Der kleine Stowasser

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Photomechanischer Nachdruck 1969 einer Ausgabe von 1900

Der kleine Stowasser ist ein lateinisch-deutsches Schulwörterbuch, das 1913 von Michael Petschenig nach dem Modell des „großen“ Stowassers von Joseph Maria Stowasser aus dem Jahr 1894 bearbeitet und herausgegeben wurde. Einleitung und Etymologie stammen von Franz Skutsch.

Ursprünglich waren die deutschen Begriffe in Fraktur und die lateinischen Antiqua gesetzt, was bei der Neubearbeitung 1979 aufgegeben wurde.

Erneut bearbeitet wurde der Stowasser (jetzt nicht mehr Der kleine …) von Fritz Lošek im Jahre 1994. Der farbige Leineneinband der Jubiläumsausgabe wurde von Friedensreich Hundertwasser gestaltet, dessen bürgerlicher Namen Friedrich Stowasser lautete und der ein Nachfahre des ursprünglichen Wörterbuchautors war.[1] Die unterschiedlichen Farben des Einbands, der Tupfen auf dem Einband und des Kapitalbands ergeben hundert verschiedene Kombinationsmöglichkeiten.

Eine weitere Neubearbeitung erschien 2016.

Aktuelle Ausgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joseph Maria Stowasser, Fritz Lošek (Hrsg.): Stowasser'. Lateinisch-deutsches Schulwörterbuch. Begr. von J. M. Stowasser, M. Petschenig, F. Skutsch. Hrsg. von Fritz Lošek unter Mitwirkung von Barbara Dowlasz (u. a.) Völlige Neubearbeitung. Wien, München: Oldenbourg Schulbuchverl. 2016. ISBN 978-3-637-01549-4, ISBN 978-3-230-04285-9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. aeiou: Stowasser