Copiapoa longistaminea

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Copiapoa longistaminea
Copiapoa longistaminea.jpg

Copiapoa longistaminea

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Notocacteae
Gattung: Copiapoa
Art: Copiapoa longistaminea
Wissenschaftlicher Name
Copiapoa longistaminea
F.Ritter

Copiapoa longistaminea ist eine Pflanzenart aus der Gattung Copiapoa in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton longistaminea stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ‚mit langen Staubblättern‘.[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Copiapoa longistaminea wächst stark verzweigend und bildet dabei dichte Gruppen von einem Meter Durchmesser aus. Die kugeligen bis kurz zylindrischen Triebe sind graugrün. Sie messen 7 bis 15 Zentimetern im Durchmesser und sind im Scheitel mit orangefarbener Wolle besetzt. Die 15 bis 21 Rippen sind eingekerbt und in niedrige Höcker aufgelöst. Die Areolen sind mehr oder weniger orangefarben. Die geraden, steifen Dornen sind dunkelrot bis schwärzlich gefärbt. Im Alter vergrauen sie. Sie werden ein bis drei Zentimeter lang. Ein Mitteldorn ist vorhanden, kann aber auch gänzlich fehlen. Die vier bis sechs Randdornen sind oft vom Mitteldorn kaum zu unterscheiden.

Die leuchtend gelben Blüten sind 2,2 bis 2,5 Zentimeter lang. Die Früchte sind hellgrün und bis zu ein Zentimeter lang.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Copiapoa longistaminea ist in Chile in der Región de Antofagasta in der Nähe von Esmeralda verbreitet.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1963 durch Friedrich Ritter.[2] Synonyme sind Copiapoa cinerea var. longistaminea (F.Ritter) Slaba (1997), Copiapoa cinerea subsp. longistaminea (F.Ritter) Meregalli (1992, nom. inval. ICBN-Artikel 34.1) und Copiapoa calderana subsp. longistaminea (F.Ritter) N.P.Taylor (1998).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „Least Concern (LC)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 140.
  2. Taxon. Official News Bulletin of the International Society for Plant Taxonomy. Band 12, Utrecht 1963, S. 31–32.
  3. Copiapoa longistaminea in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Guerrero, P., Faundez, L., Saldivia, P. & Walter, H.E., 2011. Abgerufen am 12. Januar 2014.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Copiapoa longistaminea – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien