Copiapoa fiedleriana

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Copiapoa fiedleriana
Copiapoa echinata var borealis.jpg

Copiapoa fiedleriana

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Notocacteae
Gattung: Copiapoa
Art: Copiapoa fiedleriana
Wissenschaftlicher Name
Copiapoa fiedleriana
(K.Schum.) Backeb.

Copiapoa fiedleriana ist eine Pflanzenart aus der Gattung Copiapoa in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton ehrt den deutschen Tischlermeister und Kakteenliebhaber Rudolf Fiedler aus Berlin.[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Copiapoa fiedleriana wächst einzeln oder auch vielköpfig mit großen fleischigen Wurzeln. Die kugeligen Triebe sind graugrün und 5 bis 8 Zentimetern hoch wie auch im Durchmesser groß. Die 15 bis 20 Rippen sind gerade, seitlich etwas zusammengedrückt und dabei gehöckert. Die Areolen sind kreisrund bis oval, grau und deutlich voneinander getrennt. Die Dornen sind schwärzlich oder gräulich braun gefärbt. Mitteldornen fehlen größtenteils. Die vier bis acht steifen Randdornen sind gerade bis leicht gebogen und bis zu drei Zentimeter lang.

Die reingelben Blüten sind 2,5 bis 3 Zentimeter lang. Die Früchte sind kugelig.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Copiapoa fiedleriana ist in Chile in der Región de Atacama von Huasco bis nördlich von Carrizal Bajo verbreitet.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1903 als Echinocactus fiedlerianus durch Karl Moritz Schumann.[2] Curt Backeberg stellte die Art 1936 zu Copiapoa.[3] Weitere Synonyme sind Copiapoa pepiniana var. fiedleriana (K.Schum.) Backeb. (1959), Copiapoa coquimbana var. fiedleriana (K.Schum.) A.E.Hoffm. (1989), Copiapoa megarhiza var. echinata (F.Ritter) A.E.Hoffm. (1989) und Copiapoa megarhiza subsp. echinata (F.Ritter) Doweld (2002).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „Endangered (EN)“, d. h. als stark gefährdet geführt.[4]

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 83.
  2. Karl Schumann: Gesamtbeschreibung der Kakteen (Monographia cactacearum) Nachtrag. J. Neumann, Neudamm 1903, S. 121.
  3. Curt Backeberg, Frederik Marcus Knuth: Kaktus-ABC. En haandbog for fagfolk og amatører. Kopenhagen 1936, S. 280.
  4. Copiapoa fiedleriana in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Faundez, L., Guerrero, P., Walter, H.E. & Saldivia, P., 2011. Abgerufen am 12. Januar 2014.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Copiapoa fiedleriana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien