant aus mir geworden. Und das Frühwerk des Herrn Michael J. gebietet wirklich Ehrfurcht, bei "Ain't No Sunshine" ahne ich, was die Philosophie mit "Erhabenheit" meint. Und wenn ich mir das da angucke, nehme ich alles zurück, was ich das letzte Mal über Tanz gesagt habe. Funky. --Edith Wahr (Diskussion) 10:01, 6. Jan. 2015 (CET)
PS. Gerade beim Durchklicken gefunden: eine leibhaftige Bassodyssee. --Edith Wahr (Diskussion) 10:28, 6. Jan. 2015 (CET)

Kulturaustausch[Bearbeiten]

gefunden hier: If the film sounds like a joke, that might be because it started as one: Christopher Kirkley, a Portland-born “guerrilla ethnomusicologist,” came up with the idea of a West African homage to Purple Rain while living in Mauritania and riffing on movie concepts with a Canadian expat. Ich freu mich schon auf das Yanomami-Remake von Stop Making Sense. --Edith Wahr (Diskussion) 18:53, 6. Feb. 2015 (CET)

Liebste Edith, wie schon befürchtet haben mir die letzten Tage den humpelnden Gang zur Tastatur eher verargt, daher als eine meiner ersten Aktionen nach meinem Wiedereintritt in die Umlaufbahn von Gamma Solaris hier meine inständige Bitte um Vergebung meiner allzu zagenden Antwort. Apropos lahmer Stil: Du bist mir bitte obendrein nicht böse, wenn ich mich über die klumpende, ja nachgerade Blasen werfende Schreibe der Rezension schnödest beölt habe. Und dann noch dieser Name! „Zach Goldhammer“? Ja bist leicht narrisch! Da lässt doch die berüchtigte Biggus-Dickus-Szene aus dem Leben des Brian grüßen. --Rainer Lewalter (Diskussion) 23:44, 9. Feb. 2015 (CET)

Die Stadt der Träumenden Bücher[Bearbeiten]

Hallo Rainer, bitte nicht attackiert fühlen, aber ich habe den Artikel hier zur Abwahl vorgeschlagen. Beste Grüße Hekerui (Diskussion) 14:38, 26. Feb. 2015 (CET)

Soll mir recht sein, no sweat. --Rainer Lewalter (Diskussion) 11:16, 27. Feb. 2015 (CET)

Miles Davis[Bearbeiten]

Hallo Rainer Lewalter, ich habe angefangen, den Miles-Davis-Artikel zu überarbeiten. Im Review dazu wurde ein Notenbeispiel gewünscht. Da Notenbeispiele überhaupt nicht meine Baustelle sind, wollte ich mal fragen, ob Du mir da eventuell weiterhelfen kannst. Gruss, Linksfuss (Diskussion) 19:48, 20. Mär. 2015 (CET)

Ich mach Dir 'nen Deal: Überarbeitung des Artikels finde ich gut und nötig, Notenbeispiele würde ich Dir anfertigen. The epitome of cool wäre, diese Überarbeitung zu nutzen, die beiden dämlichen US-amerikanisch aus dem Text zu entfernen und auf dieses Dusselwort fürder zu verzichten. Ganz brauchbare Solotranskriptionen gibt es in der Ian Carr-Bio des Meisters, Improvisationen find ich bei dem Manne weit wichtiger als die ihm zugeschriebenen Kompositionen, bei denen man sich nur selten sicher sein kann, inwieweit sie tatsächlich von Miles stammen. Außerdem sehe ich bei Kompositionen das übliche urheberrechtliche Problem. --Rainer Lewalter (Diskussion) 14:27, 21. Mär. 2015 (CET)
Deal. Bzgl. der Notenbeispiele vertraue ich voll Deiner Kompetenz. Und wenn es keine Kompositionen sind, So What. Gruss, Linksfuss (Diskussion) 14:35, 21. Mär. 2015 (CET) P.S.: erledigt.
Schon gesehen, klasse. Ich bin bis Anfang April unterwegs, sehe aber mal zu, ob ich mir die entsprechenden Seiten bei Carr aus Berlin zumailen lassen kann, da ich in der Tat gerne gleich loslegen würde. Kannick aber nich vasprechn. --Rainer Lewalter (Diskussion) 21:44, 21. Mär. 2015 (CET)
Null Problemo. Gruss, Linksfuss (Diskussion) 22:11, 21. Mär. 2015 (CET)
weil ich gerade Let’s Stick Together auf Heavy Rotation habe: kannst du eigentlich auch mit den Zehen Bass spielen? Hasta la próxima, --Edith Wahr (Diskussion) 18:41, 1. Apr. 2015 (CEST)
Ich kann mir noch nicht mal mit den Zehen in der Nase popeln, selbst in einfachen Tonsorten wie C-Dur ist mir das Kunststück zu virtuos. Just im Moment muss ich mich ohnehin ganz ruhig halten, da ich vor etwa einer Viertelstunde auf die selbstquälerische Idee verfallen bin, abscheuliche Gerichte mit bizarren Namen zu sammeln, und allein Bezeichnungen wie Toad in the hole, Tripes (welchselbiger Artikel mir gleichwohl die gleichermaßen ekel- wie zauberhafte Vokabel Kaldaunenfresser schenkte) und Spotted dick verblasen in meinem Gekröse den durch den ungetupften Dicken berühmt gemachten Pfälzer Saumagen mit Standgas. Übrigens habe ich dieser Tage wieder die Idee mit dem Dittypodcast aus der Mottenkiste meiner Mnemonik herausgekramt, mit der ich nach wie vor turtele – der Idee, wohlverstanden, nicht der Mottenkiste. Wenn man mir neuerdings nur nicht ständig hinterbrächte, das Format Podcast sei bereits wieder tot wie 'ne Dronte. Oder wie der Geburtsort des hochgeschätzten Josef Hader, Waldhausen im Strudengau, gegen den die vielgescholtene Wetterau toben dürfte wie weiland Poes Maelström. --Rainer Lewalter (Diskussion) 22:05, 1. Apr. 2015 (CEST)
meine selige Großmutter buk ja öfter mal Nonnenfürzle, wobei ich gestehen muss, dass ich das immer als "-fötzle" gehört hab, bis mich die Wikipedia eines Besseren belehrte. Oder ist das etwa eine gutgemeinte Hyperkorrektur? Denn, wie schon Herr Pynchon wusste: In Prussia they never eat pussy. Und ich hatte sogar schon in Margaret Thatchers Geburtsort viel Spaß, aber da war auch LSD im Spiel. Wie auch immer, das Dittypodcast gerne, sofern du die nötige Hardware besitzt. --Edith Wahr (Diskussion) 22:32, 1. Apr. 2015 (CEST)
auf der Hauptseite wird übrigens gerade der Tod von Cynthia Lennon vermeldet, die da doch tatsächlich als "Musikergattin" beschrieben wird. No shit. Und ziemlich traurig auch, ich war ja vor drei Wochen auch mal wieder auf dem nichtkatholischen [sic] Friedhof zu Rom, da liegt ja auch August von Goethe begraben, allein bei dem habens nicht mal für nötig befunden, ihn beim Namen zu nennen, da steht auf dem Grabstein nur "Goethe Filius, patri antevertens, obiit anno XL, MDCCCXXX“. Die ultimative Demütigung. --Edith Wahr (Diskussion) 22:38, 1. Apr. 2015 (CEST)
Ja, hab's auf Ediths Seite gesehen. Accattolico ist auch ein ganz tolles Wort, ich setze große Hoffnungen darein. Wenn die Wells/Wellesche Fantasie mal Wirklichkeit werden sollte, machen wir es so, dass wir die Marsianer nach Rom schicken (das lässt sich leicht rechtfertigen, Roma aeterna & so) und warten dann, bis sie fragen, was dieses Wort bedeuten soll. Da werden die Köpfe platzen wie in Mars attacks, solchen Quatsch können nur Erdlingsgehirne überleben. --Rainer Lewalter (Diskussion) 22:46, 1. Apr. 2015 (CEST)
der Herr auf meiner Seite hat es mir ja wirklich sehr angetan, deswegen geh ich da ja immer wieder hin. Also nicht nur, dass man tatsächlich einfach so "Devereux Plantagenet Cockburn" heißen kann oder konnte, sondern insbesondere die Sache mit den "RARE MENTAL AND CORPOREAL ENDOWMENTS" hat Ediths Fantasie doch sehr beflügelt. --Edith Wahr (Diskussion) 22:51, 1. Apr. 2015 (CEST)
So prächtig das alles zweifellos ist, bin ich doch – frei flottiere die Assoziation – seit Tagen empört, dass man den letzten richtigen Plantagenet abermals accattolico eingebuddelt hat. Ist doch keine Art, das! --Rainer Lewalter (Diskussion) 23:00, 1. Apr. 2015 (CEST)
jenen Plantagenet wollte ich mir wiederum heute eigentlich in der Schaubühne anschauen, war aber ausverkauft, und so mal wieder schließen sich alle Kreise...--Edith Wahr (Diskussion) 23:05, 1. Apr. 2015 (CEST)
nochmal wegen Mars und acattolico und so: dazu passend lieferte meine derzeitige Bettlektüre gestern folgendes Bonmot: John Jay Chapman said of Emerson that, great as he was, a visitor from Mars would learn less about life on earth from him than from Italian opera, for the opera at least suggested that there were two sexes.. So long, --Edith Wahr (Diskussion) 10:29, 2. Mai 2015 (CEST)
Ich hinwiederum habe neuerdings an zweierlei Zeitvertreiben Spaß gewonnen: Das eine ist Cheese or font (wo ich trotzdem immer verliere), das andere die Fortsetzung des KJV-Zitatenspiels nch dem Prinzip ...but if not.... Aus gegebenem Anlass werfe ich daher aufs Brett: He calleth to me out of Seir. U. A. w. g. --Rainer Lewalter (Diskussion) 19:11, 3. Mai 2015 (CEST)
doch so arg, ja? Falls du dich dennoch zu einem Zutrinken dieser Tage würdest aufraffen wollen, bescheid er gebe. Und nochwas: über den eingangs zitierten und mir bis dahin auch nur vage gegenwärtigen Herrn Chapman weiß die American National Biography folgendes zu berichten: He received his bachelor's degree in 1885 and studied at Harvard Law School for the next two years. In January 1887 he mistook the harmless attentions of Percival Lowell, the future Orientalist and astronomer, toward Minna Timmins, his own close friend, and he beat Lowell with a heavy cane. Learning of his error in judgment, Chapman punished himself by burning his left hand in a coal fire so severely that it had to be amputated. After vacationing in Europe that summer, he was admitted to the New York bar the following year. All in a day's work, oder so. --Edith Wahr (Diskussion) 21:52, 3. Mai 2015 (CEST)

