CLIST

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wikipedia:Löschregeln Dieser Artikel wurde zur Löschung vorgeschlagen.

Falls du Autor des Artikels bist, lies dir bitte durch, was ein Löschantrag bedeutet, und entferne diesen Hinweis nicht.
Zur Löschdiskussion

Begründung: Vorlage:Löschantragstext/April Relevanz geht nicht aus Artikel hervor. Überhaupt keine Quellen bzw. Literatur genannt. --Trustable (Diskussion) 21:53, 13. Apr. 2015 (CEST)


Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Keine Quelle.

CLIST (Command List) ist eine Skriptsprache für Time-Sharing Option (TSO) auf IBM-Großrechnern.[1][2]

Historisch gesehen besitzt CLIST Bedeutung für das Time Sharing, wobei gleichzeitig mehrere Benutzer einen Rechner verwenden können. Diese Time-Sharing Option ließ sich mittels TSO-Befehlen in der Skriptsprache CLIST verwirklichen. CLIST gilt heute als veraltet und wird in der Praxis als Skriptsprache unter TSO vor allem durch REXX ersetzt. CLIST-Kenntnisse sind noch dann erforderlich, wenn alte CLIST-Prozeduren betreut werden müssen, wie zum Beispiel unter MVT auf einem Hercules-System, wo kein REXX zur Verfügung steht.

Oft wird auch eine Prozedur, die in CLIST codiert ist ("CLIST-Prozedur") kurz als CLIST bezeichnet. Eine CLIST-Prozedur wird zur Ausführungszeit in den Hauptspeicher geladen und dort interpretiert. In ihrer einfachsten Form besteht sie aus aneinandergereihten TSO-Befehlen, ähnlich wie eine MS-DOS-Batchdatei (*.bat).

Neben reinen TSO-Befehlen existieren Variablen, Abfragemöglichkeiten und bedingte Sprünge. Die Syntax ist unflexibel, Zugriffe auf den Inhalt von Quellvariablen sowie eingebaute Funktionen beginnen mit dem Substitutions-Zeichen '&' und müssen in Großbuchstaben codiert werden.

Für einen komfortablen Aufruf sollten CLIST-Prozeduren in einem in der SYSPROC-Konkatenierung vorhandenen Partitioned Dataset gespeichert sein, ansonsten müssen sie über das TSO-Kommando 'EXEC' mit dem vollen Dateinamen qualifiziert werden.


Ein Beispielprogramm:

PROC 0
WRITE HELLO WIKIPEDIA!

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael Teuffel: Command Prozeduren. In: TSO Time-sharing-Option im Betriebssystem OS/390 MVS. Das ausführliche Lehr- und Handbuch für den erfolgreichen TSO-Benutzer. 5. Auflage, R. Oldenbourg Verlag, München 1997, ISBN 3-486-24004-8, S. 293–374.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. CLIST und seine Einsatzgebiete auf IBM-Mainframes (2006)
  2. IBM-Manual aus dem Jahr 2000