Bobby Freeman

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Dieser Artikel bezieht sich auf den Musiker Bobby Freeman. Der gleichnamige Politiker ist unter Bobby Freeman (Politiker) zu finden.

Bobby Freeman (* 13. Juni 1940; † 23. Januar 2017 in Daly City, Kalifornien, USA[1]) war ein afrikanisch-amerikanischer Soul-Sänger, der Songs für das Label Autumn Records in San Francisco aufnahm. Er ist sehr bekannt für seinen 1958er-Hit „Do You Want to Dance?“ und seinen Top-Ten-Hit von 1964 „C'mon and Swim“. Die letztere Aufnahme wurde geschrieben und aufgenommen von dem zwanzigjährigen Sylvester Stewart, der später als Sly Stone bekannt wurde.

Freeman begann seine Karriere im Alter von 14 Jahren in einer Band namens „Romancers“. Diese erhielten einen Plattenvertrag bei dem „Dootone Label“. Mit 17 Jahren hatte er seinen großen Erfolg „Do You Want To Dance?“, den er selbst geschrieben und komponiert hatte. Danach folgten bis 1961 einige Hits, bis er nach einer kurzen Unterbrechung 1964 erneut in den Hitparaden notiert wurde. 1974 erschien noch eine Single, danach war von Freeman nichts mehr zu hören.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles[2][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1958 Do You Wanna Dance? (US # 5)
  • 1958 Betty Lou Got a New Pair of Shoes (US # 37)
  • 1958 Need Your Love (US # 54)
  • 1959 Mary Ann Thomas (US # 90)
  • 1959 Ebb Tide (US # 93)
  • 1960 (I Do the) Shimmy Shimmy (US # 37)
  • 1961 The Mess Around (US # 89)
  • 1964 C'mon and Swim (US # 5)
  • 1964 S-W-I-M (US # 56)
  • 1974 Everything's Love

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1958 Do You Wanna Dance
  • 1959 Get in the Swim
  • 1960 Loveable Style of Bobby Freeman
  • 1964 C'mon and Swim

Coverversionen von „Do You Wanna Dance?“ (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Daniel E. Slotnik: Bobby Freeman, ‘Do You Want to Dance’ Singer, Dies at 76. The New York Times, 13. Februar 2017, abgerufen am 20. Februar 2017.
  2. US-Hitparadennotierungen nach Whitburn, Joel: Top Pop Singles 1955-1993. Menomonee Falls, Wisconsin: Record Research Ltd., 1994, S. 230

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Rolling Stone Encyclopedia of Rock & Roll, Pareles, Jon & Romanowski, Patricia, eds., Summit Books 1983