Und ich höre mir gerade eine schöne Wilbert Harrison-Platte mit Let’s Stick Together (Song) an, die in meiner streng alfabetisch sortierten LP-Sammlung zwischen einer Bill Haley und einer Dale Hawkins steht. Singles sortiere ich ja nach Label. Danke für den Artikel, Edith, gölte noch die gute alten WP:MA, hätte ich dir da aber einen WP:LA draufknallen müssen. WP:MA? WP:LA? WP:LMAA? --Krächz (Diskussion) 23:30, 1. Apr. 2015 (CEST)

das Problem ist, dass ich musikalischerseits vollkommener Analphabet bin, das eingestrichene c finde ich noch, ab da muss ich abzählen. Das ist auch die Idee hinter dem bereits angesprochenen Ditty-Podcast: Edith stellt wahnsinnig dumme Fragen zu einem Ditty, das sie gerade beschäftigt, und Herr Lewalter gibt dazu wahnsinnig kluge Antworten, mit Tritonussubstitutionen, Halbschlüssen, mixolydischen Modi und dem ganzen Schamott. Ansonsten hat sich Edith auch schon immer gefragt, wie Krächz seine Literatur zu seinen Ditties findet, weil Edith findet in dem Bereich meistens nix. Auf Allmusic gibts eine Rezension zur Bryan-Ferry-Version von Let's Stick Together, da wird das Gitarrenspiel von Chris Spedding als positively filthy beschrieben, was Edith gut gefällt, aber vermutlich hier weg. POV usw. sofort gestrichen würde. --Edith Wahr (Diskussion) 23:47, 1. Apr. 2015 (CEST)
Hö? Dave Thompson von Allmusic findet Speddings Gitarrensolo auf Ferrys Version „im besten Sinne dreckig“.(ref) Das streicht dir niemand wegen POVs. Mit Benutzer:Krächz/Literatur helfe ich gerne aus, ist halt schon speziell, ich haue ja auch nur ein-zwei umfassende Artikel pro Jahr raus, eben weil ich mir erst die ganzen Schinken (und Singles) dazu kaufe, wenn sie nicht bei googlebooks einsichtig sind. Mit einem gewissen Grundstock im Spezialgebiet finden sich dann auch abseitigere Literaturstellen. Meines Wissens hat Nick Tosches: Unsung Heroes of Rock ′n′ Roll. 1. Auflage. Da Capo Press, New York 1999 (1991, 1984), ISBN 0-306-80891-9. ein Wilbert-Harrison-Kapitel, da schau ich bei Gelegenheit gerne mal rein. --Krächz (Diskussion) 00:04, 2. Apr. 2015 (CEST)
hast du zufälligerweise auch die Telefonnummer von Bryan Ferrys Drummer? Edith hat sich nämlich gerade verliebt. --Edith Wahr (Diskussion) 00:07, 2. Apr. 2015 (CEST)
Leider nicht, aber wenn du an dem Schnuckel dran bist, frag ihn, ob er jene der Saxophon-Mamsell hat. --Krächz (Diskussion) 00:12, 2. Apr. 2015 (CEST) PS: Versuchs mal unter taraferry at gmail dot com.
so wird's gemacht. Mein Goldstandard in Sachen R'n'B-Covers sind & bleiben aber in jedem Falle die Detroit Cobras mit ihrer Einspielung von Otis Reddings Shout Bamalama. Das ist wirklich positively filthy und hat mich schon über so manchen Winter gerettet. --Edith Wahr (Diskussion) 00:25, 2. Apr. 2015 (CEST)
Liebste Edith, verzeih', wenn ich erst nächsten Freitag wieder ausführlich antworten kann, doch müsste dir als Godmother of Hyperbole dieses kleine Kabinettstückchen ein Neichtl Vergnügen und Belehrung verschaffen. --20:44, 2. Apr. 2015 (CEST)
Nochn Fundstück, das dir (mgl.weise auch dem @Krächz:) gefallen könnte: Phänomenologie des Schlock. Recht amüsantes Popmusikfülletong. --Edith Wahr (Diskussion) 18:41, 6. Mai 2015 (CEST)
Hahahaha! Gefallen hat mir vor allem die Liste der 150 großartigsten Schlock-Songs. Als ich das zugehörige Essay gelesen habe, vielen mir ein dutzend Songs ein, die dann prompt ALLE auch in der Liste drin waren. Hand auf's Herz: Da sind schon ein paar ziemlich gute Nummern dabei, würde ich mal sagen.
Richtig hart wird es in den 90ern, wenn die Schmaltz-Interpreten nicht mal mehr so tun, als wollten sie "Rock"-Musik machen. Mein absoluter, extrem ironiefreier und hochgradig schlüpfriger Favorit ist ein Song/Video, bei dessen Betrachten man sich am liebsten in Luft auflösen würde. Großer Gott! Es ist wirklich beklemmend. Wer schafft es bis zum Ende, ohne sich Salzsäure in Augen und Ohren zu stäuben? --Krächz (Diskussion) 22:01, 6. Mai 2015 (CEST)
PS: Ich lese gerade im Artikel über den Interpreten dieses Juwels von 1993: "1993 gründete er die Michael Bolton Foundation, um arme Frauen und Kinder und Opfer von emotionalem, physischem oder sexuellem Missbrauch zu unterstützen." Da besteht doch ein glasklarer Zusammenhang! War es das schlechtes Gewissen? --Krächz (Diskussion) 10:06, 7. Mai 2015 (CEST)
Ha, papperlapappschnickschnack! Meine Magenschleimhäute sind gerade gestählt, denn mein ansonsten ganz patenter Bartscherer, von dem ich mich alle paar Tage barbieren lasse, mutiert gerade zum reborn Muslim (oder wie man bei den Muselmenschen halt dazu sagt). Will sagen, bei dem läuft gerade Muhammad-Schlock vom Schlimmsten, wobei die wahre Herausforderung darin besteht, bei den gelegentlichen englischen Texten (obiter: ich freue mich jüngst zum ersten Mal in meinem Leben, nicht Arabisch zu können) ganz gelassen zu bleiben, denn man hat schließlich ein Rasiermesser an der Kafiri-Gurgel und Sweeney Todd gesehen. Das, meine Herren, sind musikrezeptive Stamina! Recht lustig übrigens, wie ich finde, das Remake des 90er Schlimmstschlagers More Than Words von Jack Black und Jimmy Fallon.... --Rainer Lewalter (Diskussion) 08:47, 7. Mai 2015 (CEST)
Ah, du hast deine Karl-May-Orient-Tridecilogie verinnerlicht und weißt, wie man mit des Orientalen Messer an der Gurgel sich verhält: Würde bewahren! --Krächz (Diskussion) 10:06, 7. Mai 2015 (CEST)
ich für meinen Teil gebe ja seit neuestem drei Arabern Deutschunterricht, weil man soll ja was für Flüchtlinge tun und so, noch hab ich keine Messer an der Gurgel gehabt, aber bisher üben wir ja auch nur regelmäßige Verben; und an Michael Bolton hatte ich vollkommen zu Recht seit mindestens zehn Jahren nicht denken müssen, schlimm das, wirklich schlimm. Schlock ist aber wirklich ein gar nicht mal so unergiebiges Thema, unlängst etwa entsann ich mich wehmütig meiner Jugend und hörte mir dazu passend die gesammelten Werke der immer schon fabelhaften Housemartins an; in deren Oeuvre gibt es ja aber auch so ein kritisches Stück, also Caravan of Love, das, wie ich erst durch Wikipedia erfuhr, im Original von einem Isley-Brothers-Spinoff und von wirklich ausgesuchter Scheußlichkeit ist, auch wenn ich ja durchaus eine Schwäche für biblisch anmutende Versatzstücke wie a caravan to the mother land / highest mountain, valley low habe. Nu hab ich mir Gedanken darüber gemacht, warum ich die Housemartinsche Darbietung nicht doof finden soll, und bin zu der imho schlüssigen Erklärung gekommen, dass Caravan of Love, so es von Paul Heaton vorgetragen wird, ein Arbeiterkampflied a la Pete Seeger ist, und da darf man durchaus mal ohne Ironie von Freiheit, Gleichheit (We'll be living in a world of peace / And the day when everyone is free) und Brüderlichkeit (I'm your brother don't you know) singen, also ganz besonders anno 1985 in Nordengland mit Thatcher und Streiks und so, in den Liner notes des Erstlingswerks ist ja auch zu lesen: "Take Jesus - Take Marx - Take Hope". Also kann man das trotz Jesus und Nena eigentlich durchaus guten Gewissens und ohne Ironie mitsummen (Ironie kann der Heaton ja auch super, [3], [4] (qualifiziert sich letzteres eigentlich für Bossa Nova?)). Dieser Sermon wurde ihnen ungefragt präsentiert von --Edith Wahr (Diskussion) 12:23, 7. Mai 2015 (CEST)

Puritanisch pinkeln[Bearbeiten]

schönes Fundstück aus den Schriften Cotton Mathers:

I was once emptying the Cistern of Nature, and making Water at the Wall. At the same Time, there came a Dog, who did so too, before me. Thought I; "What mean, and vile Things are the Children of Men, in this mortal State! How much do our natural Necessities abase us, and place us in some regard, on the same Level with the very Dogs!" My Thought proceeded. "Yett I will be a more noble Creature; and at the very Time, when my natural Necessities debase me into the Condition of the Beast, my Spirit shall (I say, at that very Time!) rise and soar, and fly up, towards the Employment of the Angel." Accordingly, I resolved, that it should be my ordinary Practice, whenever I step to answer the one or other Necessity of Nature, to make it an Opportunity of shaping in my Mind, some holy, noble, divine Thought; usually, by way of occasional Reflection on some sensible Object which I either then have before me, or have lately had so: a Thought that may leave upon my Spirit, some further Tincture of Piety!

Ergriffen: --Edith Wahr (Diskussion) 12:11, 7. Apr. 2015 (CEST)

PPS: Schaumal, über wen eine Biographie rausgekommen ist, und sogar bei Penguin. Hmmm...--Edith Wahr (Diskussion) 21:57, 7. Apr. 2015 (CEST)

auch nett: die en:List of English terms of venery, by animal. a tok of capercaillies etwa finde ich z.B. sehr apart. à bientôt: --Edith Wahr (Diskussion) 23:05, 28. Mai 2015 (CEST)

Dass es sich um eine grouse handelt, letzterer einer der wirklich schönen Trivialnamen im Englischen, musste ich, versteht sich von selbst, erst nachschlagen. Gut gefiel, auch dies versteht sich beim stadtbekannten Pythoniker ohne weitere Erklärung, das pandemonium of parrots. Waren wir eigentlich schon mal gemeinsam in der meinem Stadtpalais gegenüber befindlichen Cocktaildestille? Womöglich nicht, da ich dir den dort bevorzugt gespielten Frank Zappa ersparen wollte. An sich ist das Personal aber viel umgänglicher, als man es von dieser Art Gastronomie erwartet, die Drinks respektabel und das Raucherabteil fast prächtig zu nennen. Raucherabteil, auch eine sterbende Vokabel. Wo also noch gar nicht oder schon lange her, dann gerne. Ansonsten gebe ich Ew. Liebden aber auch mit Freuden das nächste Vorschlagsrecht, es darf derzeit auch wieder längere Distanzen zeitigen. --Rainer Lewalter (Diskussion) 07:03, 29. Mai 2015 (CEST)
da auch von meiner Residenz fußläufig zu erreichen und ich dem Zappa gar nicht mal so abgeneigt (dit fand ich eigentlich immer schon super) durchaus machbar, würde dann dieser Tage mal anrufen. Nebenbei: Diskussion:Hornpipe (Tanz), aber natürlich nur, so ausreichend Lust und Muße. --Edith Wahr (Diskussion) 18:28, 29. Mai 2015 (CEST)

nochmal zu Frau Diski: auch in der FAZ liest man aufmerksam mit. --Edith Wahr (Diskussion) 17:52, 11. Jun. 2015 (CEST)

anlässlich des Dahinscheidens von Herrn Lee stieß ich im übrigen gerade auf den Artikel The Wicker Man (1973 film); hab ich zwar noch nicht mit eigenen Augen gesehen, aber: The villagers force Howie inside a giant wicker man statue, set it ablaze and surround it, singing the Middle English folk song "Sumer Is Icumen In." Inside the wicker man, a terrified Howie recites Psalm 23, and prays to God. He damns the islanders as the wicker man collapses in flames, revealing the setting sun. passt doch super zu deinem „Sinnbild des Merrie England“...--Edith Wahr (Diskussion) 16:31, 14. Jun. 2015 (CEST)

