Chocalho

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Kleiner chocalho oder rocar mit Metallrahmen
Mann spielt chocalho

Chocalho ist in der brasilianischen Musik die Sammelbezeichnung für verschiedene, vor allem im Samba gebräuchliche, geschüttelte und geschlagene Rasseln, die sich ihrerseits in ganzás (Gefäßrasseln oder Shaker aus Rohren mit Rasselkörpern gefüllt) und rocars (Stabrasseln) unterscheiden. [1]

Im engeren Sinne wird der Begriff chocalho oft nur für die letztgenannten rocars verwendet, die es in zwei verschiedenen Bauformen gibt: zum einen als ein Brett mit zwei Griffen an jedem Ende sowie einer Vielzahl loser Blechplättchen (Zimbeln), die dazwischen auf der Vorder- und Rückseite des Bretts befestigt sind, zum anderen als ein Metallrahmen, in dem sich diese Blechplättchen auf kleinen Metallstäben frei hin und her bewegen können.

Rhythmisch geschüttelt, erzeugen chocalhos einen hellen Klangteppich für die bateria genannten Trommler der Samba-Formation, wobei es wichtig ist, dass die Metallschellen der chocalhos im schnellen Wechsel vorn und hinten anschlagen, damit kein Rasseln, sondern ein eher schlagartiges Geräusch entsteht.

Die gleiche Funktion können auch – mit etwas anderer Klangfarbe und Lautstärke – die obengenannten ganzás oder die xequerê übernehmen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chocalho-Warenkunde (Memento des Originals vom 21. Mai 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kalango.com, zuletzt abgerufen 21. Mai 2014.
Brasilianisches Chocalho