Cinquecento (Kunst und Literatur)

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Cinquecento ([tʃinkweˈtʃɛnto], italienisch für „fünfhundert“) ist in der italienischen Kulturgeschichte die herkömmliche Bezeichnung des 16. Jahrhunderts. In der Kunstgeschichte bezeichnet der Ausdruck die Stilrichtungen, die sich während dieses Zeitraums entwickelten.

Die Künstler und Schriftsteller des 16. Jahrhunderts werden deutsch Cinquecentisten genannt. Zu ihnen zählt man in der Bildenden Kunst etwa Donato Bramante, Michelangelo, Raffael, Correggio, Tizian, Benvenuto Cellini und in der Poesie Francesco Berni, Ludovico Ariosto, Torquato Tasso, Bernardo Tasso, Niccolò Machiavelli und andere.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Monika Cämmerer: Kunst des Cinquecento in der Toskana. Herausgegeben vom Kunsthistorischen Institut in Florenz. Bruckmann, München 1992, ISBN 3765424854.
  • Arnold Hauser: Sozialgeschichte der Kunst und Literatur, C.H. Beck, München 1983, ISBN 9783406025150, S. 364–376