Ja schon, aber die Weide muss ihre Blütenstände ja erst zu Palmarum dem frommen Wahn opfern, da kommt dann die Osterargumentation bezüglich des lateinischen Schwampfs noch mehr ins Wanken – und was dann erst noch an Einzelnachweisen eingeschickt werden muss... Aber im Ernst, ich habe fürs erste keinen rechten Plan, wie man dieses zweifellos ganz berückende Faktoid in den Artikel einpflegt. Da wird mir heute nacht womöglich was einfallen? --Rainer Lewalter (Diskussion) 18:09, 14. Jun. 2015 (CEST)
nachts fällt es sich sicherlich besser. A propos, neuer Lieblingssatzanfang, wieder von Herrn Kipling: That very next morning, when there was nothing left of the Equinoxes, because the Precession had preceded according to precedent,... --Edith Wahr (Diskussion) 18:36, 14. Jun. 2015 (CEST)

ich war dann doch so frei, eine Kategorie:Fiktives Musikinstrument anzulegen, noch ein bisschen leer dort, fällt dir noch was ein? Zu meinen noch ausstehenden Pensamientos: leider werde ich wohl gerade in dem Moment, da du aus deiner Sommerfrische retournierst, für einige Zeit ins Oberfränkische verbannt werden, anschließend einer Hochzeit im Rheinischen Braunkohlerevier beiwohnen müssen und mich alsdann erstmal im Flandrischen von der erlittenen Provinzialität erholen, könnte also noch etwas dauern mit dem Krügerl, aber das läuft ja nicht davon. --Edith Wahr (Diskussion) 21:01, 29. Jul. 2015 (CEST)

Da müsste doch was gehen... schauen wir mal, was freiflottierende Assoziation so hergibt. Olifant und Äolsharfe gehören meines Erachtens eher der Dichtung als dem Musikbetrieb an. Hat das Horn von Helm Hammerhand bei Tolkien nicht auch einen Namen? Im Reiseführer Per Anhalter durch die Galaxis spielt der Leader von Desaster Area etwas namens „Aquitarre“. Wie issit mit den Trompeten von Jericho? Auch die originale Panflöte kennen wir nur aus der Dichtung, ¿verdad?, und dass die Zauberflöte eine Ms. McGuffin ist, kann man auch mit Fug&Recht konstatieren. Das Wiktionary kennt die Arschgeige, wahrscheinlich, weil es die Wikipedia kennt. --Rainer Lewalter (Diskussion) 22:17, 29. Jul. 2015 (CEST)
das Olifant kannte ich bislang auch nur aus dem Rolandslied, dass damit real existierende Sound Systems bezeichnet wurden, erfuhr ich auch erst hier. Ob man unsere Artikel Panflöte und Äolsharfe so verschlagworten kann, müsstick überlegen; oder im Zweifel die mythischen Vorbilder erst noch eigenhändig ergänzen. Trompeten von Jericho ist rot, und die Jericho-Trompete offenbar eher der Stalinorgel verwandt, fällt also zumindest nicht in den Zuständigkeitsbereich Heiligen Cäcilia. Das Horn von Gondor ist nur ne Weiterleitung, ich glaube, die soll man nicht kategorisieren, vielleicht mach ichs aber einfach trotzdem, weil ¡qué sabe nadie! --Edith Wahr (Diskussion) 22:49, 29. Jul. 2015 (CEST)
betreffs deiner Unmutsäußerungen zum Altkreis Hinterkrähwinkel kam mir übrigens zwischenzeitlich die Idee zu einem toitschsprachigen Cover von en:I've Been Everywhere, aber wie mich der de:-Artikel belehrte, war ich auch damit mal wieder zu spät dran. Nuja, --Edith Wahr (Diskussion) 02:45, 6. Aug. 2015 (CEST)
Hab' ich jetzt gelacht! Glorified Route 66 auf Aussie – prächtig, das! Man würde unseren Bekenntnis-Mittelfranken natürlich gerne ein fiktives Ditty wie Get your fix on Bundesstraße 466 anbieten können, aber alas!, was Intrisischkomischeres als den Frankenschnellweg hat der Rayon offenbar nicht zu bieten, und der wiederum gehört nicht zum in Rede stehenden Oblast... 150 Werst weiter nordöstlich ist freilich leicht spötteln. -Rainer Lewalter (Diskussion) 03:13, 6. Aug. 2015 (CEST)
und wo er recht hat, hat er zumindest eingeschränkt recht, der Herr Richards. Der Sgt. ist irgendwie zu preziös, mit 50 Jahren Abstand kann man doch einfach mal objektiv feststellen, dass das Weiße Album der Goldstandard ist, oder nicht? --Edith Wahr (Diskussion) 17:12, 6. Aug. 2015 (CEST)
Unsinn, Rubber Soul natürlich. Ich halt da ganz die Linie von Keith: Am schönsten wars, als die Beatles sich noch nach Beatles anhörten. --Mai-Sachme (Diskussion) 17:20, 6. Aug. 2015 (CEST)
¡Edith, Edith de mi alma! Goldstandard is' doch 'n völlich bourgeoises Kriterium. --Rainer Lewalter (Diskussion) 17:48, 6. Aug. 2015 (CEST)
für vieles prä-1965 kann ich mich durchaus auch erwärmen, aber Sgt und auch Rubber Soul sind doch eher Tiefpunkte, Nowhere Man und insbesondere Michelle sind bei Licht besehen eigentlich ziemlich scheußlich; da kann man fast schon erahnen, welchen dunklen Schatten die Wings dereinst auf die 70er werfen würden, Mull of Kintyre, brrr, da wirds mir kalt ums Herz, und dann erst Ebony & Ivory sowie Say, Say, Say, da kam zusammen, was nun wirklich nicht zusammengehört. Eine teutonische Version von "Ich war überall" sollte aber, wo wir schonmal beisammen sitzen, auf jeden Fall auch in Unsere Liebe Frau im Walde-St. Felix Halt machen, ein sicherlich ganz entzückendes Nest, von dessen Existenz ich nur zufällig erfuhr, als ich erwog, einen Artikel zu meiner Sommerlektüre zu schreiben, die wider Erwarten ziemlich gut war, und in der sowohl Let It Be (When I find myself in times of trouble / Mother Mary comes to me) als auch Lady Madonna (baby at your breast / Wonder how you manage to feed the rest) zitiert werden, womit wir den Kreis ja auch geschlossen hätten; vielleicht lohnte sich ja eine Dissertation über Mariologie im Frühwerk Paul McCartneys? Nur so ein Gedanke. --Edith Wahr (Diskussion) 18:34, 6. Aug. 2015 (CEST)
Wie ungern widerspräch' ich Dir. Allein, nachdem ich (wir sprachen unlängst drüber) auf dem Umweg über die Jackson 5 und die O'Jays in die wunderbare, so gut wie vergessene Welt des E-Bass-Spiels mit Plektrum eingetaucht bin, lerne ich den ansonsten viertbesten Beatle als Instrumentalisten mehr und mehr zu schätzen. Auch und gerade in den Mittsechzigern! --Rainer Lewalter (Diskussion) 18:49, 6. Aug. 2015 (CEST)

...nicht und nicht und nicht gelingen[Bearbeiten]

...will es mir, auf Unsereliebefrauimwaldesanktfelix ein unter rhythmisch-metrischen Gesichtspunkten auch nur annähernd songkompatibles Reimwort zu finden. Was mich unter anderem deswegen fuchst, weil 1. die Idee mit der tytschen Antwort auf I've Been Ev'rywhere mir taugt und 2. zwei ansonsten so unterschiedliche Texter wie Herr Mey und Herr Vetter darin wohl 'ne leichte Übung sähen. Kruzinesenhimmiherrgottsakramentmilextamoaschhallelujakriagtarabiaanodakari, --Rainer Lewalter (Diskussion) 01:21, 7. Aug. 2015 (CEST)

der Reim ist im dem Ditty doch sowieso eher zweitrangig ggüber dem Versfuß, und bei den Toponymen sind doch gerade die mit kontraintuitiver Morigkeit die schönsten. Indianersprachen sind da ganz hilfreich zugegebenermaßen, ermöglicht z.B. erst die schöne Deklamation in I'm going to Wichita / Far from this opera for evermore, und Chattanooga, also das mit dem choo-choo, ist Biberach, Meckenbeuren und auch Durlesbach in Sachen intrinsisch ansprechender Prosodie doch weit überlegen. Überhaupt ein blödes Lied das mit der Eisebahn, was zur Hölle ist bitte eine "Haltstation", außer ein Pleonasmus? Sogar die Briten sind uns mit da mit der Shipping Forecast weit voraus: It scans poetically. It's got a rhythm of its own. It's eccentric, it's unique, it's English. It's slightly mysterious because nobody really knows where these places are. It takes you into a faraway place that you can't really comprehend unless you're one of these people bobbing up and down in the Channel. Da können Maas und Memel einpacken. Obwohl, früher, als ich noch UKW hörte, hatten auch manche stauanfälligen Nester eine recht beruhigende Wirkung: Hannoverschmündenlutterbach oder auch Bruchsalbretten, Kaiserlei und Waldaschaff, hr3-Poesie. Schöner noch wars auf AFN (Bzw ZFM); Babenhausen, Butzbach (Boozebak) und K-Town (nicht zu verwechseln mit dem K-Hole, das aber durchaus ähnlich aussieht...) klingen in amerikanischer Lautung fast schon sexy. --Edith Wahr (Diskussion) 17:18, 7. Aug. 2015 (CEST)

gerade dryber gestolpert, auch diese neuen Materialien zur bekanntesten Gedichtform italienischen Ursprungs mögen ditr u.U. behagen. --Edith Wahr (Diskussion) 19:02, 8. Aug. 2015 (CEST)

