Bertha Hintz

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Bertha Hintz (* 3. Mai 1876 in Kronprinzenkoog; † 22. Mai 1967 in Marne) war eine deutsche Malerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bertha Hintz studierte an der Berliner Kunstakademie mit erfolgreichem Abschluss als Zeichenlehrerin.

Um die Jahrhundertwende unterrichtete sie in Marne an der Höheren Töchterschule, die 1876 von Theodor Paulsen gegründet worden war; zu ihren Schülern gehörte unter anderem Elma Grohs-Hansen, die später mit dem Maler Hans Grohs verheiratet war. Nach der Schließung der Höheren Töchterschule unterrichtete sie an der dortigen Volksschule.

Von 1919 bis 1924 war sie im Marner Stadtrat vertreten.

Künstlerisches Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der thematische Schwerpunkt der Ölbilder von Bertha Hintz lag im Bereich Landschaft und Stillleben, daneben auch Interieur und Porträt.

1989 fand ihr zu Ehren eine Gedächtnisausstellung in Marne statt.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Ehren von Bertha Hintz wurde die Berta-Hintz-Straße in Marne nach ihr benannt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ulrike Wolff-Thomsen: Lexikon schleswig-holsteinischer Künstlerinnen. Hrsg.: Städtisches Museum Flensburg. Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens & Co., Heide 1994, ISBN 3-8042-0664-6. S. 148 f.