Cybrid

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Mit dem Begriff Cybrid (Abkürzung aus der Bezeichnung cytoplasmatischer Hybrid) wird eine tierische Eizelle bezeichnet, in die ein Zellkern einer anderen Art implantiert (eingesetzt) wurde. Stammt eine der dabei verwendeten Zellen vom Menschen, entsteht daraus im Prinzip also ein Mischwesen aus Mensch und Tier.[1]

Bei Versuchen wurden z. B. in Großbritannien und China menschliche Zellkerne in Rindereizellen implantiert, um auf diese Weise embryonale Stammzellen gewinnen zu können, bisher (2011) allerdings ohne wesentlichen Erfolg; auch ist bisher nicht absehbar, dass solche Embryonen als Ganzes entwicklungsfähig sein könnten.

Das Vorgehen ist aus ethischen Gründen und wegen unkalkulierbarer biologischer Folgen umstritten, besonders die Verpflanzung menschlichen Zellmaterials in Zellen von Primaten-Affen, da diese genetisch eng mit den Menschen verwandt sind.

Quelle[Bearbeiten]

  1. Marieke Degen, Monika Seynsche: Der Mensch im Tier - Deutscher Ethikrat äußert sich zu Forschung an sogenannten Mischwesen. In: dradio.de, Deutschlandfunk, Forschung Aktuell, 27. September 2011 (1. Oktober 2011)