nach Def Leppard in Seoul nun also Laibach in Pjöngjang. Was kommt da noch alles auf uns zu? --Edith Wahr (Diskussion) 13:45, 19. Aug. 2015 (CEST)
Høhø, damit wurde ich heute nachmittag auch schon beglyckt. Seitdem versuche ich, in den grauen Zellen die Vokabel wiederzufinden, die diese zeittypisch larmoyant-verquaste SPON-Prosodie beschreibt. Irgendwo ersann Onkel Max mal die Phrasenwichsmaschine. Apropos Zizek, was treibt eigentlich der Houellebecq gerade so. --Rainer Lewalter (Diskussion) 19:24, 19. Aug. 2015 (CEST)
der zickt gewaltig rum, wie die FAZ gestern zu berichten wusste. Dafür scheint sich gerade ein kolossales Allan-Bloom-Revival anzubahnen, anders kann ich mir diese Häufung von Bloom-Anspielungen nicht erklären. Gäbe mir aber immerhin einen Anlass, mal wieder Ravelstein zu lesen, obwohl Herr Hitchens dem Roman damals eine gewisse Realitätsferne attesteierte, weil Herr Bloom es eher nicht so auf Asiaten, schon gar nicht auf volljährige, abgesehen hatte, sondern dann doch eher auf schwarze Vierzehnjährige. Dem Artikel Hakka entnahm ich heute ferner, dass diese mir bislang unbekannte Volksgruppe imstande ist, Rundbauten auch in quadratischer Form zu bauen. Who'da thunk? --Edith Wahr (Diskussion) 13:21, 20. Aug. 2015 (CEST)
Hab' kaum gewagt, den Artikel über die Rund- und Geviertbauerethnie anzuklicken – Leute, die mit Hakka anfangen, wecken allsogleich eine in mir offenbar tief verwurzelte Schwedenangst. Außerdem werde ich doch immer fürchterlich betrübt, wenn ein Text gar zu viele Städte, Länder, Flüsse nennt, die man in dem bekannten Spiel dann doch nicht verwursten kann, weil man sonst für jemanden gehalten wird, der allzuoft das Kreuzworträtsel im Echo der Frau zu lösen bestrebt ist. Woraus man sehen kann, dass man weder zu dieser ominösen Milleniumsgeneration noch zur amerikanischen Scholaren-Posse gehören muss, um bestimmte Wörter ganz doof und poo-poo zu finden. Noch viel ärgerlicher ist allerdings, wenn man wieder mal mit der Nase darauf gestoßen wird, dass man auf einen ganz offensichtlich herumliegenden Wikifantophaulismus nicht von selbst gekommen ist. Ob das Wort „Bruchpilot“ wohl erst von Herrn Rühmann in die deutsche Sprache eingeflogen wurde, oder gab's das schon für Richthofens missratene Brüder? --Rainer Lewalter (Diskussion) 00:46, 21. Aug. 2015 (CEST)
es soll sogar Leute geben, die Artikel über das Echo der Frau schreiben. Was wohl schlimmer ist? Ansonsten sind andere Volksgruppen noch wunderlicher als die vorgenannte, gestern z.B. wurde ich Zeuge, wie sich im Karstadt zu Bamberg ein Kunde an der Kasse über die dortige Hintergrundbeschallung beschwerte; das Wort Negermusik fiel zwar so nicht, wurde aber in fränkischer Mundart aber sehr eindrucksvoll paraphrasiert. Wunderliche Bräuche haben die Indigenen hier. --Edith Wahr (Diskussion) 11:55, 21. Aug. 2015 (CEST)
Da muss ich als gebürtiger (oder *-iger?) Oberfranke den Herren aus der Kaiserstadt Bamberg aber mal in Schutz nehmen. Er steht nicht alleine: Lautsprecher aus! e.V. Unsere afroamerikanischen Freunde werden es dem Bamberger nachsehen, dass er sie beinahe rassistisch beleidigte. Bei Rewe wird man im Rheinland mit billig gemachter Dauerwerbung (allen Ernstes paraphrasiert als "radio rewe") beglückt. Also kein mehr oder weniger sympahisches "Dingdongding.... Sehr verehrte Kundinnen und Kunden, bitte beachten Sie unser Angebot an der Fleischthecke: Haxe 100g für nur 69 Zennt", sondern "Augenlasern hier gleich um die Ecke", "Opel-Meier wartet auf Sie", "Markisen-Adolf pimpt ihre Rollos" etc. pp. Grüße aus dem Wikipedia-Off: Mr. Krächz (nicht signierter Beitrag von -- IP:4711-09/11-AC/DC-3,141592...)
Von wegen Pimpen reite ich allerdings gerne darauf herum, dass Du, wenn Du schon mal dummerweise als Topos auf dieser Welt gelandet bist, absolut keinen Anstand, sondern provinziellste Protzerei an den Erdentag legst, wenn Du dich als Kaiserstadt vakoofst. Für hypertrophe Kuhfladen wie Aachen, Worms und Bamberg (allein diese Namen schon! – „giveaway“ nennt der Anglsaxe dit wôl) ist dieser Umstand ohne weitere Ventilation jeder zartfühlenden Seele evident. Aber auch Wien, Paris und leider auch Berlin konnten ebenso pein- wie lächerlicherweise derlei Großmannssucht nicht immer entraten. Man wird sich des Umstands ja ganz hurtig gewahr, wenn man über Tellerrand und Bug blickt, wobei einem ungesäumt einleuchtet, dass man selbst Moskau und St. Petersburg nicht so bezeichnen thæt. Kaiserstädte, merckx Er sich, sind jetzt und immerdar allein das Ewige Rom, das Goldene Byzanz und das mit Billigfluglinien gar nicht erreichbare Kaifeng. Wer das anders sieht, wird zu wenigstens 14 Tagen Diskussion mit Jesusfreund verknackt, das Nähere regelt ein Bundesgesetz. --Rainer Lewalter (Diskussion) 15:41, 21. Aug. 2015 (CEST)
Der Hoffnungslosigkeit der eigenen nichtswürdigen Existenz blicken hingegen Ortschaften mit steifer Oberlippe ins Aug' und Goldene Buch, deren Wikipedia-Artikel ganz zu Recht mit so gräßlichen Sätzen enden wie Bury St Edmunds unterhält eine Städtepartnerschaft mit dem deutschen Wallfahrtsort Kevelaer. Wanderer, kommst Du nach Suffolk, so weißt Du schon am Ortseingangsschilde, was Dich nun erwartet. Das gibt's sonst nur in Tombstone, Arizona. --Rainer Lewalter (Diskussion) 16:09, 21. Aug. 2015 (CEST)
ich für meinen Teil war seit meiner * nicht mehr in meiner *-stadt und wüsste nicht, warum ich sie in Schutz nehmen sollte. Aber wo wir gerade bei umständlichen Paraphrasen sind: auf der Hauptseite wird gerade der Exitus von Armin Prinz zur Lippe (91), "deutscher Adelsnachkomme", vermeldet. Ich als Zahnarztfrau würde mich ja eigenhändig an die nächstbeste Laterne knüpfen, bevor ich mich sowas schimpfen lassen muss. In Kaiserstädten mag man sowas freilich auch anders sehen. --Edith Wahr (Diskussion) 15:27, 21. Aug. 2015 (CEST)
Muss bei Deinem einleitenden Idiom eigentlich der oder das Teil gedacht und dekliniert werden? Das habe ich noch nie überzuckert... --Rainer Lewalter (Diskussion) 15:41, 21. Aug. 2015 (CEST)
ich ging ja immer von ersterem aus, aber auch da scheiden sich, wie es scheint, die Geister; und warum auch nicht, wenn jemand partout an mein Teil denken möchte, wer bin ich, über ihn zu urteilen? --Edith Wahr (Diskussion) 17:29, 21. Aug. 2015 (CEST)
Keine Nebelkerzen jetzt, wir sind hier doch nicht bei den Jesusfreundens! --Rainer Lewalter (Diskussion) 00:09, 22. Aug. 2015 (CEST)

Keine "Hintergrundliteratur"?[Bearbeiten]

Geschätzer Rainer Lewalter, hast Du eine Ahnung - die haben nur noch nicht den Begriff für die Tonnen von klassifiziertem Wortgedudel entdeckt!:-) Schade übrigens, dass ich womöglich den Ungustl nicht für mich in Anspruch werd' nehmen dürfen, klingt doch soo hübsch... Herzlich, --Felistoria (Diskussion) 23:29, 4. Sep. 2015 (CEST)

Da sage ich doch, liebe Felistoria, mit Jeeves hinsichtlich beider Aussagen ganz lapidar The contingency is remote. --Rainer Lewalter (Diskussion) 23:36, 4. Sep. 2015 (CEST)
Ich gestehe, von Mr. Wodehouse und seinen Erfindungen noch nie etwas gehört zu haben. (Irgendwie kenn' ich wohl im angelsächsischen Ausland die falschen Leute, oder ich hab's wieder vergessen...;-). Deutschsprachig gibt's indes hinreichend literarisches Brauchtum, das gelegentlich gar den Ernst des Abiturstoffs erfahren darf. "Hintergrundliteratur" - ach wie schade: dass mir der Begriff nicht eingefallen ist, ist zu und zu blöd; ich werde ihn Dir stehlen, vorerst - versprochen! - nur mündlich!:-) Plagiatesse grüßt herzlich, --Felistoria (Diskussion) 23:52, 4. Sep. 2015 (CEST)
Wodehouses Werk noch zu entdecken zu können ist ein überaus bezauberndes Privileg, das wahrzunehmen ich nur empfehlen kann. Mind you, ich bezweifle, dass ich mit dem Menschen, given the opportunity mehr als ein Bierchen trinken könnte, geschweige denn wollte („Der Konjunktiv verleiht der Sprache Flügel“, muss man an dieser Stelle wohl zitieren). Plagiiert zu werden, wofern es denn geschieht, empfinde ich, das versteht sich, als charmant im höchsten Maße. --Rainer Lewalter (Diskussion) 00:11, 5. Sep. 2015 (CEST)

schaumal, Herr Liberman meint, ich solle mein Original Research in Krakau einreichen. hm...--Edith Wahr (Diskussion) 17:15, 9. Sep. 2015 (CEST)

[…]her mastery of English! Hiding her light time and time again, is she? --Rainer Lewalter (Diskussion) 21:02, 9. Sep. 2015 (CEST)
hatte ihn eintlich aufgeklärt, nehms ihm aber alles andere als ybel, überhaupt ja alles sehr schmeichelhaft ausgefallen. Und yberhaupt hat er ja nen sehr feinen Sinn für Humor, der Herr Liberman, am schönsten fand ich ja das hier: Against this background, the name Usdibadus, recorded in Greek letters, comes in most useful. Usdibadus was a Gepid (an East Germanic tribe closely related to the Goths) […] I think his mother called him Uzdi. Nuja, vielleicht werde ich das tatsächlich mal der Elfenbeinturmjournaille antragen, da müst ich aber vorher nochmal in die Bibliothek, aber in Bibliotheken darf man nicht rauchen. Wenn du morgen abend Muße hättest, wäre ich für Essen zu haben, das müsste ich nämlich sowieso, im Zweifel also an altbekannter Stelle zu altbekannter Zeit, wenn ja, so melde er sich. --Edith Wahr (Diskussion) 22:10, 9. Sep. 2015 (CEST)

Manchmal glaube ich ja, dass diese Zeitschrift eigens und ausschließlich für mich geschrieben wird. Fact and proof: But Tennyson too, an indefatigable revisitor of themes and redrafter of poems, often seems obsessed by the vis inertiae: ‘Mariana in the Moated Grange’, the Lady of Shalott pointlessly weaving, ‘The Lotos-Eaters’, ‘Tithonus’, the endlessly dozing kraken which self-destructs as soon as it tries to do anything. I can’t come up with a Tennyson poem that doesn’t seem to glance at procrastination, aside from ‘The Charge of the Light Brigade’, and even that could be said to be about not knowing when to stop. Die Faust, das Auge...--Edith Wahr (Diskussion) 20:56, 16. Sep. 2015 (CEST)

Mir wollte ja schon beim Lateinbyffeln gefallen, dass die Grundwokabl cras „morgen“ bedeutet. Und dann schließlich der aufgemotzte Euphemismus „Vermorgenisierung“ – preislos, preiswürdig, episch oder mindestens epyllionisch. --Rainer Lewalter (Diskussion) 18:14, 22. Sep. 2015 (CEST)

Was wäre eigentlich die deutsche Entsprechung zu diesem bezaubernden Idiom? --Edith Wahr (Diskussion) 13:09, 30. Sep. 2015 (CEST)

Tsts, jetzt ist auch noch über die einzige HRH, die ich je traf, zum Bürger degradiert worden. Auch sonst erstaunliche Entwicklungen im Südosten. Gläschen Rum dieser Tage? --Edith Wahr (Diskussion) 20:26, 7. Okt. 2015 (CEST)

