Bernd Aust

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Bernd Aust 2014
Bernd Aust mit Querflöte 2009

Bernd Aust (* 30. Januar 1945 in Dresden[1]) ist ein deutscher Rockmusiker und Konzertveranstalter. Er spielt Saxophon, Querflöte sowie Keyboard. Bekanntheit erlangte er mit der Dresdner Rockband electra, der er durchgängig von der Gründung 1969 bis zur Auflösung 2015 angehörte.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit zwölf Jahren begann Aust, Akkordeon zu spielen. Er absolvierte jedoch eine Lehrausbildung als Werkzeugmacher. Da er ab seinem 18. Lebensjahr hobbymäßig Klarinette spielte, bewarb er sich um ein Studium an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und wurde angenommen.[2] Er studierte Saxophon und machte 1969 sein Staatsexamen als Musiker.[1]

Im selben Jahr gründete er mit einigen Kommilitonen die Band electra, deren Leiter er seither war. Ab 1974 studierte er zusätzlich Komposition (im Fernstudium). Als einer der Haupt-Songwriter komponierte er Band-Klassiker wie Tritt ein in den Dom und Die Sixtinische Madonna.

Nach der politischen Wende in der DDR begann Aust, als Konzertveranstalter zu arbeiten, und unterzeichnete 1991 den ersten Vertrag mit Jethro Tull.[2] Seit 1994 ist er gemeinsam mit seinem Sohn Inhaber der Bernd Aust KulturManagement GmbH, die zu den wichtigsten Konzertveranstaltern der Stadt Dresden gehört[2] und den Alten Schlachthof betreibt. Weiterhin ist er zweiter Vorsitzender des Semper Opernball e. V., Veranstalter des Dresdner Opernballs.[3]

Von 1994 bis 1999 war Aust für die Wählervereinigung Freie Bürger Dresden Mitglied der Dresdner Stadtverordnetenversammlung.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jürgen Balitzki: Electra. Lift. Stern Combo Meißen: Geschichten vom Sachsendreier. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 978-3896023230, S. 113
  2. a b c Lars Hiller: Ein Essen mit … Bernd Aust. Prinz Dresden, 2009, abgerufen am 16. September 2011.
  3. Semper Opernball e. V. - Organisation. www.semperopernball.de, abgerufen am 19. Oktober 2011.
  4. Chronik der Freien Bürger Dresdens, abgerufen am 3. Februar 2016.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]