Business-To-Administration

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Der Begriff Business-To-Administration (B2A, B-to-A, auch Business-To-Government, B2G) bezeichnet die Kommunikations- und Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Behörden[1], im Gegensatz zu Kommunikationsbeziehungen zu anderen Unternehmen (Business-to-business, B2B) oder Privatpersonen (Business-To-Consumer/Client, B2C). Der Ausdruck Business-To-Administration ist weiter zu sehen, und umfasst alle Aspekte der öffentlichen Verwaltung.

Der Sektor umfasst alle Beziehungen des Unternehmens zu öffentlich-rechtlichen Institution, von Rechtsbelangen bis hin zur Lobbyarbeit. Ein zunehmend wichtiger Faktor ist auch die öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP, public-private Partnership, PPP), also die Kooperation und privatwirtschaftliche Auslagerung in Bereichen der öffentlichen Aufgaben.

Speziell im Zusammenhang mit der Unterstützung von Geschäftsprozessen durch behördenseitige elektronische Kommunikationsmittel (also E-Administration) werden die Geschäftsprozesse auf diese Weise kategorisiert.

B2A hat auch im Marketingbereich immer größere Bedeutung, wo für Kunden aus diesem Bereich spezielle Marketingmaßnahmen angewendet werden (zum Beispiel auf Grund der budgetbasierten Finanzierung in der öffentlichen Beschaffung und Vergabe): Ein typischer Fall von B2A im Verkaufssektor sind etwa Kommunalmessen, also Messen für Gemeinden als Kunden, wo alle Produkte und Dienstleistungen für die Erfüllung der gesetzlichen kommunalen Aufgabenbereiche präsentiert werden, von Schneeräumungsgeräten bis hin zu spezialisierten Softwaredienstleistungen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lincoln Harding Forbes, Syed M., Modern construction: lean project delivery and integrated practices S. 211 ff.