Erstatte Sie mir ungesäumt Rapport, meine Wohlinformierte! Die kommenden Tage wird's allerdings øfter mal spæt werden, Elijah-Proberage und so. Aber gerade nach sowas will sich bekanntlich abgekylt sein. --Rainer Lewalter (Diskussion) 20:50, 7. Okt. 2015 (CEST)
d'accord. Ich kann allerdings guten Gewissens auch hier coram publico ausplaudern, dass seine Hoheit keineswegs, wie u.a. hier gemutmaßt, homosexuell ist, ganz im Gegentum, das weiß ich straight from the would-be-princess's mouth. --Edith Wahr (Diskussion) 22:09, 7. Okt. 2015 (CEST)
wann issn nu der Purcell angesetzt? Alternativ tät mich ja der Beschreibung nach durchaus auch der Meyerbeer reizen. --Edith Wahr (Diskussion) 15:54, 8. Okt. 2015 (CEST)
Vom Purcell erzählte ich ja, weil ich die Übertragung aus Utrecht in Deutschlandradio Kultur gehört hatte. Die 0.5-szenische Aufführung findstu itzo auch allhier, leider ohne das Change ringing-Vorspiel. Nichtsdestoweniger, und da mag die füllige Frau Pluhar auch gerne so eine effektheischerische Mammonika sein, wie hinter vorgehaltenem Fächer gemunkelt wird, beginne ich innert dieser anderthalb Stunden zu begreifen, warum Barockoper mal all the rage war. Das von mir mit einem Programmtext verzierte Opus ist hingegen der Mendelssohnsche Elijah. Der teilt mit dem Strandluder das Schixal, als Musik von mir doof und cheesy gefunden zu werden, obwohl ich meine dazu verfassten Pampflete – die Schreiberdieses eigenprivate Meinung hoffentlich nicht preisgeben – gar nicht mal so scheiße finde (find ich zumindest ganz passabel, ein Shakespeare-Zitat in die Überschrift zu wuppen, bei Daniel 3:18 in Dünkirchen vorbeizuschauen und nach vier Seiten bei Phil Spector zu landen. Allein, ob die sich trauen, das abzudrucken? Am 14. November spätestens werden wir's im Berliner Dom, der sich in seiner kitschigen Monstrosität zum in Rede stehenden Werke verhält wie buttocks zu bucket, erfahren. Ob ich da wirklich mitgeigen will (denn probenintensiv istditmal!), entscheide ich dann beim Rum mit Ew. Liebden. --Rainer Lewalter (Diskussion) 20:04, 8. Okt. 2015 (CEST)
heute Abend wär ich noch pässlich, danach wirds bei mir erstmal wieder complicado, wie auch immer: netter Artikel im Atlantic: People, especially children, are selfish and cruel to one another; social life is perpetual conflict; solitude is the only peaceful harbor; one’s deepest wishes will invariably be derailed and one’s comforts whisked away; and an unbridgeable gulf yawns between one’s fantasies about oneself and what others see. Geht aber gar nicht um Hawthorne, sonderm um Peanuts. --Edith Wahr (Diskussion) 14:52, 10. Okt. 2015 (CEST)
ich meinte im übrigen ditte. Benutzer:Krächz hat da sicher was dazu im Schrank. Außerdem, Aelfgyva reloaded, kanntest du eintlich schon dieses zauberhafte Cover von anno 44? So long, --Edith Wahr (Diskussion) 16:38, 11. Okt. 2015 (CEST)
Hic Hitlerus interfectus est. --Rainer Lewalter (Diskussion) 20:44, 11. Okt. 2015 (CEST)
n'Abend. Zu Richie Valens habe ich in der Tat so einiges und zwar sowohl im Platten- als auch im Bücherschrank. Ich habe sogar ein paar fiese Theorien darüber, dass es seiner Karriere ... öhöm... besser vielleicht seiner Nachwirkung eher zuträglich war, mit Buddy im selben Flieger gesessen zu haben, auch wennz erst mal vorbei war mit dem Gesinge. Interessant ist er übrnx vor allem (.. oder wie schon angedeutet eigentlich ausschließlich) als Ikone der Chicano Community von L.A. Eines meiner eingeschlafenen Wiki-Projekte ist ja sogar der Benutzer:Krächz/Projekt Chicano Rock.
Was ich aber überhaupt nicht überrissen habe, liebe Edith, ist die Volte, mit der du in dieser Diskussion den guten Richie und damit den Ruf nach dem ollen Krächz herbeizaubertetest. "ich meine im übrigen..." impliziert für mich eine zuvor geäußerte Meinung, die eventuell aus Missverständlichkeit einer weiteren Erklärung bedurfte. Eine solche sehe ich weit und breit nicht. --Krächz (Diskussion) 22:01, 11. Okt. 2015 (CEST)
Volte klingt ja ganz so als hätt ich dir einen Tort angetan, nichts läge mir ferner. Ich kam nur in meinen rumumnebelten Gedankensprüngen im trauten Zwiegespräch mit M. Legautier warumauchimmer auf nämlichen Track zu sprechen, den nicht zu kennen er steif & fest behauptete, sowie auf die Verfilmung (87?) der Richieschen Vita. Dich wollte ich durch den Ping allenfalls zu einer ähnlich unmotivierten Plauderei über nichtige Nischen anregen, man/ich muss den spendenfinanzierten Webspace ja irgendwie anders nutzen, wenn ich schon keine Artikel mehr schreiben mag. --Edith Wahr (Diskussion) 22:18, 11. Okt. 2015 (CEST)
Netter moniker, I daresay! Ich wollte immer mal Le club des hachichins lesen, ist das gut? --Rainer Lewalter (Diskussion) 22:24, 11. Okt. 2015 (CEST)
(Bekah) Ist die "Volte" nicht auch in der von dir betriebenen Literaturwissenschaft eine Größe? Also im Sinne einer Wendung (der Handlung, der Worte, der Sprachräume etc. pp. vor allem die Lyrik kennt ja diverse Ebenen jenseits der Dreiminsionalität, in der Wendungen stattfinden können)? Ich meine, mich zu erinnern, dass ich mal sprachgewaltige Sekundärliteratur zu DER literarischen Volte SCHLECHTHIN gelesen habe, nämlich Maria Magdalenas Begegnung mit dem Auferstandenen: Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Ist schon echt der Hammer! Maria Magdalena beweint den kürzlich am Kreuz verstorbenen Geliebten, der sich als Auferstandener ihr zu erkennen gibt, sie WENDET sich ihm zu und er sagt nur "Ätschbätsch, angetäuscht, tschüssikowski!"
Spendenfinanzierten Webspace vollsülzen kann nämlich auch: --Krächz (Diskussion) 22:36, 11. Okt. 2015 (CEST)
meinen M. Legautier das Bureau des Assassins oder den Club des Suicidents? Über ersteren kann ich nix sagen, weil ungelesen, weil mein Hund den zerkaut haut (echt jetzt, Fotobeweis folgt, sobald zuhaus), letzteren kann ich, da gelesen, wärmstens empfehlen. Herr Liberman zitiert zum Thema "Club" übrigens Carlyle, As a curiosity, I will mention Carlyle’s once well-known derivation of club from German) - fun fact. Die Volte hab ich nun tatsächlich fälschlich der Ballistik zugeordnet, auch das mag am Rum liegen, aber sowieso und überhaupt überhaupt kann Maria Magdalena einpacken gegen die Telenovela, die ich gerade mitspielen muss.</raun>. Oder, wie die Schrift lehrt: (Mt 5,6 EU), und dazu die Volte (Röm 3,10 EU). Nunja. --Edith Wahr (Diskussion) 23:06, 11. Okt. 2015 (CEST)
Non, non! Ich meinte schon den Franzacken! (Joh 19,22 EU) Den Stevenson mochte ich als ihn damals gelesen habender junger Mensch auch außerordentlich, das dürfte sich mit fat&fifty nicht geändert haben, denkich... Den London kennicknich aus eigener Anschauung. De hoc satis – quid novum de Eliadis billetto, an desideras? ––Rainer Lewalter (Diskussion) 23:49, 11. Okt. 2015 (CEST)
und auch das ist wahr: however stupid a talk at a conference may be, one can always observe the speaker’s accent and thus profit by the experience.--Edith Wahr (Diskussion) 22:02, 21. Okt. 2015 (CEST)
Jetzt hoffe ich aber wirklich, dass ich einen Anschluss überlesen habe, denn wenn er einerseits die (mir etwas albern erscheinende) Frage Why should Germanic speakers have borrowed a basic word for “body” from foreigners when they had a native one? stellt und dann einige Takte später mit corpus/Körper kommt, ist das dann nicht ein wenig lahm? --Rainer Lewalter (Diskussion) 20:26, 22. Okt. 2015 (CEST)

Breaking News: "Edelweiss" wurde gar nicht von Schuschnigg komponiert. Aber immerhin musste ich bei der Gelegenheit zum ersten Mal seit 1988 an diese rückblickend doch ganz charmante Kulturleistung denken. Eben doch ein Volk, begnadet für das Schöne. --Edith Wahr (Diskussion) 18:54, 25. Nov. 2015 (CET)

Man in the High Castle schon gesehen? Ich bin ja doch ein wenig neugierig! Unter den musikalischen Perlen, die der Ständestaat uns vorenthalten wollte, schätze ich den Engelssopran des jungen Mannes, der etwas später Jim Hawkins und viel später den Adlatus von Siegfried Lowitz gab, ja ganz sonderlich... welch fabelhafte Antiklimax im CV! --Rainer Lewalter (Diskussion) 22:15, 25. Nov. 2015 (CET)
nö, ich ignoriere den ganzen Serienbohei der letzten 10 Jahre ja eigentlich ziemlich konsequent, obwohl der Trailer ja wirklich sehr schön ist. Ein netter Einsatz lieblicher Weisen ist übrigens auch das hier, aber mit Computerspielen hab ich indes ansonsten noch weniger an der Kokarde. --Edith Wahr (Diskussion) 16:38, 26. Nov. 2015 (CET)

die Vergangenheit holt dich ein, jetzt wirst im Wikipedia:Kurier im Zusammenhang mit der „guten alten Zeit“ gebracht. Wobei ich persönlich ja glaube, dass die letzte wirklich gute Zeit das Wuchiapingium war. Gestern lernte ich im übrigen, wie man auf Baskisch "Lasst uns den Opus Dei verbrennen!" sagt bzw. singt bzw. grölt, habs aber schon wieder vergessen. Weiteres allenfalls noch morgen abend, weil danach erstmal Slowakei, oder erst zu Kwanzaa wieder. --Edith Wahr (Diskussion) 22:39, 13. Dez. 2015 (CET)

Och, keen Problem, ick bin inzwischen so langsam, dass die Vergangenheit mich beim Yberholvorgang verfehlt. Morgen abend gerne, an Leichtmatrosens Ankerplatz? Um zwei Glasen der Abendwache? --Rainer Lewalter (Diskussion) 22:57, 13. Dez. 2015 (CET)
sehr gerne, melde mir morgen mittag nochmal telefonisch, gerne auch nen Hauch früher als zuletzt, da ich am Dienstag ich dann doch vor Sonnenuntergang aufstehen muss. --Edith Wahr (Diskussion) 22:59, 13. Dez. 2015 (CET)
Aye-aye, cap'n –– für meine Zeitmanagementprobleme bietet ohnehin die Tagespresse überraschende Lösung. Gotta love 'em quaint limey ways! --Rainer Lewalter (Diskussion) 23:08, 13. Dez. 2015 (CET)
um ein altes Thema nochhmal aufzugreifen: auch Christen haben Spaß daran, muss also irntwie intrinsisch wonnig sein. --Edith Wahr (Diskussion) 02:33, 14. Dez. 2015 (CET)
¡Santa Hermandad! *facepalm* --Rainer Lewalter (Diskussion) 02:41, 14. Dez. 2015 (CET)

übrigens unlängst im New Yorker diese Kaufempfehlung, vielleicht ja was für dich. Hasta ahora, --Edith Wahr (Diskussion) 18:19, 14. Dez. 2015 (CET)

