Zur Beschreibungsseite auf Commons

Datei:VillaCahn2019b.png

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Originaldatei(1.439 × 1.723 Pixel, Dateigröße: 3,8 MB, MIME-Typ: image/png)

Diese Datei und die Informationen unter dem roten Trennstrich werden aus dem zentralen Medienarchiv Wikimedia Commons eingebunden.

Zur Beschreibungsseite auf Commons


Beschreibung

Beschreibung
Deutsch: Die Villa Cahn wurde 1928/29 durch den Architekten Dip. Ing. Willi Cahn (* 09.05.1889 - † 29.02.1960) erbaut, der u.a. auch das 1929/30 erbaute 4.000 qm große neue Funkhaus im Bauhaus-Stil der Frankfurter Rundfunkgesellschaft in der Eschersheimer Landstraße 29-33 entwarf. Der damalige neuartige große Sendesaal war nach dem Krieg eine der zwei nicht zerbombten Konzertsäle der Stadt des ansonsten stark zerstörten Gebäudes und dient heute noch der Musikhochschule mit seiner Kapazität für 350 Zuhörer als Veranstaltungsräumlichkeit. Eigentümer der Villa Cahn war bis Kriegsende ein hoher Repräsentant des I.G.Farben-Konzerns. Auch diese Villa wurde nach Kriegsende von der US-Army beschlagnahmt und diente als Residenz hoher US-Militärs. Nach Abzug der Amerikaner wurde zunächst die Bundesrepublik, dann das Land Hessen Eigentümer der Immobilie, die es der Stiftung IBZ Internationales Begegnungszentrum für 50 Jahre unentgeltlich überlies. Bis 1993 ließ die Stiftung das Anwesen für über 8 Millionen DM nach ihren Bedürfnissen entkernen und modernisieren. Heute wird es als sog. Gästehaus II der Goethe-Universität genutzt. Sie ist durch einen weiträumigen Stiftungspark mit der ebenfalls aufwendig sanierten ehemaligen Villa Hauck, dem sog.Gästehaus I , in der Ditmarstraße 4 verbunden. (Siehe hierzu www2.uni-frankfurt.de/38294572/geschichte). Ein weiterer markanter, erhaltener Bau von Willi Cahn steht in der Liebfrauenstraße 1-3, nahe dem Liebfrauenberg. Hier ersetzte er 1927/28 Gebäude, die Heinrich Burnitz 1855-1858 westlich und östlich der neu geschaffenen Liebfrauenstraße schuf. Ob ihres wehrhaften Äußeren wurden diese Malakoff genannt. Willi Cahn erschuf am westliche Gebäude eine gegliederte Fassade mit markanten vorgelagerten Feilern. Dies Haus hat dem Krieg fast unbeschädigt überdauert und beherbergt seit langem das Schuhgeschäft JORDAN SCHUHE. Das ehemalige andere, gegenüberliegende korrespondierende Gebäude von Burnitz ging im Krieg verloren. Siehe auch Literatur: Neue Architektur - Frankfurt am Main. Ausgeführt von Dipl. Ing. Willi Cahn; Wien, AIDA-Verlag, 1928. 2 Bll., 32 Tafeln. Mit 32 schwarzweißen Bildtafeln. (von: W. Frako)
Datum
Quelle Eigenes Werk
Urheber Klaus Strzyz

Lizenz

Ich, der Urheber dieses Werkes, veröffentliche es unter der folgenden Lizenz:
w:de:Creative Commons
Namensnennung Weitergabe unter gleichen Bedingungen
Dieses Werk darf von dir
  • verbreitet werden – vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden
  • neu zusammengestellt werden – abgewandelt und bearbeitet werden
Zu den folgenden Bedingungen:
  • Namensnennung – Du musst angemessene Urheber- und Rechteangaben machen, einen Link zur Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Diese Angaben dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht werden, allerdings nicht so, dass der Eindruck entsteht, der Lizenzgeber unterstütze gerade dich oder deine Nutzung besonders.
  • Weitergabe unter gleichen Bedingungen – Wenn du das Material wiedermischst, transformierst oder darauf aufbaust, musst du deine Beiträge unter der gleichen oder einer kompatiblen Lizenz wie das Original verbreiten.

Kurzbeschreibungen

Villa Cahn, Frauenlobstraße 1, Frankfurt am Mai, Ortsteil Bockenheim, weiterer Eingang

In dieser Datei abgebildete Objekte

Motiv

image/png

Dateiversionen

Klicke auf einen Zeitpunkt, um diese Version zu laden.

Version vomVorschaubildMaßeBenutzerKommentar
aktuell11:53, 15. Jul. 2020Vorschaubild der Version vom 11:53, 15. Jul. 20201.439 × 1.723 (3,8 MB)AdierksUploaded own work with UploadWizard

Die folgende Seite verwendet diese Datei:

Metadaten