Deckssprung

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Die untere Skizze zeigt einen positiven Deckssprung (englisch sheer): Heck und Bug sind höher als die Schiffsmitte

Der Deckssprung (gelegentlich auch Decksprung) bezeichnet den – in Schiffslängsrichtung, von der Seite betrachtet – gekrümmten Verlauf des Oberdecks von Schiffen und Yachten.

Zur Erhöhung der Seetüchtigkeit steigt das Oberdeck entweder zum Bug oder zum Heck hin zum Teil stark an (der Freibord ist dann mittschiffs kleiner als an Bug oder Heck). In diesem Fall spricht man von einem positiven Deckssprung. Im umgekehrten Fall (wenn das Deck mittschiffs höher liegt als an Bug oder Heck) wird von einem negativen Deckssprung gesprochen.[1][2]

Ein starker Deckssprung ist ein Ausdruck für klassische Linien insbesondere im Segelyachtbau.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Joachim Schult: Segler-Lexikon. Bielefeld: Delius Klasing, 13. Aufl. 2008, ISBN 3-87412-103-8
  2. Decksprung Website des Deutschen-Kanu-Verbandes

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]