Die allfälligen Nachträge: der mit den Armeniern, dessen Name mir partout nicht einfallen wollte, das ist der Herr Luttwak aka "The Macchiavelli of Maryland": "Edward Luttwak raises cattle in the Amazon basin and is the author of The Grand Strategy of the Byzantine Empire." (© lrb.co.uk) - “You know, I never gave George W Bush enough credit for what he’s done in the Middle East. I failed to appreciate at the time that he was a strategic genius far beyond Bismarck. He ignited a religious war between Shi’ites and Sunnis that will occupy the region for the next 1,000 years. It was a pure stroke of brilliance!”. Herr Hitchens wiederum tat seine Abbuße hier. Die Flaming Lips tun hier so, als wären sie brasilianische Yoko-Ono-Fans. Bei den Sieben Zwergen hab ich mich vertan, die sind nicht heroin-, sondern kokainabhängig. Herr Deresiewicz wiederum verbreitete sich hier zu Fragen der Inneren Führung. Ferner: She wears denim wherever she goes / Says she's gonna get some records by the Status Quo / Oh yeah. Den Funeral Blues hat Herr Britten bereits 1937 vertont, und wo wir gerade dabei sind: erinnert mich durchaus auch an Skeeter Davis, "The End of the World", wohlgemerkt kurz nach der Kubakrise veröffentlicht. Herr Konni Zilliacus sprach neun Sprachen fließend, und Frau Ursula Andress spielte SHE in Herrscherin der Wüste. Soweit fürs Erste. --Edith Wahr (Diskussion) 02:51, 15. Dez. 2015 (CET)

Etwas übernommen[Bearbeiten]

habe ich mich bei dem Versuch, einen Artikel über Alexander Batta zu schreiben (ich war bei einem Konzert in Maastricht, wo ein paar seiner Werke in äußerst eindrucksvoller Manier aufgeführt wurden). Der Artikel ist natürlich nicht fertig (fehlt noch eine Menge, u.a. zur en:Batta-Piatigorsky Stradivarius). Ich hatte mich nur bemüßigt gefühlt, etwas zu der zeitgenössischen Wahrnehmung seines Cellospiels zu schreiben, stellte aber dabei schnell fest, dass ich von der Technik des Cellospiels keine Ahnung habe. Ich habe mit etwas möglichst intelligentem Gegoogele versucht, die von mir gefundenen "Stellen" vernünftig zu interpretieren, aber schon was Son filé ist, glaube ich zwar nun halbwegs kapiert zu haben, solide ist es aber nicht. (Ich hätte auch vermutet, dass das Vibrato hier eine Rolle spielt, gerade wenns um "Greinen" und den Klang der menschlichen Stimme geht, fand aber nichts Rechtes dazu.) Meinst Du, Du könntest mich da instrumentaltechnisch ein bisschen beraten? Vielleicht kennst Du auch eine Geschichte des Cellospiels, die zu meiner Erleuchtung beitragen könnte? Beschaffen kann ich sie mir selbst …--Mautpreller (Diskussion) 21:26, 27. Dez. 2015 (CET)

Hallo Mautpreller, hast Du zufällig Musik als Klangrede von Nikolaus Harnoncourt daheim im Regal? Ich empfehle, um einen größeren Überblick über das musikhistorische Phänomen zu bekommen, vor allem die S. 25ff. [der Bärenreiter-Taschenbuchausgabe] – und bin mir sehr sicher, dass der edle Herr auch eine Darstellungsweise pflegt, die Dir unmittelbar zusagen dürfte. Technisch gesehen dreht es sich um ein damals als ganz neu und toll empfundenes Element der Bogengeschwindigkeit und Klangkontinuität.
Wichtig scheint mir, bevor Du Formulierungen im Detail veränderst (oder ich das tue), dass man versteht, dass es sich um einen Schmäh der französischen Streicherästhetik handelt – mir ist die Begrifflichkeit in der deutschen Pädagogik nie über den Weg gelaufen – Rodolphe Kreutzer ist wohl für uns Heutige der Name welcher wo. Ich glaube auch, dass das Conservatoire eine damals radikal neue, vom Musizierideal der Revolution tief geprägte Spielauffassung propagierte, in der mit Klängen [ungefähr Harnoncourts Worte] „eher gemalt als gesprochen wurde“ (die Sache mit dem Vibrato spielt da schon auch mit 'rein, ist aber erstmal nicht direkt gemeint).
Was die historische Authenzität der alten Instrumente betrifft, bin ich in mehrfacher Hinsicht skeptisch, auch wenn ich über das berühmte Piatigorsky-Cello im Speziellen nichts weiß. Zum einen habe ich vor Jahren mal den Plan gehegt, einen Artikel über Gary Karrs mysteriösen Amati-Kontrabass von 1611 zu schreiben, von dem man dann aber just Ende des vergangenen Jahrzehnts per Dendrochronologie nachweisen konnte, dass er ein, öhem, „Nachbau“ von Jean-Baptiste Vuillaume aus dem ersten Drittel des 19. Jh. sein muss. Zum anderen, und da bin ich wiederum ganz und gar Harnoncourt-Adept, hat die Art und Weise, wie man die alten Streichinstrumente in der Zeit zwischen 1800 und etwa 1980 zu „frisieren“ pflegte, diese alten Instrumente in einer Weise klanglich entstellt, die es im Grunde nachrangig erscheinen lässt, dass der Häfen vielleicht wirklich in Cremona und vom Meister himself zusammengeleimt worden ist.
Der ganze Kult ist m.E. in allerhöchstem Maße fragwürdig, was man auch daran erkennen mag, dass eine musikalisch nachrangige Nulpe wie André Rieu eine anscheinend echte Stradivarius schrubbt. Man fand das halt viele Jahrzehnte lang völlig okay – ein ganz famoser Fürsprecher dieser Art von instrumentenbauerischem Fortschrittsglauben des letzten Jahrhunderts ist der von mir durchaus geschätzte Herbert Rosendorfer, der 'ne Menge Ahnung hatte und sich trotzdem in viele Romanen beiläufig über die, wie er es nannte, „Bio-Musik“ lustig machte. Auch wenn ich selber dem Biomusikideal qua Biographie sehr verbunden bin und Jahre damit verbracht habe, meine Kontrabässe dem Klangideal, für das sie gebaut wurden, bestmöglich wieder anzunähern (und ich mache das auch bei meinen E-Bässen so, mutatis mutandis), kann ich darüber trotzdem lachen. Es ist ja irgendwie auch ein bisserl lächerlich, auch wenn man selbst tausendmal weiß, dass es so besser klingt.
Summa: Ein einmal zu stummem Staub zerfallenes Soundideal kann man, denke ich, vielleicht in der eigenen Fantasie wieder zum Leben erwecken und schafft vielleicht auch zwei, drei Schritte auf dem Weg, das auf dem eigenen Instrument erklingen zu lassen. Berüchtigt schwer ist es aber, das Ganze in Worte zu fassen, geschweige denn in enzyklopädisch nüchterne. Ich habe ich da meistens darauf beschränkt, die Girlanden der Zeitzeugen ungefleddert hängen zu lassen – und wenn ich tausendmal wusste, dass es plaudernder Unsinn ist. Man kann sich aber immer darauf verlassen, dass die Rezensenten früherer Zeiten sich wenigstens prima auskannten mit der blumigen Formulierung, die hatten halt ihren Hafis und Omar Chayyam gerade erst frisch in die Bibliothek geliefert bekommen. --Rainer Lewalter (Diskussion) 00:42, 28. Dez. 2015 (CET)
Danke, guter Tipp! Schau ich mir an. Eigentlich kam ich nur drauf, weil ich a) das Zitat von Heine fand, das mich sehr amüsiert hat (ich wollte nur nicht zu viel Heine zitieren, aber noch besser als die Unfähigkeit Battas, als großer Junge sich das Greinen abzugewöhnen, fand ich, dass er lt. Heine ein Konzert absagen musste, weil er sich tatsächlich eine Kinderkrankheit zugezogen habe), und weil ich b) die im Booklet bzw. auf der Seite der Veranstalter wiedergegebenen lobenden Zitate aufgesucht habe und feststellte, dass die Sache deutlich komplizierter ist (hier stieß ich dann überhaupt auf den son filé und begann zu raten, was das wohl sein mag). Bei E. Marlitt (nicht lachen, les ich besonders in deprimierten Stunden sehr gern) las ich vor Zeiten: „Das junge Mädchen hatte eine Altstimme. Ihre Stimme hatte jenen Klang, der wie ein tiefer, voller Glockenschlag ohne hörbare Vorbereitung sich gleichsam aus der Brust löst – jene Färbung, wie sie auch dem Cello eigen; der Ton, der ohne irgendwelche faßbare, scharfe Kante in der Luft verschwimmt, trägt einen Hauch leiser Schwermuth, den Ausdruck unergründlicher Gedankentiefe.“ Da fragte ich mich, als ich auf die sons filés stieß, ob das die Technik ist, die diesen Effekt hervorbringt. Andererseits sagst Du, dies sei eine ausgesprochen französische Mode. - Das Originalinstrument - nee, mehr will ich ja auch nicht schreiben, als ich meinen Hilferuf verfasste, hatte ich das Sätzlein noch nicht verfasst. Grüße, schöne Weihnacht gehabt zu haben wünscht --Mautpreller (Diskussion) 11:51, 28. Dez. 2015 (CET)
PS: Batta war nicht vom Pariser Conservatoire, sondern vom Brüsseler (wie Adrien-François Servais), was in den Berichten immer ganz besonders betont wird ("belgische Celloschule" u. dgl.). Aber vielleicht ist das kein Unterschied? Jedenfalls spielten Liszt und Urhan bei den Beethoven-Konzerten mit Batta auch die Kreutzer-Sonate ... insofern ist Rodolphe vielleicht doch nicht weit.--Mautpreller (Diskussion) 12:02, 28. Dez. 2015 (CET)
Dass die Belgier, speziell die der ersten zwei Generationen nach der Staatsgründung, sehr gerne Riesenfässer um winzigste Spezialitäten ihres sterbenslangweiligen Lands aufmachten, ist mir auch schon aufgefallen, in der Musik scheint das in besonderem Maße zu gelten. Wurde der staatsgründende Tumult nicht durch die Aufführung irgendeiner Oper, an die man sich nur noch wegen dieses historischen Ereignisses erinnert – wie hieß sie nur? – ausgelöst? Der entscheidende Name, was das Brüsseler Conservatoire angeht, ist meines Wissens François-Joseph Fétis, und ich meine mich zu erinnern, dass der Mann einen sehr großen Teil seines Lebens Pariser Luft geatmet hat. Wenn man bedenkt, dass olle Beethoven ja gut und gerne als eine Art Belgier betrachtet hätte werden können, finde ich es schon bemerkenswert, wie wenig man sich um die m.E. interessanteren musikalischen Impulse aus Osten und Südosten geschoren zu haben scheint... aber ich war ja auch nicht dabei. --Rainer Lewalter (Diskussion) 12:34, 28. Dez. 2015 (CET)
Korrektur: Benoit Poelvoorde als der HErr is richti‘ jeil. --Rainer Lewalter (Diskussion) 13:09, 28. Dez. 2015 (CET)
besser als Alanis Morissette? Ich fand ja, dass die einen ganz vortrefflichen Gott abgab. Gloria in excelsis: --Edith Wahr (Diskussion) 13:19, 28. Dez. 2015 (CET)
¿Mlle Morissette ist Belgierin? Das wusste ich nicht und ändert mein Bild dieses Landes fondamment! Iubilate, exsultate --Rainer Lewalter (Diskussion) 15:58, 28. Dez. 2015 (CET)
Nej, sie ist eine "kanadisch-US-amerikanische Sängerin", die Ärmste.--Mautpreller (Diskussion) 16:20, 28. Dez. 2015 (CET)
wusste gar nicht, dass du Beef mit Belgien hast. Ich hab sowohl in Antwerpen als auch in Brüssel immer viel Spaß gehabt, nicht nur wegen der Fritten, zuletzt im August, und das sogar trotz elterlicher Aufsicht. --Edith Wahr (Diskussion) 16:47, 28. Dez. 2015 (CET)
Ach quackel, ist pures 'Rumgepose, kennstmadoch. Belgienhasser zu sein, wäre obendrein eine arg armselige Selbstinszenierung, und dem Pertimundstruppisozialisierten ist diese ideologische Karriere auf immerdar versperrt. Meine Lieblingskapelle stammt aus Brügge, Knokke-le-Zoute Tango ist der prächtigste Songtitel diesseits des Mississippi und ich sehe mein Leben als verpfuscht an, bis ich nicht eine Nacht davon in der Auberge Autrichienne zugebracht haben werde – in möglichst abgelebter Gesellschaft, versteht sich. --Rainer Lewalter (Diskussion) 17:25, 28. Dez. 2015 (CET)
Wo wir schon bei meiner erklärten Lieblingsheulsuse sind: Voilà mein neuer WP-Favoritensatz: Knokke-Le Zoute est souvent considéré comme la station balnéaire la plus mondaine d'Europe du Nord. --Rainer Lewalter (Diskussion) 17:36, 28. Dez. 2015 (CET)
ich war sogar schon in Knokke, weil ich hab ja meinen allerallerersten Alleinwegfahrurlaub an der belgischen Nordseeküste verbracht, mit Rucksack und Zelt und so, da war ich gerade 15 geworden, wundert mich nachträglich nicht zu knapp, dass meine Eltern das nicht nur zugelassen, sondern als selbstverständlich angesehen haben, als ich das angekündigt habe; aber andererseits war damals war noch nicht mal Marc Dutrouxs Keller ausgehoben. --Edith Wahr (Diskussion) 17:42, 28. Dez. 2015 (CET)
Jenau, und „Hennegau“ ist auch ein von mir seit früher Adoleszenz angebetetes Toponym, für das ich dem Demiurgen auf ewiglich ganz dolle dankbar sein werde, eine zum Gottesbeweise geronnene Provinzbenennung, as it were. --Rainer Lewalter (Diskussion) 17:52, 28. Dez. 2015 (CET)
falls es noch einen Beweis gebraucht hätte, dass der Belgier alles andere als langweilig ist: Probe into Brussels lockdown orgy: Police and soldiers said to have engaged in group sex while Belgian capital was in lockdown. weil On arrival in the military police, several police officers from the division Ganshoren said their female colleagues were already “all hot and all crazy” at the idea of getting these men in uniform. Ediths nächste Reise nach Molenbeek ist damit so gut wie gebucht. --Edith Wahr (Diskussion) 09:15, 30. Dez. 2015 (CET)
oh, Johannes Nicolaus Graf de la Fontaine und d’Harnoncourt-Unverzagt ist aber mal wirklich ein schöner finneganswakeesker Name, schöner gar als Guglielmo Alberto Wladimiro Alessandro Apollinare de Kostrowitzky. --Edith Wahr (Diskussion) 12:37, 28. Dez. 2015 (CET)
Tja, ick find ja den Unverzagt endlos hip – leider liest sich niemand diesen Moniker bis zum Ende durch, deswegen weiß niemand, wen ich meine, wenn ich von „Herrn Unverzagts Band“ rede. --Rainer Lewalter (Diskussion) 12:47, 28. Dez. 2015 (CET)
übrigens, falls du es verpasst haben solltest, der Atlantic hatte dieser besinnlichen Tage eine Artikelserie über Weihnachtslieder/-carols von O Come All Ye Faithful über Praetorius bis zu Mariah Carey, viellecht ist ja was für dich dabei. --Edith Wahr (Diskussion) 14:37, 28. Dez. 2015 (CET)

