Datagram Congestion Control Protocol

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
DCCP im TCP/IP-Protokollstapel:
Anwendung Streaming-Protokoll
Transport DCCP
Internet IP (IPv4, IPv6)
Netzzugang Ethernet Token
Bus
Token
Ring
FDDI

Das Datagram Congestion Control Protocol (kurz DCCP) ist ein Netzwerkprotokoll der Transportschicht. Es wird etwa zur Übertragung von Medienströmen in IP-Netzen verwendet, wenn ein Staukontrollmechanismus (zur dynamischen Anpassung der Senderate an die tatsächlich verfügbare Datenübertragungsrate) eingesetzt werden soll. Das sonst dafür häufig verwendete Protokoll TCP bringt nämlich – etwa durch seine erzwungenen Bestätigungen – Nachteile bei der rechtzeitigen Zustellung von „Echtzeitdaten“ mit sich.

Eigenschaften und Funktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DCCP wurde so entwickelt, dass eine einfache Umstellung einer Anwendung von UDP auf DCCP möglich ist. Dazu wurde der notwendige Funktionsumfang minimal gehalten und zusätzliche Funktionen wurden in höhere Schichten verlagert. Es kann mit jeder Anwendung eingesetzt werden, welche unzuverlässige Unicast-Verbindungen mit Überlastkontrolle (engl. congestion control) benötigt. DCCP erlaubt der Anwendung, den für den jeweiligen Anwendungsfall geeigneten Überlastkontrollmechanismus zu wählen.

Datagram Congestion Control Protocol Header[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DCCP-Header mit 48-Bit-Sequenznummer
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31
Quellport Zielport
Data Offset CCVal CsCov Checksum
Res Type 1 reserviert Sequenznummer (höherwertige Bits)
Sequenznummer (niederwertige Bits)
DCCP-Header mit 24-Bit-Sequenznummer
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31
Quellport Zielport
Data Offset CCVal CsCov Checksum
Res Type 0 Sequenznummer (niederwertige Bits)

Dokumente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]