Christian Schiffer

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Christian Schiffer (geboren am 2. Februar 1979 in München) ist ein deutscher Journalist und Rundfunkmoderator. Er ist Redakteur beim Bayerischen Rundfunk und Mitherausgeber von WASD – Bookazine für Gameskultur.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schiffer wuchs in München auf und studierte dort Wirtschafts- und Sozialgeographie an der Ludwig-Maximilian-Universität sowie Politikwissenschaften an der Hochschule für Politik. Nach Stationen bei verschiedenen Medien kam er 2008 zum Szenemagazin Zündfunk des Bayerischen Rundfunks und ist dort inzwischen Redakteur und Kolumnist. Seit 2012 gibt er zusammen mit dem Münchner Grafiker Markus Weissenhorn das halbjährlich erscheinende und mehrfach ausgezeichnete WASD – Bookazine für Gameskultur heraus.[1] Daneben arbeitet er auch für das Deutschlandradio, diverse andere ARD-Anstalten und moderiert mit Jolyne Schürmann die Sendung „Netzfilter“ auf PULS sowie das „Netzmagazin“ auf Bayern 5. Inhaltlich beschäftigt er sich unter anderem mit den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung, zu seinen Themenschwerpunkten gehören außerdem Politik und Popkultur. Dazu ist er auch als Speaker und Moderator tätig, so zum Beispiel 2015 auf der re:publica zu Shitstorms und Hoaxes[2] oder 2016 zu Computerspielkultur[3].

2016 arbeitete Schiffer für das ZDF die deutsche "Killerspiel"-Debatte in Form einer dreiteiligen Fernseh-Dokumentationen auf.[4][5][6] Diese wurde 2017 für den Grimme-Preis nominiert.[7]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012 Kurt-Magnus-Preis: 4. Platz für Radio-Features zu digitalen Themen[8]
  • 2015 Prix Marulić: 3. Preis in der Kategorie „Documentary“ für das Radio-Feature Im Schutz der Dunkelheit. Eine Expedition ins Darknet [9]
  • 2017 Goethe Medienpreis: 2. Preis für das Radio-Feature It's the economy, stupid! Warum Studierende mehr Vielfalt in der Volkswirtschaft fordern[10]
  • 2017 Robert Geisendörfer Preis für das Radio-Feature Schöner neuer Wahn - Eine Verschwörungstheorie Marke Eigenbau, zusammen mit Christian Alt und Nikolai von Koslowski (Regie)[11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ZDF-Doku "Killerspiele": Als Schiffe versenken eine Gefahr für die Jugend war. In: SPIEGEL ONLINE. Abgerufen am 4. Februar 2016.
  2. Wieviel Shitstorm ist erlaubt? Medienmagazin pro vom 6. Mai 2015
  3. Das war’s: Die zehn besten Momente der zehnten re:publica. In: DIGITAL PRESENT. Abgerufen am 7. Mai 2016.
  4. D. j Frederiksson: „Killerspiele – Der Streit eskaliert“, ZDFinfo: Späte Einsichten. In: fr-online.de. (fr-online.de [abgerufen am 26. Mai 2016]).
  5. SPIEGEL ONLINE, Hamburg Germany: ZDF-Doku "Killerspiele": Als Schiffe versenken eine Gefahr für die Jugend war. In: SPIEGEL ONLINE. Abgerufen am 26. Mai 2016.
  6. Menschen und Zombies. Abgerufen am 30. September 2016.
  7. DWDL.de GmbH: Grimme-Nominierungen: Von Böhmermann bis RocketBeans – DWDL.de. In: DWDL.de. (dwdl.de [abgerufen am 18. Januar 2017]).
  8. Auszeichnung für junge Radiotalente – 50. Kurt-Magnus-Preis der ARD 2012, hr, 28. März 2012
  9. Prix Marulic für BR-Feature-Produktion, BR, 27. Mai 2015
  10. Goethe-Universität — Goethe-Medienpreis - ein wissenschaftspolitischer Journalistenpreis für Deutschland. Abgerufen am 4. April 2017.
  11. Robert Geisendörfer Preis Zwei Auszeichnungen für BR-Produktionen