Zur belgischen Frage hat Joseph Mainzer sich in der Neuen Zeitschrift für Musik vorurteilsfrei geäußert: „… blieb es [scil. Belgien] über ein Jahrhundert in der Kunstwelt vergessen; nichts Großes, nichts Bedeutendes bezeichnete seine musikalische Existenz“, bis, ja bis es so weit kam, dass Mainzer „Alexander Batta und ein Wort über die belgischen Künstler“ in die Welt hinausschicken konnte.--Mautpreller (Diskussion) 18:52, 28. Dez. 2015 (CET)

¿¡Novello's History of Cheap Music!? Klingt auf die Schnelle nach einer der launigsten Quellenangaben, die mir im verdämmernden Jahr unter die Augen gekommen sind – bzw. als ob einer aus dem Novello-Clan entweder Hn. Mainzer oder M. Batta nicht ganz so lieb hatte, wie man sich das unter zivilisierten Leuten wünscht. Stellt sich dann aber schnell heraus, dass der Titel ganz schnöde und ernst gemeint ist. Findet das jemand eben mal im Netz? Denn kaufen werde ich mir das Buch eher nicht, das scheint mir vorerst ein zu abgelegenes Thema zu sein. Kann mir aber gut vorstellen, dass man darin das eine oder andere Substantielle zu Batta findet... --Rainer Lewalter (Diskussion) 00:13, 29. Dez. 2015 (CET)
Schlechter Scan. --HHill (Diskussion) 09:26, 29. Dez. 2015 (CET)
Hathi Trust ist ganz allerliebst, da jubelt das Kiplingitenherz in mir! Danke für die Empfehlung, kannte ich noch nicht. Leider habe ich mich bei der Suche nach Batta in den ersten Jahrgängen der NMZ sofort sogleich durch die prächtigen, übelgelaunten Kritiken ablenken lassen, die sie damals sogar in den weniger glanzvollen Ecken des Blatts platziert haben: Die Schülerinnen des Conservatoirs erschöpfen sich ohne Erfolg in italieni- ſchen Trillern und Rouladen --Rainer Lewalter (Diskussion) 13:41, 29. Dez. 2015 (CET)
History of Cheap Music klingt doch super, aber wennde dir die nicht zulegen magst hätt ich ja noch nen anderen Tip, hab nämlich unlängst festgestellt, dass es den Thackery T. Lambshead Pocket Guide to Eccentric & Discredited Diseases durchaus auch in echt gibt: Anomalies and curiosities of medicinem, being an encyclopedic collection of rare and extraordinary cases, and of the most striking instances of abnormality in all branches of medicine and surgery, derived form an exhaustive research of medical literature from its origin to the present day, abstracted, classified, annotated, and indexed. Sehr erbaulich. --Edith Wahr (Diskussion) 10:04, 29. Dez. 2015 (CET)
total offtopic, aber "in die Welt hinausschicken" ist ein guter Aufhänger für diese bezaubernde Karte über das maximalinvasive Merrie England, die ich gerade bei David Frum gefunden hab. --Edith Wahr (Diskussion) 23:56, 28. Dez. 2015 (CET)
John Bull ist halt ein ebenso munterer wie gewitzer Geselle – Paraguay, Belarus, Usbekistan und die Innere Mongolei sind nämlich auch in meinen Allmachtsfantasien genau die Länder, die ich nicht invadieren würde, selbst wenn Marines, New Model Army und die Zehntausend Unsterblichen unter der Fuchtel meines Marstallstabes stünden. Auch off-topc: Ist es nicht heute noch himmelschreiend lächerlich, dass Mutter Breschnew bei der Taufe ihres Erstgeborenen dem Popen vermessenerweise den Namen des Helden von Thermopylae zuraunte? --Rainer Lewalter (Diskussion) 00:13, 29. Dez. 2015 (CET)

Hi Rainer, ich hab mir Harnoncourts Text angeguckt. Das ist sehr schön und auch überzeugend, nur weiß ich immer noch nicht recht, wie es in Bezug auf Batta zusammengehört. Batta hat, soweit ich sehe, eben nicht in erster Linie den "Vorgaben des Conservatoire" gehorcht. Mein Eindruck ist eher, dass er eine Art Kinderstar war, der schon im halbwüchsigen Alter zusammen mit seinen Brüdern Konzertreisen unternommen hat (dazu habe ich inzwischen auch noch mehr Material gefunden), mit solider Ausbildung, aber einer gewissen Tendenz zur Masche. In Paris hat er damit zunächst mal bombastischen Erfolg gehabt, aber schon an Fétis' harscher Kritik kann man sehen, dass es vielen Leuten ziemlich auf die Nerven ging, dass er immer dieselben Manieren anwandte - Fétis meint, egal obs passte oder nicht. Ich habe auf Gallica ein paar Kritiken gelsen, deren Wert ich nicht einschätzen kann; in den 1850ern wird der Ton aber manchmal wirklich sehr scharf, teilweise geradezu beleidigend. Oft wird dabei so eine Art Verfallsgeschichte konstruiert: hoffnungsvoller Jüngling, der anfangs tierisch eingeschlagen hat, aber leider nichts Neues mehr macht, sondern immer dasselbe, zunehmend weniger charmant.

Nu, was isses, was vielen Leuten zuerst gefiel und anderen gleich, wieder anderen später auf die Nerven ging? Worin sich eigentlich alle einig sind: Er hat sich an der italienischen Oper und speziell am Gesangsstil von Rubini orientiert. Rubini liebte Manieren wie die Messa di voce (die ich als Sänger selbst kenne, eine sehr schöne und keineswegs moderne, eher "alte" Übung), Appoggiaturen und Portamenti. Batta ist immer wieder mit ihm verglichen worden. Fétis nennt besonders das Anschwellen und Abschwellen des Tons bei Batta (Forte > Piano), das kommt offenbar am häufigsten vor, was m.E. mit dem Son filé zu tun hat, andere nennen auch die Schleifer und sonstigen Verzierungen, einmal ist sogar von einem "Vibrato wie ein altes Weib" die Rede (da weiß ich aber nicht, wie weit ich dem Kritiker trauen kann). Das ist das eine. Es "passt" wohl, auch nach Ansicht der Kritiker, gut zu bestimmter, vor allem romantischer Opernmusik. Wo es nach ihrer Ansicht nicht passt, ist zum Beispiel die Romanesca. Das scheint ein Paradestück von Batta gewesen zu sein, aber es ist eben (sind wir da bei Harnoncourt?) "alt", aus einer Zeit, wo solche neumodischen Schlenker eher stören. Das ist schon ein zweiter Punkt. Schließlich: Battas Musik, das wird immer wieder betont, war vor allem "seelenvoll" und sprach unmittelbar das Gefühl an, er "malte" mit Tönen, sein Cello "atmete" den Klang der menschlichen Stimme aus (exhale), es ist von langen, zart ersterbenden Tönen und dgl. die Rede (und so soll er eben der Liebling der Frauen gewesen sein, was auch so ein zweifelhaftes Klischee ist). Auch da denke ich an Harnoncourt: Es ging ja offenbar um den Klang der Stimme, nicht um ihre Worte, nicht in erster Linie um das, was uns diese Stimme sagt. So weit mal ein paar Gedanken.--Mautpreller (Diskussion) 18:42, 29. Dez. 2015 (CET)

