Binsfeld (See)

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Binsfeld
Blick vom Strand am Westufer des zentralen Sees Binsfeld auf die in diesem See gelegene Insel. Diese darf aus Gründen des Vogelschutzes nicht betreten werden. Auf und um die Insel halten sich tagsüber meist zahlreiche Wasservögel auf. Einige Arten nutzen die Insel als Schlaf- und Nistplatz.
Blick vom Strand am Westufer des zentralen Sees Binsfeld auf die in diesem See gelegene Insel. Diese darf aus Gründen des Vogelschutzes nicht betreten werden. Auf und um die Insel halten sich tagsüber meist zahlreiche Wasservögel auf. Einige Arten nutzen die Insel als Schlaf- und Nistplatz.
Geographische Lage Speyer, Rheinland-Pfalz, Deutschland
Daten
Koordinaten 49° 21′ 29″ N, 8° 27′ 13″ OKoordinaten: 49° 21′ 29″ N, 8° 27′ 13″ O
Binsfeld (Rheinland-Pfalz)
Binsfeld
Fläche 20 haf5
Maximale Tiefe 19 mf10

Der Baggersee Binsfeld ist der zentrale der acht zum Zweck der Kiesgewinnung ausgebaggerten Seen im Binsfeld. Er liegt im nördlichsten Teil der Rheinniederung von Speyer und gehört zum Stadtteil Speyer-Nord. Westlich von ihm liegt der Sonnensee, nordwestlich der Mondsee, nördlich liegen Biersiedersee und Silbersee, östlich der Gänsedrecksee und südlich der Kuhunter.

Vom See Kuhunter trennt den See Binsfeld eine Landzunge, die durch zwei Durchstiche, einen kleinen überbrückten am Westufer und einen größeren östlichen zur Insel geworden ist. Auf dieser Landzunge/Insel ist das Baden erlaubt.

An seinem West-, Nord-, Ost- und Südufer sind Strände ausgewiesen, an denen Baden erlaubt ist.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Ausnahme des leicht höheren Geländes im nördlichen Teil war das ganze Binsfeld geprägt von sumpfigen mit Binsen bestandenen Wiesen. Das erklärt den Flurnamen Binsfeld, der auf das ganze Gebiet, den auf dem Flurstück ausgebaggerten See und das Baugebiet an den Seen und die Haupterschließungsstraße Binsfeld überging.[1]

Vogelinsel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 20 ha großen und maximal 19 Meter[2] tiefen See Binsfeld, dem Zentrum der Seenlandschaft Binsfeld, befindet sich eine Insel mit reichem Wasservogelleben, tagsüber vor allem eine große Kolonie Kanadagänse, die meist Vogelinsel genannt wird, offiziell aber keinen Namen hat.

Baden, FKK, DLRG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Ostufer des Binsfeld trennt eine Landzunge diesen vom Gänsedrecksee. Die dem Binsfeld zugewandte Seite der Landzunge ist als FKK-Bereich ausgewiesen.

Für die Nutzer des Westufers steht auf der Landzunge, die Binsfeld und Sonnensee trennt, im südlichen Bereich ebenfalls ein Kiosk mit Toilettenanlage zur Verfügung. Es liegt allerdings auf der Seite zum Sonnensee. Auf dieser Landzunge befindet sich auch ein anmietbarer Grillplatz.

Am südlichen Ostufer befindet sich das Vereinsheim und die Wachstation der DLRG.

Geschichte des Gebiets[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Plan die Hauptstrände im Norden und Osten nach Verpachtung an einen Privaten einzuzäunen und diesem zu erlauben, Eintritt zu verlangen rief in den 80er-Jahren erhebliche politische Kontroversen hervor. Der Vertrag wurde geschlossen, das Vorhaben scheiterte aber durch Bankrott des Pächters.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Binsfeld (lake) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Luftbild der Seen Der See Binsfeld liegt in der Mitte des Gebietes und ist an der Insel eindeutig zu erkennen.

Rechtsgrundlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Adressbuch Speyer 1991, TAGESPOST-Verlag, S. 179.
  2. badeseen.rlp.de