Cinquecento (Kunst und Literatur)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Cinquecento ([tʃinkweˈtʃɛnto], italienisch für „fünfhundert“) ist in der Geschichte der italienischen Kunst und Literatur die herkömmliche Bezeichnung des 16. Jahrhunderts. Es bezeichnet den Kunststil (siehe Renaissance), der sich während dieses Zeitraums entwickelte.

So nennt man die Künstler und Schriftsteller des 16. Jahrhunderts Cinquecentisten. Zu ihnen zählt man die Begründer und Meister dieses neuen Stils: in der Bildenden Kunst etwa Donato Bramante, Michelangelo, Raffael, Correggio, Tizian, Benvenuto Cellini und in der Poesie Francesco Berni, Ludovico Ariosto, Torquato Tasso, Bernardo Tasso, Niccolò Machiavelli und andere.

Die Jahrhunderte fanden im Italienischen sinngemäß mit Duecento, Trecento, Quattrocento, Cinquecento, Seicento und in dem Sinne fortfahrend Bezeichnung.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Monika Cämmerer: Kunst des Cinquecento in der Toskana. Herausgegeben vom Kunsthistorischen Institut in Florenz. Verlag Bruckmann, München 1992. ISBN 3765424854.
  • Arnold Hauser: Sozialgeschichte der Kunst und Literatur. Kapitel 5, Abschnitt 4 Die Klassik des Cinquecento, S. 364–376. Verlag C.H.Beck, München 1983. ISBN 9783406025150

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]