Boppin’B

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Boppin’B
Boppin' B beim Polish Boogie Festival 2018
Boppin' B beim Polish Boogie Festival 2018
Allgemeine Informationen
Genre(s) Rock ’n’ Roll, Rockabilly
Gründung 1985
Website http://www.boppinb.de/
Gründungsmitglieder
Dirk Hartmann[1]
Uli Monjau
Golo Sturm
Thomas Weiser
Aktuelle Besetzung
Michi Bock
Didi Beck
Golo Sturm
Thomas Weiser
Frank Seefeldt
Ehemalige Mitglieder
Uli Monjau (1985–1988)
Dirk Hartmann (1985–1987)
Harald Hertel (1987–1990)
Markus Gleim (1990–1995)
Michael Treska (1995–2012)
Sebastian Bogensperger (2012–2018)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[2]
Bop around the Pop
  DE 39 13.12.2004 (7 Wo.)
We Don’t Care
  DE 100 14.02.2020 (1 Wo.)
Singles[2]
If You Believe
  DE 40 6.12.2004 (8 Wo.)
We Can Leave the World
  DE 74 28.3.2005 (1 Wo.)

Boppin’B ist eine seit 1985 aktive Musikgruppe aus Aschaffenburg. Die stilistischen Wurzeln der Band liegen im Rock ’n’ Roll und Rockabilly der 1950er Jahre. Zudem integrieren sie Elemente aus Ska, Swing, Punk und Pop. Boppin’B hat bis heute über 5000 Konzerte gespielt und über 100.000 Einheiten ihrer bisher zwölf Alben verkauft.[3]

Musikalische Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boppin'B wurde ursprünglich für einen einmaligen Auftritt im Rahmen eines Schulfestes ihres Gymnasiums von Gitarrist Golo Sturm und Schlagzeuger Thomas Weiser zusammengestellt. Beide spielten schon seit Jahren gemeinsam in verschiedenen Formationen. Als Sänger konnte der ehemalige Mitschüler Dirk Hartmann gewonnen werden, der als Mitglied einer Rockabilly Band (Blue Moon Boys) im Kreis Aschaffenburg auftrat. Als Bassist kam Uli Monjau aus dem gleichen Schuljahrgang hinzu. Nachdem dem erfolgreichen Auftritt als „Boppin' Bunny & The Be Bop Boys“ entschloss man sich gemeinsam als Band weiterzumachen.

Der erste offizielle Auftritt folgte im Spätherbst 1985 im damaligen Aschaffenburger „Irish Pub“ unter dem neuen Bandnamen „Boppin' B.“. Mit der Zeit kamen weitere Auftritte in immer größerem Radius hinzu, und die Band erarbeitete sich zunehmend gute Reputationen. 1989 fand die Gruppe im Rhein-Main-Gebiet mit „VAMP-Records“ ein Independent-Label, das ihre erste LP Bee-Bop veröffentlichte.[4] Damit legte man den Grundstein für eine Jahrzehnte andauernde Karriere, insbesondere als energetische Live-Band.

Im Jahr 2005 spielte Boppin’B im Vorprogramm von Dick Brave & the Backbeats, was ihnen einen weiteren Popularitätsschub verschaffte. Sie nahmen eine komplette Platte mit Sasha-Hits (u. a. If You Believe, We Can Leave The World) im Rockabilly-Stil auf, die auch in den Musikcharts gelistet wurde. Im Februar 2020 veröffentlichte die Band ihr momentan aktuelles Album We Don't Care.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Live-Auftritten lassen sich Boppin’B traditionell von ihrer Fangemeinde mit der Antiphrasis „Scheißkapelle“ beschimpfen, üblicherweise als Antwort auf die Frage „Do You feel alright?!“.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bee Bop (1989)
  • The Look (1991)
  • Go! (1993)
  • Hits (1994)
  • 100 % (1997)
  • Scheißkapelle (2000)
  • 42 (2003)
  • Bop around the Pop (2004)
  • Rock’n’Roll Radio (2008)
  • B.A.N.G. – Balls Are No Goods (2010)
  • Monkey Business (2012)
  • Boppin’ B (2015)
  • The Bop Won't Stop (2017)
  • We Don’t Care (2020)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Look (1991)
  • Showdown Heiligabend (1995)
  • Ein toller Tag (1998)
  • If You Believe (2004)
  • We Can Leave the World (2004)
  • Pack die Badehose ein (2007)
  • Radio (2008)
  • In the Sun (2019)
  • Take Care of Your Hair (2019)
  • The Earth Stood Still (2019)
  • Can’t Get You Out of My Head (2020)
  • How Bad (2020)

DVDs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Live, Laut & in Farbe (2005)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Boppin´B – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Moni Münch: 25 Jahre heiß geliebte »Scheißkapelle«, Main-Echo vom 29. Dezember 2010 (online)
  2. a b Chartquellen: Deutschland
  3. Boppin’B bei laut.de
  4. Discogs - Boppin' B – Bee-Bop