Wörtlich bei Fétis: Der auffallendste seiner (Rubinis) Makel war eine formelhafte Entgegensetzung (formule d'opposition) des Forte und des Piano, die sich unaufhörlich wiederholte, egal wie im Übrigen der Charakter der gesungenen Phrase war. Dieses verführerische Mittel verfehlte bei den Dilettanti niemals seinen Zweck. Batta begriff, dass er das auf das Cello anwenden konnte, das in Register und Timbre der Tenorstimme ähnlich ist. Er täuschte sich auch nicht, was das Resultat für sein Renommee und seinen Geldbeutel anging (usw.). --Mautpreller (Diskussion) 19:08, 29. Dez. 2015 (CET)
PS: Bei dem Konzert in Maastricht hatte ich aber gar nicht den Eindruck. Vor allem die Guillaume-Tell-Fantasie für 3 Celli hat mir sehr gut gefallen, das war ein abwechslungsreiches Stück mit vielen Überraschungen und gar nicht "seelenvoll", eher frisch und frech. Fand ich jedenfalls. Auch die anderen Opernfantasien hatten für mein Gefühl Schwung und "Linie". Weiß natürlich nicht, wie es sich angehört hätte, wenn es der Komponist selbst gespielt hätte.--Mautpreller (Diskussion) 20:26, 29. Dez. 2015 (CET)
Ha, da kann man ja ewig recherchieren und findet immer wieder was Neues! Macht aber echt Spaß – wie immer widersprechen sich die großen Zampanos in so gut wie jedem Detail. Aber es sollte ja ungefähr auf Batta und das Cello eingegrenzt bleiben – was hältst Du hiervon? --Rainer Lewalter (Diskussion) 22:21, 29. Dez. 2015 (CET)
Mensch, das schaut ja interessant aus. Dieses Ondulé könnte das sein, was Batta im Exzess verwendet hat. Das ist auch sein Repertoire: Rombergs Capriccio über schwedische Lieder und Tänze, Beethovens Cellosonaten. Und das hat also das Conservatoire so gewünscht. Dann ist das also nicht das Vibrato mit der Griffhand, sondern ein "Bogenvibrato". --Mautpreller (Diskussion) 22:51, 29. Dez. 2015 (CET)
Sag' mal, Stricharten#Lange_Striche hast Du selbstverständlich schon gefunden, newâr? --Rainer Lewalter (Diskussion) 22:43, 29. Dez. 2015 (CET)
Ja, aber wohl nicht ordentlich gelesen, weil ich Messa di voce aus dem Gesang kenne. Da wird es ja direkt auf den Strich angewandt.--Mautpreller (Diskussion) 22:53, 29. Dez. 2015 (CET)

Schöns neus[Bearbeiten]

und ich mach aus Deinen Hinweisen auf jeden Fall was, die mir sehr zum Verständnis der Sache geholfen haben (speziell Dein letzter Link). Wird nur ein bisschen dauern. Schöns neus auch für Edith.--Mautpreller (Diskussion) 12:54, 1. Jan. 2016 (CET)

Ein Gleiches wuüscht --Rainer Lewalter (Diskussion) 00:49, 4. Jan. 2016 (CET)
auch schön: Die EHF Challenge Trophy ist ein Handballturnier zwischen europäischen Nationalmannschaften, bei dem die schwächsten Mannschaften Wettkampfpraxis auf gleichem Leistungsniveau erhalten. Rekordsieger ist Moldawien mit drei Titeln. Der Stoff, aus dem die Träume sind, könnte man glatt nen Roman dran aufhängen, meint --Edith Wahr (Diskussion) 22:44, 20. Jan. 2016 (CET)
Ganz klare Angelegenheit: Der anvisierte Roman beginne pflichtschuldigst [dies übrigens ein ganz zauberhafter Konsonantencluster, d.S.] mit den unvergessenen Worten Es war eine dunkle und stürmische Nacht.... Da die vom Unterfertigten bevorzugte Schwemme für alkoholische Mischgetränke nicht einfach nur vorgestern situativ bedingt zu war, sondern auch noch heute die Pforten geschlossen hält („wg. Krankheit“, wie ich inzwischen erfahren musste), kann ich mir den Absinth, den ich zur Fortführung des ersten Satzes benötigte, jedoch nicht standesgemäß kredenzen lassen. --Rainer Lewalter (Diskussion) 15:02, 21. Jan. 2016 (CET)

Kathrin Lemke[Bearbeiten]

Hallo Rainer,
hast Du irgendwelche Belege für ihr frühes Ableben? Ohne müssten deine Änderungen revertiert werden, was ich in so einem Fall nur ungern einfach so mache. Gruß —Ulz Bescheid! 20:50, 24. Jan. 2016 (CET)

Ich hab's befürchtet, dass sowas kommen würde. Ich kannte Kathrin einfach, sie war immerhin eine Kollegin und Freundin. Da schreibt man keinen vorsätzlichen Stuss in einen Wikipedia-Artikel, sondern es ist eine Art Respektbekundung für eine erstklassige Musikerin. Mir ist es letztlich nicht besonders wichtig, denn davon wird Kathrin auch nicht wieder lebendig. Von mir aus warten wir halt, bis es irgendwo im Jazzpodium oder sonstwo „abgesegnet“ wird. --Rainer Lewalter (Diskussion) 20:58, 24. Jan. 2016 (CET)
Sowas dachte ich mir schon, danke für Deine Antwort. Lassen wir's mal im Artikel, aber warten einfach noch auf irgendwas in der Zeitung (oder Jazzpodium) bis zum Eintrag im Nekrolog 2016. Danach, mit Beleg, reicht's vielleicht sogar für eine Nennung auf der Hauptseite. Gruß —Ulz Bescheid! 21:15, 24. Jan. 2016 (CET)
Ich hab's schon wieder revertiert. Ist doch toll, wenn zumindest vorübergehend Wikipedia stärker ist als der Tod. --Rainer Lewalter (Diskussion) 21:28, 24. Jan. 2016 (CET)
Da warst Du denke ich mal zu schnell im selber revertieren. Hab Deine Ergänzungen wieder reingemacht. Nix für unguat. RIP. Gruß —Ulz Bescheid! 21:49, 24. Jan. 2016 (CET)
Jetzt via Schindelbeck belegt *seufz!* In Ordnung so? Gruß, --Rainer Lewalter (Diskussion) 14:47, 26. Jan. 2016 (CET)
Begründung?--Intimidator (Diskussion) 10:48, 27. Jan. 2016 (CET)
¿In den Kategorien einen Link setzen, der „erklärt“, dass die an sich bereits verlinkten und auch wirklich nicht erläuterungsbedürftigen Orte Heidelberg und Berlin in Deutschland liegen? Ich denke, Du musst auch selber nicht lange nachdenken, warum das nicht nötig und daher auch nicht WP-üblich ist – oder willst Du auch noch Bundesland und Kontinent ergänzen? Die Debatte zu den genealogischen Zeichen rolle ich hier nicht wieder auf, schlag bei Interesse selber nach. Da im speziellen Fall Kathrin Lemke aus jewish ancestry stammte und aus Gründen, die ich hier nicht ausbreiten mag, ist das Kreuzsymbol eine ungünstige Lösung, wenn stattdessen die Option besteht, die ich wohlüberlegt gewählt habe. Einen inhaltlich wertvollen oder auch nur hilfreichen Beitrag zu dem Wikipediaartikel über eine frühverstorbene Musikerin stelle ich mir, mit Verlaub, ganz anders vor. --Rainer Lewalter (Diskussion) 11:56, 27. Jan. 2016 (CET)
Deine wohlüberlegte Option sieht einfach nur Scheiße aus! Und von den Personendaten lässt du in Zukunft besser die Finger, du hast nämlich nicht die geringste Ahnung davon. Die Personendaten sind nicht zum lesen gedacht, deswegen sind sie auch versteckt und deswegen kann auch niemand erkennen das Heidelberg in Deutschland liegt. Personendaten sind zum Suchen. Und wenn ich jetzt nach deutschen Musikern suche die in den 70ern geboren wurden, dann bekomme ich deine Frau Lemke nicht angezeigt. Aber sowas ist einem wie dir der die Weisheit mit Löffeln gefressen hat ja egal. Hauptsache du kannst deinen jewish-ancestry-Scheißdreck hier ausbreiten. Gute Nacht --Intimidator (Diskussion) 01:14, 28. Jan. 2016 (CET)
Uiuiui, jetzt hast Du Deinem Benutzernamen aber ganz toll Ehre gemacht, mein kleiner Schreihals... Da bin ich jetzt natürlich ganz schlimm eingeschüchtert... und Deine Argumente erstmal – wow! Bleib nicht so lange wach, da leiden Deine Umgangsformen, und Deine Mami findet's bestimmt auch nicht schön, wie Du Dich ausdrückst. Kümmere Dich auch mal um Deine Rechtschreibung und Deine Interpunktion. --Rainer Lewalter (Diskussion) 07:10, 28. Jan. 2016 (CET)

Hallo Rainer,
die Diskussion um die genealogischen Zeichen kenne ich, hab sie hier sogar noch mal extra gelesen. Und mich dann entschlossen, die Zeichen zu setzen, da es bei Kathrin Lemke nicht um irgendwelche Glaubensdinge geht, die aus dem Artikel auch nicht hervorgehen. Sie ist damit in bester Gesellschaft z. B. mit Abd al-Aziz ibn Saud oder Siegfried Falk.
Aber hast Du gesehen, dass ich sie in der Hauptseitenvorlage eingetragen habe und sie jetzt für einen Tag dort präsent ist? LG —Ulz Bescheid! 20:31, 28. Jan. 2016 (CET)

Das habe ich auch gesehen und finde es prima von Dir, danke! Dass der Kontext sich aus dem Artikel (bis jetzt) nicht erschließt, trifft in dieser Form wohl zu. Vielleicht, da bin ich aber nicht sehr hoffnungsvoll, gibt eines der Interviews bzw. der Nachrufe, die in nächster Zeit noch erscheinen werden, so etwas her, aber na ja. Vielleicht kriege auch wieder mehr Lust zum Artikelschreiben, dann wäre dieser einer meiner bevorzugten Kandidaten. Sieht aber nicht so aus, s.o. Skurril (bzw. für mich fast etwas unheimlich ist), dass es sich um eine der ganz wenigen Non-WP-Personen dreht, mit der ich einmal über dieses merkwürdige Internum unterhalten habe, weswegen ich zu wissen glaube, wie es in diesem Fall „richtig“ oder zumindest passend wäre. Dass ich die Inflexibilät des Projekts bei diesem Thema grundsätzlich bedaure, steht damit nur mittelbar im Zusammenhang. --Rainer Lewalter (Diskussion) 21:14, 28. Jan. 2016 (CET)

Alexander Batta[Bearbeiten]

Magst es Dir mal angucken? Ich hab viel gelernt beim Lesen, weiß aber nicht recht, wie ich den "Hintergrund" da reinbringe. Was noch fehlt: Battas Cello war vor allem nicht laut. Dafür gibt es eine Reihe von Belegen. Der Verzicht auf den Stachel gehört da wohl auch rein. Es war, wie ich der MGG entnommen habe, ein ständiges Problem im 19. Jh., dass das Cello nicht laut genug war, um sich als Soloinstrument durchsetzen zu können. Zur ständigen Erhöhung der Lautstärke schreibt ja auch Harnoncourt was. Mir scheint, neben der unmodischen Belcanto-Masche spielte bei Batta auch eine Rolle, dass er im Grunde eher eine intime Musik machte, die nicht mehr dem robusten Klangideal entsprach, das sich so langsam durchsetzte. Fauquet schreibt in ihrem Buch zu den Musikalischen Gesellschaften auch eine Menge zum Wechsel von der Amateurmusik zur Berufsmusik, und auch diese Unterscheidung von Amateuren und Profis (sowohl als Aufführende als auch im Publikum) scheint mir Bedeutung zu haben.

Eilt gar nicht, ich wollte einfach nur mal probieren, ob man in einem solchen Artikel ein bisschen mehr zur Musik schreiben kann, als es in WP-Artikeln üblich ist.--Mautpreller (Diskussion) 12:29, 1. Feb. 2016 (CET)